August 2007 Archive

Wie kan man mit "ddclient" mehrere Domains betreiben? Ganz einfach wie in der untenstehenden Beispiel-Konfigurationsdatei zu sehen ist. Die Datei wurde so angepasst, dass zwei verschiedene Accounts bzw. DynDNS-Adressen bei http://www.dyndns.com/ betrieben werden können.

Dazu gibt man das Protokoll und den DynDNS-Mitgliedsserver global an und gibt dann die Login-Daten für die verschiedenen Accounts an. Vorsicht ist aber bei den trennenden Kommata geboten, denn wenn diese falsch gesetzt werden, kann es zu Problemen des ddclients oder bei DynDNS.com kommen, so dass nicht alle Domains sauber aktualisiert werden.

Rein theoretisch kann man ddclient auch so einrichten, dass man mehrere verschiedene DynDNS-Dienste mit mehreren Accounts gleichzeitig updaten kann. Leider ist die Anleitung auf http://ddclient.wiki.sourceforge.net/ nicht so ausführlich (und auch nicht auf Deutsch), als dass man daraus 100%ig schlau werden könnte, wie man mehrere Hosts gleichzeitig ohne Fehler des ddclients betreiben kann.

# Configuration file for ddclient generated by debconf
#
# /etc/ddclient.conf

pid=/var/run/ddclient.pid
protocol=dyndns2
use=web
server=members.dyndns.org


login=USER_1, password=PASSWORT_1 BEISPIELADRESSE_1.dyndns.org
login=USER_2, password=PASSWORT_2 BEISPIELADRESSE_2.dyndns.org

Wer in der EDV-Branche arbeitet, dem kann es leicht passieren, dass er selbst so etwas seltenes wie einen Super-GAU miterlebt (Mit Super-Gau ist hier der Ausfall eines Zentralservers oder Produktionsservers einer Firma gemeint). Genau das ist neulich bei einem Kunden passiert. Dort ist nämlich das Motherboard eines PC-Servers der als zentraler ERP-Server fungierte, kaputt gegangen. Das hört sich jetzt erstmal schlimm an, doch hätte es eigentlich kein Problem darstellen sollen, da noch ein weiterer baugleicher Server existierte der innerhalb von 5 Minuten hätte übernehmen sollen. Nur leider tat er das nicht. Was war passiert?

Die Daten-Festplatten des ersten Servers mit den Produktionsdaten sind ausgelagert in einer sogenannten Raid-Box, welcher über einen Controller zeitgleich an die erste wie an die zweite Maschine angeschlossen ist. Man hätte prinzipiell also nur auf der ersten Maschine den Zugriff auf die Raid-Box deaktivieren müssen und auf der Notmaschine aktivieren müssen. Nachdem der Hauptserver mit Motherboard-Schaden sich überhaupt nicht mehr ansprechen ließ (schwarzer Bildschirm, Tastatureingaben unwirksam, viele rotblinkende LEDs), hätte es kein Problem sein sollen, den Zugriff auf die Raid-Box vom zweiten Server zu starten. Leider gab es nur ein Problem: Die Notmaschine erkannte keine der Konsolenbefehle für den Zugriff auf die Raid-Box.

Wie kann so etwas passieren? Tja, anscheinend wurde die Software nicht ordnungsgemäß installiert und anscheinend wurde auch ein anschließender Test, ob die Notmaschine lauffähig ist, schlichtweg vergessen.

Das alles kann ja vorkommen, aber muss man so etwas erst in einer Notsituation bemerken? Scheint wohl so. Letztendlich konnte die Produktion ihren Betrieb wieder durch viel Bastelarbeit aufnehmen. Im Klartext bedeutete dies, dass man aus der ersten Maschine den SCSI-Controller für die Betriebssystem-Festplatten (zwei SCSI-Festplatten mit RAID 1) und für die Raid-Box, sowie die Betriebssystem-Festplatten selbst ausbauen musste und diese dann in die Notmaschine einsetzen musste. Die Betriebssystem-Festplattem mussten umgebaut werden, damit man sämtliche Software zur Verfügung hatte um die Raid-Box anzusprechen. Der SCSI-Controller musste mitgetauscht werden, weil die Betriebssystem-Festplatten ihre eigene ID haben, womit der andere Controller diese Platten im RAID-1-Verbund nicht erkannt hätte.

Nach einigen Kabel- und Anschlusstauschaktionen konnte der Produktionsserver wieder ans Netz. Gesamte Ausfallzeit ca. 10h. Nach all diesem Tohuwabohu möchte man nicht in der Erklärungsnot der EDV-Firma stecken müssen, die diese Konfiguration damals eingerichtet hat.

Immer wieder hilfreich, aber quasi nicht dokumentiert sind die kleinen aber feinen Bordmittel von Windows XP. So zum Beispiel das Tool "msconfig" mit dem man etwas in der Systemkonfiguration hantieren kann.  So lassen sich zum Beispiel die Boot-Einstellungen verändern, was sehr praktisch für eine Diagnose ist, falls Windows beim Start mal wieder Probleme bereitet.

Einfach über "Start", "Ausführen" und dann "msconfig" eintippen und Enter. Dann öffnet sich ein kleines Fenster mit verschiedenen Reitern wie der "boot.ini" oder den "Diensten".

Bei der Installation von Movable Type 4.0 ergaben sich einige Schwierigkeiten in Kombination mit MySQL 5.0.32. Wählt man nämlich für den Benutzer von Movable Type der auf die entsprechende Datenbank zugreifen soll ein Passwort mit Umlauten (ä, ö, ü, etc.), so kann es passieren, dass man folgenden Fehler erhält:

"Connection error: Access denied for user 'BENUTZERNAME'@'localhost' (using password: YES)

/WEBVERZEICHNIS/MOVABLE_TYPE_CGI/extlib/Data/ObjectDriver/Driver/BaseCache.pm line 233"

Abhilfe schafft man, indem man einfach das alte Passwort in ein neues ohne Umlaute abändert. Unter Linux auf der Kommandozeile kann man dies mit folgenden Befehlen machen:

mysql -u BENUTZERNAME -p

Dann das alte Passwort eingeben. Nun sollte man die mysql-Kommandozeile sehen, mit "mysql>". Danach kann man das Passwort ändern mit:

set password for BENUTZERNAME@localhost = password('PASSWORT_OHNE_UMLAUTE');

Nun ist das Passwort geändert und sollte bei der Installation von Movable Type keine Probleme mehr bereiten (Möglicherweise lässt sich das Probleme auch dadurch lösen, dass man an der richtigen Stelle die Zeichensätze verändert. Dies bleibt natürlich zu Testen).

Was man beim Suchen nach der eigenen Webseite nicht alles so interessantes über Suchmaschinen herausfindet. So zum Beispiel wie schnell die Webcrawler der Suchmaschinen durch das Netz ziehen, beziehungsweise wie oft.

Der neue Undertec-Blog ist zum Beispiel am 25.08.2007 um 15:00 Uhr online gegangen. Jetzt stellt sich natürlich die Frage, wie lange es dauert, bis Google und Co ihre jeweiligen Sucheinträge aktualisiert haben. Das verblüffende Ergebnis: Kleinere Suchmaschinen sind wesentlich aktueller als Google (Natürlich muss man berücksichtigen, dass jeder Webcrawler auch eine gewisse Zeit benötigt um wieder eine Seite zu besuchen).

Interessanterweise waren aber die Webcrawler kleinerer Suchmaschinen wesentlich schneller wieder auf www.undertec.de als Google. Man sollte eigentlich annehmen, dass Google ein Heer von Webcrawlern hat, welche die Festplatten der riesigen Serverfarmen laufend speisen. Aus untenstehender Tabelle kann man die Aktualität der deutschsprachigen Suchmaschinen feststellen (gesucht wurde nach dem Begriff undertec, mit weltweiter Suche, beinahe zeitgleich am 27.08.2007 um 18:15):

Suchmaschine Indexierung des neuen Undertec-Blogs Datum und Uhrzeit des letzten Besuchs Treffer-Nummer
Abacho.com Ja* 26.08.07 1
Alltheweb.com Ja* keine Angabe 1
Altavista.de (de.altavista.com) Ja* Keine Angabe 1
Ask.com (de.ask.com Nein, alter Blog Keine Angabe 4
Exalead.de Nein, alter Blog 30 März 2007 1
Excite.com** (Relevance-Kriterium) Nein, alter Blog keine Angabe 5
Excite.com** (Search Engine-Kriterium Ja* keine Angabe 2
Fireball.de Ja* Keine Angabe 1
Go.com*5* Ja* keine Angabe 2
Google.com Nein, alter Blog 15 Aug 2007 16:45:02 GMT 2
Google.de Nein, alter Blog 15. Aug. 2007 16:45:02 GMT 1
Lycos.de Ja* Keine Angabe 1
MSN.de (de.msn.com) Nein, alter Blog 20.08.2007 1
search.aol.com*3* Nein, alter Blog keine Angabe 3
Suche.aol.de*4* Nein, alter Blog keine Angabe 1
Suchen.de Kein Ergebnis - -
Vivisimo.com** Nein, alter Blog 19.08.2007 (live.com) 3
Webcrawler.com** Nein, alter Blog keine Angabe 4
Yahoo.com Ja* keine Angabe 2
Yahoo.de Ja* Keine Angabe 1

*Bei allen Suchmaschinen die den neuen Blog fanden war der letzte Undertec-Blog Artikel folgender: Im Test: pdf2ps, pdftops und ps2pdf (ps2pdf14) (Das bedeutet die entsprechenden Webcrawler müssen zwischen dem 26.08.07 11:13 und dem 27.08.07 9:31 den Undertec-Blog besucht haben).
**Suchen über andere Suchmaschinen und präsentieren das vermeintlich beste Ergebnis
*3*Suche über google.com
*4*Suche über google.de
*5*Suche über yahoo.com

Natürlich bedeutet das nicht, das Google nun veraltet ist, aber es wirft wieder ein klein wenig Licht in die Funktionsweise von Webcrawlern wie von Google, Yahoo und Co.

Wer einen W-Lan USB-Stick besitzt auf dem ein Zydas ZD1201 Chipset sitzt, bekommt möglicherweise ein kleines Problem wenn er ihn unter Linux betreiben will. Ab Kernel 2.6.18-4-686 wird der USB-Stick und die W-Lan-Eigenschaft zwar problems erkannt, dennoch funktioniert der Stick nicht richtig.

Beim Betrachten der Log-Files kann man eventuell feststellen, dass ein Firmware-Fehler aufgetreten ist. Leider ist die Firmware nämlich nicht OpenSource und muss somit extra heruntergeladen werden. Unter http://sourceforge.net/project/showfiles.php?group_id=94356&package_id=135904&release_id=301498 kann man sich die entsprechende Firmware als tar.gz-File herunterladen. Installiert wird die Firmware mit einem einfachen make-Befehl. Danach sollte bei erneutem Einstecken des Sticks alles erkannt werden.

PS: Noch ein kleiner Tipp für die Leute die gerne mit Kismet arbeiten: Als "sourcetype" sollte der Chipsatz "zd1211" angegeben werden und als "interface" "wlan0". Beim Starten von Kismet kann es jetzt vorkommen, dass man einen fatalen Error bekommt. Daraufhin Kismet einfach erneut starten. Nach einigen Versuchen sollte Kismet dann irgendwann problemlos starten und in den Monitormode gehen.

Seit dem 01.03.2007 gilt in der Bundesrepublik Deutschland eine neue Regelung zur Impressumspflicht. Geregelt wird das Ganze nun in den beiden Gesetzestexten § 5 TMG und § 55 RStV. Private Homepages müssen so zum Beispiel weiterhin ein Impressum haben, allerdings muss keine Telefonnummer und keine E-Mail-Adresse mehr angegeben werden. Als vorsichtsmaßnahme empfiehlt es sich natürlich, auch weiterhin diese Angaben zu machen.

Wer sich tiefergehend informieren will kann dies auf der Seite http://www.linksandlaw.info tun. Dort sind schon alle neue Regelungen in die Beispiele und FAQs eingearbeitet. Auch wird dort mit dem Irrglauben des Haftungsausschlusses für Links beziehungsweise deren Rechtsunsicherheit aufgeräumt.

Mittlerweile kommt es ziemlich oft vor, dass man geschütze PDF-Dateien nicht drucken oder verändern kann. Mit einem kleinen Trick kann man hier aber Abhilfe schaffen, nämlich indem man das PDF in Postscript umwandelt und nachher wieder zurückwandelt.

Im folgenden will ich kurz zwei Methoden oder besser gesagt deren Ergebnisse vorstellen, wie man das unter Linux ganz einfach mit den Tools der Kommandozeile bewerkstelligen kann. (In diesem Test wurden die Tools ohne weitere Programmparameter aufgerufen).


Methode 1 (pdf2ps und ps2pdf14):

Wenn man die Kombination pdf2ps und ps2pdf14 verwendet werden die Dateien ziemlich groß, je nachdem wieviele Bilder im Dokument enthalten sind. Ein weiterer Nachteil ist, dass die Schrift total verschwommen und pixelig wird, genauso wie Bilder und Grafiken.


Methode 2 (pdftops und ps2pdf14):

Benutzt man die Kombination mit pdftops und anschließender Rückkonvertierung mit ps2pdf14 wird man feststellen, dass die Schrift nicht so verschwommen wirkt. Dies liegt daran, dass manche Teile der Schrift zum Beispiel einige Überschriften nun fetter geworden sind. Der normale Text ist aber interessanterweise gleich geblieben.
Auch die Dateigröße war im Test kleiner als die Originaldateigröße, was darauf hinweist, dass einiges an Dateninformationen unterwegs verloren gegangen ist.
(Bis jetzt ließ sich aber nicht herausfinden, was beim konvertieren verloren gegangen ist)


Druckergebnisse:

Beim Druck der beiden Dokumente auf einem etwas besseren Farblaserdrucker stellt man nun fest, dass die zweite Methode (pdftops -> ps2pdf14) besser ist, obwohl die neue Datei kleiner ist. Manche Schriftteile wie Überschriften sind nun zwar etwas dicker, dafür kann man aber beim näheren Betrachten der Buchstaben mit der Lupe erkennen, dass die Ränder der Buchstaben scharf sind. Dagegen wirken die Ränder der ersten Methode (pdf2ps -> ps2pdf14) pixelig und unscharf.


Fazit:

Zieht man ein Fazit, ist also die zweite Methode besser. Schärfere Buchstaben und eine kleinere Dateigröße, dagegen sind die etwas größeren Schriftteile wie Überschriften wohl akzeptabel.

Heute wurde der Undertec-Blog zum ersten mal wieder in Betrieb genommen.

Wie auch in der Vergangenheit sollen hier technische und informationstechnische Infos zu finden sein. Die alten Inhalte werden auch nach und nach in den neuen Blog übernommen.

Ich wünsche euch allen neuen und alten Lesern viel Spass....

PS: Die Inhalte des alten Blogs sind temporär hier zu erreichen.

Über dieses Archiv

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September 2007 ist das nächste Archiv.

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