September 2007 Archive

Manche HTML-Technologien sind leider dank Flash und der ganzen Skript-Programmierung ins Abseits gerückt. Dabei kann man mit den HTML-eigenen Bordmitteln schon sehr viel erreichen. Zum Beispiel mit verweis-sensitiven Grafiken.

Ein gutes Beispiel für solche Grafiken oder auch Imagemaps genannt, sind Karten eines Landes, bei denen man zum Beispiel bestimmte Bereiche anklicken kann, wie Städte, Landesteile oder Regionen.

Ein gutes Beispiel und auch wie man den benötigten HTML-Code generiert findet man auf SELFHTML: http://de.selfhtml.org/html/grafiken/verweis_sensitive.htm#definieren.

Wenn der Windows Explorer immer in einem bestimmten Ordner, z.B. "Eigene Dateien" landet, kann das ziemlich lästig sein. In den Eigenschaften der Explorer.exe kann man deshalb folgende Änderung bei "Ziel" vornehmen:

%SystemRoot%\explorer.exe /e,C:\

Jetzt startet der Dateiexplorer immer in der Wurzel von C:\. Wer will kann hier natürlich etwas anderes angeben. (Eventuell heißt bei Euch das %SystemRoot% auch C:\Windows).

Außer diesen Einstellungen gibt es noch ein paar weitere, die hier wie folgt in der Syntax-Übersicht beschrieben sind:

explorer.exe [/n] [/s] [/e] [idlist][,/root,directory][[,/select],directory]

/e = Öffnet ein zweispaltiges Explorerfenster. Fehlt dieser Parameter wird im Explorer nur der Ordnerinhalt angezeigt.

/s = Öffnet ein einspaltiges Explorerfenster

/n = Öffnet jedesmal einen neuen Explorer

/root,dir = Stellt das Wurzelverzeichnis auf den Ordner ein, den man hinter der Option angibt. (kein zurückblättern möglich)

/select,dir = Legt fest, dass ein Ordner geöffnet wird und ein Objekt im Ordner selektiert ist

/idlist = Interne Option, über die der Explorer DDE-Befehle nutzen kann

Nach der Installation des neuen Debian Etch wird man feststellen, dass ein kleines hilfreiches Tool fehlt: nslookup.

Wer dies nachinstallieren möchte, kann dies mit folgendem Befehl tun:

apt-get install dnsutils

Wer mehrere Raid-Controller in einem Server betreiben will, der kann schneller Probleme bekommen als ihm lieb ist. Selbst wenn der Hersteller der Controller der Gleiche ist, ist nicht immer gesagt, dass die Controller miteinander oder mit dem Mainboard harmonieren. Das folgende Beispiel soll dies wieder einmal belegen und zwei prinzipielle Probleme mit mehreren Controllern verdeutlichen.

Zunächst aber einmal das Szenario. Bei einem Kunden wird ein niegelnagel neuer Server eines deutschen Serverlieferanten geliefert. Das Mainboard ist ein "Intel S5000PSLSATA" und zwei Raid-Controller stecken auch schon in den PCI-Slots, einmal ein "Adaptec SCSI Card 29160" (für den Anschluss eines Bandlaufwerks) und einmal ein "Adaptec ICP 5045BL" (für den Anschluss der Betriebssystemfestplatten). Diese Konfiguration bootet ohne Probleme.

Doch nun wird eine zusätzliche "ICP Vortex GDT 8623RZ"-Karte eingebaut. Beim Booten werden nun alle Karten erkannt, aber der Server hängt sich danach sofort auf.

Woran liegt das und wie kann man den Fehler beheben?

Tja, woran dies liegt, das hat uns einige Tage gekostet um das herauszufinden, aber man kann den Fehler in einem Wort beschreiben: 384K-Bereich oder DOS-Ära.
Der 384K-Bereich ist ein Überbleibsel aus der Zeit als man nur sehr wenig Arbeitsspeicher (RAM) zur Verfügung hatte. Die Chips auf der Platine, vor allem der BIOS-Chip, hatten selbst nicht genügend Kapazität und so wurde die Konvention festgelegt, dass der Bereich zwischen 640 K und 1024 K im Hauptspeicher für Anwendungen der BIOS-Software freigehalten werden muss. Man spricht hier auch vom sogenannten "resevierten Speicher".

In diesen Speicherbereich werden nach wie vor immer noch Daten bei jedem Start eines Computers geschrieben. So auch die Daten unserer drei Raid-Controller. Nur leider sind 384K relativ wenig, wenn man die drei oben genannten Raid-Controller benutzt.

Aber wie lässt sich jetzt Abhilfe schaffen? Ganz einfach. Man muss versuchen im BIOS Dinge zu deaktiveren (meistens auf "disabled" stellen) um mehr Platz in diesem Speicherbereich zu schaffen. Bei unserem Mainboard zum Beispiel existieren zwei Netzwerkanschlüsse die beide Wake-On-Lan unterstützen. Natürlich war diese Funktion auch aktiviert. Nach der Deaktivierung war nun genug Platz im reseverierten Speicher frei um die Daten der Controller unterzubringen. Erstes Zwischenfazit: Einer von zwei baugleichen Servern lief.

Nun zum zweiten Server. Der lief nämlich nicht. Interessanterweise konnte man beim Starten des Servers eine andere Reihenfolge, in der die Controller erkannt wurden, sehen. Nachdem im Anschluss die Controller so angeordnet wurden, wie in der oberen Maschine, lief auch der zweite Server ohne murren.

Je nachdem, welcher Slot zuerst erkannt wird, kann dies also schon einen Unterschied ausmachen. Ein Tauschen der Controller in den verschiedenen Slots kann also ebenfalls Abhilfe schaffen.

 

Wer noch mehr über den 384-K oder reservierten Speicher lesen möchte, der sei an folgende Webseiten verwiesen:

http://www.hausarbeiten.de/faecher/hausarbeit/inb/3990.html

http://www.glossar.de/glossar/1frame.htm?http%3A//www.glossar.de/glossar/z_arbeitss.htm

 

Und hier noch kurz die Herstellerseiten zu der oben genannten Hardware mit Dokumentation und Treibern (ICP gehört mittlerweile zu Adaptec):

Adaptec SCSI Card 29160:

http://www.adaptec.com/de-DE/products/scsi/ultra160/ASC-29160/

Adaptec ICP 5045BL:

http://www.adaptec.com/de-de/support/raid/icp_sas_raid/ICP5045BL/

ICP Vortex GDT 8623RZ:

http://www.icp-vortex.com/german/download/clust_d.htm

Intel S5000PSLSATA:

http://www.intel.com/design/servers/boards/s5000PSL/index.htm

 

Wer kennt es als versierter Knoppix-Nutzer nicht? Man legt die neue Knoppix-CD ein und ärgert sich, dass ein bestimmtes Programm nicht mehr bei der aktuellen Distribution dabei ist. Nun hat man zwei Möglichkeiten. Entweder man findet eine Distribution bei den Knoppix Customizations http://www.knoppix.net/wiki/Knoppix_Customizations oder aber man muss sich sein Knoppix selbst zusammen basteln. Da Knoppix auf Debian basiert kann man dies relativ leicht mit apt-get machen, dazu aber später mehr.

Als Allererstes sollte man sich eine aktuelle Distribution besorgen, im beschriebenen Fall Knoppix 5.1.1 (Deutsch)
vom FTP-Server der Universität Erlangen:

FTP-Verzeichnis /pub/mirrors/knoppix auf ftp.uni-erlangen.de
01/04/2007 12:00    730,179,584 KNOPPIX_V5.1.1CD-2007-01-04-DE.iso

Hat man diese heruntergeladen, muss man die ISO auf CD brennen.
Danach benötigt man einen Computer, auf dem man das Remastering durchführen kann. Es empfiehlt sich genügend Hauptspeicher und 3 Gigabyte freien Speicherplatz auf der Festplatte zu haben.

Nun kann es losgehen, Knoppix einlegen und booten. Wer nun mag kann die untenstehende Kommandozeilen als Bash-skript verwenden. Natürlich kann man die Zeilen auch nacheinander ausführen.

Wenn Sie das Bash-Skript verwenden wollen, dann kopieren Sie es als ausführbare Textdatei einfach in die Wurzel Ihrer Knoppix-CD und ändern es entsprechend Ihren Vorstellungen ab.


#!/bin/bash
# Bash-Skript zum Remastern einer Knoppix-Live-CD created by eo/GERMANY (1/2 Skript)

# Aendern Sie hier bitte das zu mountende Device auf ihr Device (sda, hda, etc.)
# und auf den Ort wohin Sie mounten möchten (z.B. /mnt)

mount /dev/sda1 /mnt

# Ersetzen Sie bitte das PROJEKTVERZEICHNIS durch ein Verzeichnis, in dem Sie das Remastering auf Ihrer
# Festplatte durchführen wollen. Wahrscheinlich beginnt der Pfad mit /mnt/WEITERER_PFAD

mkdir PROJEKTVERZEICHNIS
mkdir /PROJEKTVERZEICHNIS/knxmaster
mkdir /PROJEKTVERZEICHNIS/knxmaster/KNOPPIX
mkdir /PROJEKTVERZEICHNIS/knxsource
mkdir /PROJEKTVERZEICHNIS/knxsource /KNOPPIX
cp -Rp /KNOPPIX/* /PROJEKTVERZEICHNIS/knxsource/KNOPPIX
cp /cdrom/index.html /PROJEKTVERZEICHNIS/knxmaster/
cp -p /cdrom/cdrom.ico /cdrom/autorun.* /PROJEKTVERZEICHNIS/knxmaster/
cp -rp /cdrom/boot/ /PROJEKTVERZEICHNIS/knxmaster/
cp -rp /cdrom/KNOPPIX/* /PROJETKVERZEICHNIS/knxmaster/KNOPPIX
rm -f /PROJEKTVERZEICHNIS/knxmaster/KNOPPIX/KNOPPIX

Nun ist das erste Skript zu Ende. Von nun an geht es wieder zu Fuß weiter. Als nächstes muss man ein "chroot" ausführen um das Knoppix zu remastern:

chroot /PROJEKTVERZEICHNIS/knxsource/KNOPPIX

Jetzt arbeiten wir quasi auf dem auf die Festplatte kopierten Knoppix. Damit das Arbeiten dort auch funktioniert muss das Verzeichnis proc gemountet werden:

mount -t proc /proc proc

Zum Schluss muss man in /etc/resolv.conf seine Nameserver eintragen. Am Besten verwendet man hierfür VIM.

vim /etc/resolv.conf

Die Zeile die man einträgt sollte dann in etwa so aussehen:

nameserver 192.168.1.1

(Wenn der Nameserver die IP 192.168.1.1 hat). Ein kleiner Ping-Test zeigt, ob soweit alles in Ordnung ist:

ping www.undertec.de


Jetzt ist es soweit. Nun kann man mit "apt-get remove PAKET" oder "apt-get install PAKET" Pakete entfernen und Pakete installieren. Zuvor sollte man aber noch folgenden Befehl ausführen um eine aktualisierte Paketliste zu erhalten, da sonst eventuell nicht alle Pakete verfügbar sind:

apt-get update


Wer sich mit Debian auskennt sollte jetzt keine Probleme haben, Pakete zu entfernen, neue zu installieren oder andere Einstellungen vorzunehmen. Wer sich nicht auskennt wird bei Google zahlreiche HowTo's für Debian finden.

Ist man mit dem Remastern, dann fertig kommen die letzten Schritte auf dem Weg zum selbstgemachten Knoppix. Zuerst muss /proc wieder geunmountet werden:

umount /proc

Danach verlässt man mit CTRL-D (STRG-D) die chroot-Umgebung. Wer mag kann nun eine kleine Sicherung seiner bisherigen Arbeit durchführen, in dem man eine tar.gz-Datei des Projektverzeichnisses erstellt.

Jetzt kommt das zweite und letzte Skript, das etwas aufräumt und dann auch eine fertige ISO-Datei zum Brennen erstellt:


#!/bin/bash
# Bash-Skript zum Remastern einer Knoppix-Live-CD created by eo/GERMANY (2/2 Skript)

# Ersetzen Sie bitte das PROJEKTVERZEICHNIS durch ein Verzeichnis, in dem Sie das Remastering auf Ihrer
# Festplatte durchführen wollen. Wahrscheinlich beginnt der Pfad mit /mnt/WEITERER_PFAD

rm /PROJEKTVERZEICHNIS/knxsource/KNOPPIX/root/.bash_history
rm /PROJEKTVERZEICHNIS/knxsource/KNOPPIX/tmp/* -rf
rm /PROJEKTVERZEICHNIS/knxsource/KNOPPIX/var/cache/apt/archives/* -rf

# Nun wird eine erste ISO erstellt die sich auf der CD nachher befinden wird und in dem sich das
# komprimierte Betriebssystem befinden wird

mkisofs -R -U -V "KNOPPIX.net filesystem" --publisher "My-OWN-KNOPPIX: It's a GPL-Product" -hide-rr-moved -cache-inodes -no-bak -pad /PROJEKTVERZEICHNIS/knxsource/KNOPPIX | nice -5 /usr/bin/create_compressed_fs - 65536 > /PROJEKTVERZEICHNIS/knxmaster/KNOPPIX/KNOPPIX

cd /PROJEKTVERZEICHNIS/knxmaster

rm -f KNOPPIX/md5sums; find -type f -not -name md5sums -not -name boot.cat -exec md5sum {} \; >> KNOPPIX/md5sums

# Hier wird jetzt die endgültige ISO kreiert, die Sie nachher auf CD brennen koennen (meinknoppix.iso)

cd ..

mkisofs -pad -l -r -J -v -V "Knoppix" --publisher "My-OWN-KNOPPIX: It's a GPL-Product" -b boot/isolinux/isolinux.bin -no-emul-boot -boot-load-size 4 -boot-info-table -c boot/isolinux/boot.cat -hide-rr-moved -o /PROJEKTVERZEICHNIS/meinknoppix.iso /PROJEKTVERZEICHNIS/knxmaster


Fertig. Sie besitzen jetzt eine fertige ISO-Datei mit Ihrer persönlichen Distribution.

Die gesamte Anleitung hier bezieht sich auf das Deutsche Knoppix Remastering HowTo http://www.knoppix.net/wiki/Knoppix_Remastering_Howto_Deutsch. Dort findet man das Ganze auch nocheinmal ausführlicher.

Wer noch mehr wissen will, kann sich auch noch folgende Seiten zu Gemüte führen:

http://www.knoppix.net/wiki/Category:Remastering_Knoppix
http://www.knoppix.net/wiki/Knoppix_Remastering_Howto
http://www.knoppix.net/wiki/Remastering_Hacks

Tja, da hat man nun die neueste Blogsoftware, doch dann funktioneren die Hälfte aller Dinge nicht. Der Blog selbst läuft perfekt ohne Probleme, nur ist es relativ schade, dass soviele gute Plugins mit dem neuen MT4 nicht kompatibel sind.

So zum Beispiel das Stop Design's Photo Gallery Plugin von Byrne Reese. Wenn MT4 nicht schon von Haus aus eine eigene Fotogallerie anbietet, dann wäre es wenigstens schön gewesen, wenn es ein funktionierendes Plugin gegeben hätte. Doch leider hat man keine Möglichkeit in der Plugin-Sektion von Movable Type 4.0 irgendwelche Einstellungen an dem Gallerie-Plugin vorzunehmen. Auch ein manueller Aufruf der "gallery.cgi" brachte kein brauchbares Ergebnis. Es wurde zwar ein neuer Blog für die Bildergallerien angelegt, aber das Ganze endete mit einem Fehler im App.pm-Modul.

Da bleibt letztendlich nur zu hoffen das Byrne Reese eine neue Version seines tollen Gallery-Plugins herausgibt.

Wer es leid ist beim Einloggen in die Konsole immer den gleichen Anmeldebildschirm und die gleiche Login message zu bekommen, der sollte sich mal die beiden Dateien "motd" und "issue" anschauen.

motd bedeutet message of the day. Dies ist die Datei, die nach erfolgreichem Einloggen in ein Linux-System ausgegeben wird. Wer Lust hat, kann hier seine Nachrichten für die User selber platzieren. anstatt die ganze Zeit Mails zu verteilen.

issue ist die Systemidentifikationsdatei. Diese wird noch vor dem eigentlichen Login angezeigt. Hier kann man bequem Maschinendaten eintragen, so dass man sicherstellen kann, dass man sich auch an der richtigen Maschien anmeldet.

Die beiden Dateien befinden sich beide unterhalb von /etc:

/etc/issue
/etc/motd

Wer weiteres Wissen möchte, sollte einfach auch mal die Manuals zu Rate ziehen:

man issue
man motd

Wer unter Linux mit MySQL arbeitet, kann in wenigen Arbeitsschritten Benutzer und ganze Datenbanken anlegen. Unter Debian Etch 4.0 lässt sich MySQL auch ganz einfach installieren. Einfach mit apt-get folgenden Pakete installieren:

apt-get install mysql-server

apt-get install mysql-client

In der Kommandozeile kann man sich dann anschließend als Administrator mit folgendem Befehl anmelden:

mysql -u root -p

Danach sollte man eine Befehlszeile des MySQL-Servers sehen mit "mysql>  ". Wer nun sehen möchte, welche Datenbanken angelegt sind, kann dies mit folgendem Befehl tun:

show databases;

(Das Semikolon (;) am Schluss ist ganz wichtig, da der Server nur so den Befehl als beendet erkennt)

Datenbanken kreieren kann man auch ganz leicht indem man einfach folgendes Kommando benutzt:

create database NEUE_DATENBANK;

Jetzt benötigen wir noch einen oder mehrere Benutzer, die auf die neu geschaffene Datenbank zugreifen dürfen. Dazu wird ein erst ein neuer Benutzer erstellt und ihm im Anschluss ein Passwort zugewiesen (beim Passwort muss man aufpassen, da man die Anführungszeichen nicht weglassen darf):

create user NEUER_BENUTZER@localhost;
set password for NEUER_BENUTZER@localhost = password('NEUES_PASSWORT');

Zu guter letzt müssen wir nur noch dem Benutzer die Datenbank zuweisen. Dies kann man mit folgendem Befehl machen, der alle Rechte (grant all) dem neuen Benutzer zuweist.

grant all on NEUE_DATENBANK.* to NEUER_BENUTZER@localhost;

Fertig ist die frisch gebackene Datenbank mit Benutzern die auch noch darauf zugreifen dürfen. Wer zusätzliche Hilfe braucht, sollte im Netz genügend gute Tutorials finden. Außerdem ist die MySQL-Server eigene Hilfe auch nicht schlecht, da sie zum Teil gute Beispiele in den Hilfetexten enthält.

PS: Wer Movable Type installiert, kann genau nach dieser Anleitung verfahren um eine MySQL-Datenbank mit Nutzer anzulegen.

Wie schon angekündigt nun der Link zum TeXnix-Projekt:

http://sourceforge.net/projects/texnix

Dort kann man sich die allererste Version (TeXnix V.1.0.0) der Live-CD als ISO-Datei herunterladen.

Wenn Ihr Verbesserungsvorschläge habt, schreibt bitte an die Entwickler.

Endlich ist es soweit. Nach langer Entwicklungszeit wird schließlich TeXnix V.1.0.0 freigegeben.

TeXnix ist eine Live-CD basierend auf Knoppix 5.1.1. Wie eine ganz normale Knoppix-CD bietet Sie alle Vorteile die dieses Live-System hat, mit nur einer Änderung: Das Paket OpenOffice.org ist nicht enthalten dafür aber eine komplette tetex- und Tex-Live-Umgebung (Wer sich für die genauen Pakete interessiert, sollte sich die installierten Pakete tetex-base und tetex-bin und deren Abhängigkeiten auf www.debian.org anschauen).

Viele werden sich jetzt natürlich die Frage stellen, warum TeXnix entwickelt wurde?!

Ganz einfach. Auf der Knoppix-Live-DVD ist eine komplette TeX-Umgebung (Was ist TeX?) enthalten, dafür allerdings schon seit ewigen Zeit nicht mehr auf den Live-CDs. Da es aber immer noch Computer ohne DVD-Laufwerke gibt, ist es nur ein logischer Schritt eine normale Knoppix-Distibution zu nehmen und dort eine TeX-Umgebung zu implementieren, so dass endlich wieder ein Knoppix-Derivat zur Verfügung steht, dass alle Vorteile einer Knoppix-CD mit einer TeX- oder LaTeX-Umgebung vereint.

Woher bekommt man TeXnix V.1.0.0?

In Kürze wird die erste Version auf www.sourceforge.net zu finden sein. Der Link hierfür wird ebenfalls hier im Undertec-Blog veröffentlicht.

Unter welcher Lizenz erscheint TeXnix?

TeXnix steht voll und ganz unter GPL. Da Knoppix verwendet wurde, stehen somit auch alle Derivate, die rein auf GPL-Software passieren wieder unter GPL.

Kann das Projekt-Logo frei verwendet werden?

Ja kann es. Da Tux als Linux-Maskottchen und der TeX-Löwe frei verwendet werden dürfen, so darf natürlich auch das Projektlogo frei verwendet werden.

Von wem wurde TeXnix ursprünglich entwickelt?

TeXnix wurde erstmals von den Mitarbeitern der ETTER EDV- und IT-Dienstleistungen als Schulungssoftware in Sachen TeX / LaTeX entwickelt.

Ich habe weitere Fragen zu TeXnix?

Wenden Sie sich per E-Mail auf der Projektseite bei www.sourceforge.net an die Entwickler. (Link zur sourceforge.net-Seite folgt noch)

Wenn man wie viele Menschen auf diesem Planeten nicht glücklicher Besitzer einer eigenen IP-Adresse ist, so kann man trotzdem ständig erreichbar bleiben, in dem man dynamisches DNS verwendet. Unter Linux bietet sich hierfür das Tool ddclient an. Unter Debian kann man dieses wie folgt installieren:

apt-get install ddclient

Danach wird man durch die Installationsmenüs geleitet. Zuerst kann man sich einen Provider, bei dem man eine DynDNS-Adresse registriert hat, aussuchen (hier im Beispiel http://www.dyndns.org). Danach muss man seinen Domain-Namen angeben. Weiterhin folgt eine Abfrage des Login-Namens und des zugehörigen Passworts. Die Interface-Angabe lässt man am Besten erst mal leer und fügt sie hinterher in der Konfigurationsdatei ein. Zum Schluss kann man sich entscheiden ob man seinen "ddclient" im Daemon-Mode laufen lassen möchte (quasi Autostart).

Zu guter letzt, sollte die Konfigurationsdatei so abgeändert werden, dass unser ddclient sich über das Web updatet. Das bedeutet der ddclient sendet eine Anfrage an den DynDNS-Provider und übermittelt so die aktuelle IP. Mit diesen ganzen Auswahlen sollte die Konfigurationsdatei so aussehen wie in untenstehendem Beispiel:

# Configuration file for ddclient generated by debconf
#
# /etc/ddclient.conf

pid=/var/run/ddclient.pid
protocol=dyndns2
use=web
server=members.dyndns.org
login=**LOGINDATEN**
password=**PASSWORT**
**ADRESSE**.dyndns.org

 

PS: Wer mehrere DynDNS-Adressen gleichzeitig updaten will, sollte sich diesen Artikel einmal durchlesen: http://www.undertec.de/blog/2007/08/dynamisches-dns-ddclient-mit-m.html

Über dieses Archiv

Diese Seite enthält alle Einträge von Undertec Blog von neu nach alt.

August 2007 ist das vorherige Archiv.

Oktober 2007 ist das nächste Archiv.

Aktuelle Einträge finden Sie auf der Startseite, alle Einträge in den Archiven.

Juli 2013

So Mo Di Mi Do Fr Sa
  1 2 3 4 5 6
7 8 9 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28 29 30 31      
Etter EDV- und IT-Dienstleistungen
Powered by Movable Type 5.04

Google Werbung:

Google Werbung: