Januar 2008 Archive

Wer gerne per SSH seinen PC oder Server fernverwaltet, der möchte dies wahrscheinlich auch gern möglichst mobil tun. Speziell für diesen Zweck gibt es einen PuTTY-Clone, der auch auf der Communicator-Serie läuft.

Getestet wurde die Version 1.3.2 auf einem Communicator 9500 im E-Plus-Netz. Die Übertragungsrate zu den verbundenen Servern war nicht überragend (getestet im GPRS-Netz), aber es reicht aus, um Probleme zu Hause oder bei Kunden schnell zu beheben, falls sonst keine W-LAN-Möglichkeit besteht.

Installiert wird es, wie folgt: SIS-Datei auf den Communicator transferieren, im Datei-Manager die Datei suchen und von dort ausführen.

Eine Download-Möglichkeit findet sich hier auf der Projektseite von "PuTTY for Symbian OS":
http://s2putty.sourceforge.net/download.html

Projektseite von "PuTTY for Symbian OS":
http://s2putty.sourceforge.net/index.html

Die Original-PuTTY-Homepage:
http://www.chiark.greenend.org.uk/~sgtatham/putty/

Seit zwei Tagen ist ein neue gefährliche Variante von Spyware/Adware aus der Zlob-Gruppe für Windows aufgetaucht. "Spybot - Search & Destroy" findet leider aber nur Teile dieser Spyware trotz des neuesten Updates (Stand 28.01.07 / 12:00). Beim Entfernen kommt es zudem unter Windows XP zu Systemabstürzen, da man registrierte DLL's entfernen muss.

Die Malware ermöglicht jederzeit weitere Malware nachzuladen und installiert zu dem eine Toolbar im "Internet Explorer" mit 4 Elementen (Remove Popups, Scan Spyware, Security Test, & Spam Protection) die alle zum gleichen Ziel führen.

Wenn man Spybot durchlaufen lässt, findet man folgende bekannte Komponenten (Dateien und Registriegungseinträge) von Malware:

Smitfraud-C.
Smitfraud-C.MSVPS
Win32.Agent.bgy
Zlob.Downloader.rid
Zlob.Downloader.vcd

Bei Zlob.Downloader.rid zeigt er zwei gefährliche DLLs an:

bgrlsmn.dll
ekxdvft.dll

Leider ist das nur die halbe Miete. Auf www.ThreatExpert.com sind leider noch eine ganze Reihe anderer Dateien und Registrierungseinträge bekannt, die Spybot momentan nicht findet:

%Temp%\nsb8.tmp.bat
%Windir%\adsoowf.dll
%Windir%\bgrlsmn.dll
%Windir%\dntpkwoqpw.dll
%Windir%\ekxdvft.dll
%Windir%\ffvrdgt.exe

Beim Entfernen der "bgrlsmn.dll" mit Spybot stürzt Windows dann komplett mit BlueScreen und Neustart ab. Man kann das Problem einigermaßen lösen, indem man bis auf die DLLs alles von Spybot entfernen lässt und dann alle obigen Dateien mit einer gebooteten Knoppix entfernt (vorsichtshalber aber Backups vor dem Löschen machen).

Eine komplette Auflistung aller Einträge und Dateien die diese Malware mitbringt, findet man auf ThreatExpert unter dem möglichem Risiko: "Adware.Agent.BN":
http://www.threatexpert.com/report.aspx?uid=57e47332-8326-4f8b-9e1d-cbdc7debf5aa

Informationen zur Ekxdvft-Toolbar bei Spyware-Notice.com:
http://www.spywarenotice.com/ekxdvft-toolbar-how-to-remove-the-ekxdvft-toolbar/

Download von "Spybot - Search & Destroy" bei Chip Online:
http://www.chip.de/downloads/SpyBot-Search-Destroy-1.5.1_13001443.html 

Möglicherweise entfernt der "Spyware Doctor" die Dateien und die komplette Malware. Allerdings ist das Programm kostenpflichtig.

Der Nokia 9500 Communicator ist trotz seiner Größe eines der funktionalsten Handys die es auf dem deutschen Markt zu finden gibt. Und nachdem der Nachfolger, das E90 bis in absehbare Zeit nicht ausgereift sein wird, kann man sich gerne dieses Gerät noch holen.

Leistungsstark macht dieses Gerät auch das Betriebssystem: Symbian OS in der Version 7. Nur ein kleines Manko hat es: Nokia setzt beim 9500 Communicator auf die Benutzeroberfläche S80. Wer sich damit schon mal auseinander gesetzt hat, wird bald feststellen, dass es zum Teil sehr schwierig sein kann, entsprechende Software zu finden die unter S80 läuft. Zwar wird Java ebenfalls unterstützt, aber leider haben viele Tests ergeben, dass halt doch nicht alle Java-Programme abgespielt werden können. Und das Gros an Software, das für die Oberfläche S60 entwickelt wurde, läuft natürlich unter S80 nicht.

Deswegen sollen nun in mehreren Artikeln Software-Pakete vorgestellt werden, die tatsächlich auch auf dem 9500 laufen, wie zum Beispiel der Adobe Reader für den Communicator. Da der Communicator von Haus aus nicht in der Lage ist PDF-Dokumente zu lesen, sollte man dieses nützliche Tool installieren. Einfach die SIS-Datei herunterladen, auf den Communicator überspielen, im Datei-Manager die Datei suchen und von dort aus installieren.

Hier der Link zum direkten Download für den 9500:
http://ardownload.adobe.com/pub/adobe/reader/win/symbian/AdbeRdr_nokia9500_efigsj.sis

Informationen von Adobe zum Programm (auch Versionen für 6680, 9210, 9290 vorhanden):
http://www.adobe.com/products/acrobat/readerforsymbian.html

Generelle Informationen zur Communicator-Serie von Nokia bei Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Nokia_Communicator

Informationen zu S60 bei Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/S60

Endlich ist es soweit: TeXnix geht mit Version 1.1.5 in die dritte Runde. Mit an Bord sind diesmal viele, viele neue Hilfsmittel. Hier eine kurze Liste welche Pakete nun dabei sind:

texlive
tex-common
texlive-base
texlive-base-bin
texlive-common
texlive-doc-base
texlive-fonts-recommended
texlive-latex-base
texlive-latex-recommended
latex-beamer
latex-xcolor
preview-latex-style
texlive-generic-recommended
texlive-lang-german
texlive-latex-extra
texlive-pictures
texlive-pstricks

Wer schon immer mit LaTeX auf einer Knoppix-CD arbeiten wollte, bekommt mit TeXnix in der Version 1.1.5 eine super Möglichkeit.

Wer sich die ISO nun direkt zum auf die CD brennen herunterladen möchte, kann diesen Link nutzen:

https://sourceforge.net/project/showfiles.php?group_id=205110&package_id=244961&release_id=565284

Projektseite von TeXnix:

https://sourceforge.net/projects/texnix/

Alte Artikel (auch mit Infos zu TeXnix) im Undertec-Blog zu diesem Thema:

http://www.undertec.de/blog/2007/12/texnix-v110-released.html
http://www.undertec.de/blog/2007/09/texnix-v100-auf-sourceforgenet.html
http://www.undertec.de/blog/2007/09/texnix-v100-released.html

Oft will man in seinem LaTeX-Code deutsche Sonderzeichen ä,ö,ü und ß direkt verwenden und nicht mit "a, "o, "u, "s oder ae, oe, ue und ss arbeiten. Die Linux-Nutzer werden dabei dann meistens folgenden Befehl verwenden um dies zu realisieren:

\usepackage[latin1]{inputenc}

Manchmal kommt es aber vor, dass dieser Befehl nicht richtig erkannt wird. Dies kann daran liegen, dass die meisten Linux-Systeme Textdateien standardmäßig als UTF-8 abspeichern. Möchte man also diese Textdateien für den LaTeX-Interpreter "sauber" lesbar machen, so sollte man lieber folgenden Befehl verwenden:

\usepackage[utf8]{inputenc}

Wer es schon mal probiert hat, kennt das Problem: Es existiert kein "subsubsubsection" in der Dokumentenklasse "article". Wer aber dennoch noch eine Ebene tiefer gehen will, der sollte den Befehl "paragraph" nutzen. Darunter existiert sogar für die fünfte Ebene noch ein Befehl "subparagraph".

Aber noch einmal kurz der Überblick der Ebenen in der Dokumentenklasse "article":

\section = erzeugt 1.
\subsection = erzeugt 1.1.
\subsubsection = erzeugt 1.1.1.
(hier hört LaTeX standardmäßig mit der Anlistung im Inhaltsverzeichnis auf)

\paragraph = erzeugt 1.1.1.1.
\subparagraph = erzeugt 1.1.1.1.1.

Wer "paragraph" oder "subparagraph" im Inhaltsverzeichnis noch aufnehmen, will der sollte folgende Befehle im Dokumentkopf definieren:

\setcounter{tocdepth}{4}   = Aufnahme in das Inhaltsverzeichnis *
\setcounter{secnumdepth}{4}   = Nummerierung vertiefen *

* ({5} für subparagraph)

Leider findet hinter "paragraph" kein Zeilenubruch statt. Wendet man ein "\\" oder ein "\newline" an, so erhält man einen Fehler. der LaTeX-Interpreter meldet: "There's no line here to end.". Das liegt daran, dass der Interpreter hier noch etwas erwartet. Mit einem schmutzigen Trick hinter "\paragraph{..}" lässt sich dies aber schnell beheben:

$\;$\\
\\

Dabei wird über die Matheumgebung "$...$" leerer Zwischenraum mit "\;" eingefügt. Eine vielleicht bessere Möglichkeit findet man in der Anleitung beim Link unten.

Eine weitere gute Anleitung findet man auch bei Asselmeyer.com:
http://www.asselmeyer.com/latex-gliederung-4ter-ordnung

Zuerst gab es GoogleEarth (http://earth.google.com/intl/de/), dann gab es als Weiterentwicklung Google Maps (http://maps.google.de/). Jetzt gibt es wieder etwas Neues:

        http://books.google.de/

Das neueste Spielzeug von Google ist die Büchersuche. Dabei kann man mit dieser neuen Suchfunktion nicht nur nach Büchern suchen, sondern auch gleich deren Inhalt betrachten, je nachdem welche Erlaubnis der Copyright-Eigentümer gegeben hat.

Im Suchfeld kann man den Buchtitel eingeben und erhält dann eine Reihe von Treffern, bei denen sofort erkennbar ist, welche Bücher eine Vorschau bieten. Oft ist dies eine eingeschränkte Vorschau (die manchmal aber schon sehr umfangreich sein kann, insbesondere bei Fachbüchern).

Klickt man dann auf ein Suchtreffer erhält man die Vorschau des Buches, die man dann durchblättern kann. Natürlich bietet Google auch gleich eine Reihe von Links zum Kaufen an, zum Beispiel bei Amazon oder Buch.de. Auch fehlen nicht die Querverweise auf zum Beispiel andere Ausgaben des selben Titels.

So wie es aussieht versucht Google irgendwann das gesamte Wissen der Menschheit so zusammenzutragen. Dazu kann man sich auch mal den Wikipedia-Artikel durchlesen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Google_Book_Search

Wer immer noch einzelne Codecs benötigt um seine Filme unter Windows abzuspielen, der sollte sich einmal das Dekoder-Paket "ffdshow" anschauen. Mit diesem DirectShow-Dekoder für Windows lassen sich die beliebigsten Film- und Audio-Dateien problemlos abspielen. Die gängisten Codecs wie DivX, XviD, etc. sind in diesem Pack enthalten. Auch eine Reihe von Video-Filtern sind enthalten.

Eine Liste der Video- und Audioformate sowie der Filter findet sich bei Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Ffdshow

Leider wird an dem OpenSource-Projekt nicht mehr weiterentwickelt. Allerdings kann man trotzdem neue Releases von diversesten Quellen bekommen (unter anderem auch von der neuen Projektseite wo man das Projekt sozusagen wiederbelebt hat).

Die alte ffdshow-Projektseite:
http://sourceforge.net/projects/ffdshow

Neue Projektseite der Weiterentwicklung (unter Downloads findet man die aktuellsten Releases):
http://sourceforge.net/projects/ffdshow-tryout/

Wer geglaubt hat der ACE Mega CoDecS Pack sei die beste Codec-Sammlung, der sollte mal die neueste Version des ffdshow herunterladen und installieren. Wer trotzdem noch Interesse an den Tools und Utilities des ACE Mega CoDecS Pack hat, hier der Link:
http://www.free-codecs.com/download/ACE_Mega_CoDecS_Pack.htm

Nicht nur auf Windowssystemen können Laufwerks- oder Ordnerfreigaben wieder eingebunden werden und als "zusätzliches" Windows-Laufwerk verwendet werden, sondern auch unter Linux.

Wie unter Windows kann man sehr bequem über die Kommandozeile diese Freigaben in das Dateisystem einbinden. Die erste Methode funktioniert über den Befehl "mount":

mount -t smbfs  //192.168.1.1/LaufwerkC  /mnt/LaufwerkC  -o username=administrator,password=1234

Die zweite Möglichkeit besteht darin, es über den Befehl "smbmount" einzubinden:

smbmount //192.168.1.1/LaufwerkC  /mnt/LaufwerkC  -o username=administrator,password=1234

Etwas ungewohnt für Windows-Nutzer dürfte hier sein, dass die Slashes Forward- und nicht Backslashes sind. 

Wer seine Netzwerkeinbindung wieder lösen möchte, der kann dies mit einem einfach "umount" tun:

umount /mnt/LaufwerkC

Aber Achtung: Wer unter Linux Windows-Freigaben mountet, der könnte mit folgendem Fehler konfrontiert sein:

mount: wrong fs type, bad option, bad superblock on //192.168.1.1/LaufwerkC,
missing codepage or other error
In some cases useful info is found in syslog - try
dmesg | tail or so

Ein "dmesg | tail" verrät dann, das etwas fehlen muss:

smbfs: mount_data version 1919251317 is not supported

Man sollte nämlich auf alle Fälle das Paket "smbfs" installieren. Unter Debian kann man dies von der Kommandozeile aus ganz einfach machen mit "apt-get":

apt-get install smbfs

Danach sollten die beiden Befehle oben ohne Probleme funktionieren. 

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