Windows-Netzwerkfreigaben unter Linux mounten
Nicht nur auf Windowssystemen können Laufwerks- oder Ordnerfreigaben wieder eingebunden werden und als "zusätzliches" Windows-Laufwerk verwendet werden, sondern auch unter Linux.
Wie unter Windows kann man sehr bequem über die Kommandozeile diese Freigaben in das Dateisystem einbinden. Die erste Methode funktioniert über den Befehl "mount":
mount -t smbfs //192.168.1.1/LaufwerkC /mnt/LaufwerkC -o username=administrator,password=1234
Die zweite Möglichkeit besteht darin, es über den Befehl "smbmount" einzubinden:
smbmount //192.168.1.1/LaufwerkC /mnt/LaufwerkC -o username=administrator,password=1234
Etwas ungewohnt für Windows-Nutzer dürfte hier sein, dass die Slashes Forward- und nicht Backslashes sind.
Wer seine Netzwerkeinbindung wieder lösen möchte, der kann dies mit einem einfach "umount" tun:
umount /mnt/LaufwerkC
Aber Achtung: Wer unter Linux Windows-Freigaben mountet, der könnte mit folgendem Fehler konfrontiert sein:
mount: wrong fs type, bad option, bad superblock on //192.168.1.1/LaufwerkC,
missing codepage or other error
In some cases useful info is found in syslog - try
dmesg | tail or so
Ein "dmesg | tail" verrät dann, das etwas fehlen muss:
smbfs: mount_data version 1919251317 is not supported
Man sollte nämlich auf alle Fälle das Paket "smbfs" installieren. Unter Debian kann man dies von der Kommandozeile aus ganz einfach machen mit "apt-get":
apt-get install smbfs
Danach sollten die beiden Befehle oben ohne Probleme funktionieren.
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