Juli 2008 Archive

Wer möchte nicht mal schnell terminiert jemandem zum Geburtstag gratulieren oder einfach nur nicht direkt mit jemandem sprechen müssen?

Mit webRUF.de ist das kein Problem. Dort kann man einfach und kostenlos eine kleine Botschaft tippen (leider nur 250 Zeichen) und diese wird dann zu einem ausgewählten Zeitpunkt per Telefon (nur Festnetz) dem Angerufenen vorgesprochen.

Vorher muss man allerdings noch die AGBs bestätigen und diese haben es ganz schön in sich. 90 Tage lang werden die Daten gespeichert. E-Mail-Adressen werden laut § 6 nicht an Dritte weitergegeben. Aber was mit den anderen Daten wie Namen und Rufnummern passiert, ist nicht vermerkt. Man sollte diesen Dienst also trotz des hohen Nutzwerts mit Vorsicht genießen.

Link zu webRUF.de:
http://www.webruf.de/

Wer möchte nicht selbst einmal Otto Schily oder Wolfgang Schäuble spielen und jemand anders seiner persönlichen Rechte berauben? Heutzutage alles kein Problem, denn in Stuttgart gibt es einen Laden der sich auf die Ausstattung von Spionen und Schnüfflern spezialisiert hat.

Ob Nachtsichtgeräte, Wanzenfinder oder Abhörgeräte, alles wird man dort finden. Einfach mal reinschauen.

Mittlerweile besitzt der Laden auch eine ordentliche Internetpräsenz:
http://www.spionwelt.de/

Es gibt verschiedene Methoden ein Bios-Passwort zu knacken. Man kann software- oder hardwaremäßig das Passwort löschen oder auch überschreiben. Wie man hardwaremäßig das Passwort löscht, steht mittlerweile in jedem Motherboard-Handbuch drin. Meist muss man einen Jumper versetzen und/oder die Batterie entfernen.

Eine etwas ältere Methode, die bei alten BIOS-Versionen von AMI und AWARD gut funktioniert, ist der Trick mit den Generalpasswörtern. Eine kleine Auswahl an Passwörten für verschiedene Hersteller ist hier zusammengetragen:

Advance Integration:
Advance
 
AMI-BIOS:
AMI, AMI?SW, AMI!SW, AMI_SW, AMIDECOD, AMIPSWD, A.M.I., AAMMII, AMI~, AMIAMI, AMI.KEY, AMISETUP, BIOS310, BIOSPASS, CMOSPWD, KILLCMOS, MASTER, 589589, AMI.KEZ, AMI°, PASSWORD, BIOS, helgaßs, HEWITT RAND, LKWPETER, SETUP, CMOS
 
Amptron:
Polrty
 
AST:
SnuFG5
 
AWARD:
01322222, 1EAAh, 589589, 589721, 595595, 598598, ?award, admin, alfarome, aLLy, aPAf, award, award_?, award.sw, AWARD SW, AWARD_SW, AWARD_PW, award_ps, AWARD?SW, awkward, BIOS, bios*, biostar, biosstar, CONCAT, CONDO, condo, g6PJ, h6BB, HELGA-S, HEWITT RAND, HLT, j09F, j256, j262, j322, j64, LKWPETER, lkw peter, lkwpeter, key, master, master_key, PASSWORD, PINT, pint, SER, setup, SKY_FOX, SWITCHES_SW, Sxyz, SZYX, t0ch20x, t0ch88, TTPTHA, TzqF, wodj, ZAAADA, zbaaaca, zjaaadc, zjaaade
 
Biostar:
Biostar, Q54arwms
 
Compaq:
compaq
 
Concord:
last
 
CTX International:
CTX_123
 
CyberMax:
Congress
 
Daytec:
Daytec
 
Daewoo:
Daewuu
 
DELL:
DELL
 
Digital Equipment:
komprie
 
Enox:
xo11nE
 
Epox:
central
 
Freetech:
Posterie
 
HP Vectra Serie:
hewlpack
 
IBM:
IBM, MBIUO, sertafu
 
IBM Aptiva:
Beim Booten beide Maustasten gedrückt halten.
 
Iwill:
iwill
 
Jet Way:
spoom1
 
Joss Technology:
57gbz6, technologi
 
Leading Edge:
MASTER
 
MachSpeed:
sp99dd
 
Magic-Pro:
prost
 
Megastar:
Star
 
Micron:
sldkj754, xyzall
 
Micronics:
dn_04rjc
 
M Technology:
mMmM
 
Nimble:
xdfk9874t3
 
Nurit:
$system
 
Packard Bell:
bell9
 
Phoenix:
phoenix
 
QDI:
QDI
 
Quantex:
teX1, xljlbj
 
Research:
Col2ogro2
 
Shuttle:
Spacve
 
Siemens Nixdorf:
SKY_FOX
 
Speedeasy:
lesarot1
 
SuperMicro:
ksdjfg934t
 
Tinys:
Tiny
 
TMC:
BIGO
 
Toshiba:
24Banc81, Toshiba, toshy99
 
Toshiba Laptops:
Beim Booten die linke Shift-Taste gedrückt halten.
 
Vextrec Technology:
Vextrec
 
Computer der Firma Vobis:
merlin
 
WIMBIOS BIOS v2.10:
Compleri
 
Zenith:
3098z, Zenith
 
Zeos:
zeosx
 
Sonstige Standard-Passwörter, die von den BIOS-Herstellern verwendet werden:
ALFAROME, BIOSTAR, biostar, biosstar, CMOS, cmos, LKWPETER, lkwpeter, PASS, PASSOFF, PASSWORD, setup, SETUP, Syxz, Wodj
 

Bei untenstehenden Links, kann man sich auch noch mal informieren:
http://www.wer-weiss-was.de/theme24/article890962.html
http://www.gaijin.at/manbios.php
http://www.trojaner-board.de/5474-bios-passwort.html
http://www.gratis-forum.de/forum/BFI-HW-f64912/BIOS-Standard-Passwoerter-e495216.html

Wer noch ältere Nadeldrucker an einem Linux-System mit CUPS betreibt, der kennt das Problem vielleicht: Wer zuviele Druckjobs abschickt, riskiert einen Stau und nach einiger Zeit werden verbleibende Druckjobs auf den Status "stopped" gestellt.

Um Druckjobs die noch in der Druckschlange sind zu reaktivieren, kann man folgenden Befehl verwenden:

lp -P  DRUCKERNAME  -i JOB-ID -H restart

Mit der Option "P" gibt man an, welcher Drucker hier gemeint ist (Im Beispiel "DRUCKERNAME"). Die Option "i" gibt an, welchen Druckjob man neu starten möchte. Die Angabe dahinter ist die JOB-ID und besteht aus einer von CUPS zugewiesenen Drucknummer. Mit der Option "H" gibt man das sogenannte "handling" an. In unserem Fall den Neustart mit "restart".

Welche Jobs noch im Spool hängen, kann man mit dem folgendem Befehl sehen (hier werden auch die Job-Nummern angezeigt):

lpq -P  DRUCKERNAME

Damit kann man sich die Druckschlange des speziellen Druckers mit dem Namen "DRUCKERNAME" anzeigen lassen. Gibt man hier nur "lpq" ein, so wird einem die Druckschlange des Standarddruckers angezeigt.

Wer plötzlich blaue Streifen im Display seines Thinkpads sieht, der hat meist ein ernsthaftes und teures Problem. Oft heißt das nämlich, dass man tief in die Tasche greifen muss, um das Display reparieren zu lassen.

Aber zunächst sollte man Testen, ob es wirklich an einer Komponente liegt, die zum Display gehört. Wer ein Notebook mit externem VGA-Anschluss hat, sollte mal einen anderen Monitor anschließen und überprüfen, ob der Fehler nicht an der Grafikkarte zu finden ist. Liegt das Problem nicht bei der Grafikkarte, so kann man nur raten, welches Bauteil genau kaputt ist. Es könnte einfach nur ein Kabel sein oder tatsächlich ein defektes LCD Panel.

Auf jeden Fall ist die ganze Sache ziemlich ärgerlich, da IBM/Lenovo Thinkpads eigentlich für den anspruchsvolleren Nutzer gedacht sind und man nach ein bißchen googlen feststellt, dass das wohl ein häufigeres Problem ist. (Zum Vergleich: Außer dem Thinkpad werden noch drei ältere Notebooks anderer Hersteller benutzt, die günstiger waren und bislang keine Probleme verursacht haben.)

Das untenstehende Bild stammt von einem Display (15in SXGA+) eines Thinkpad R52 1846-4CG das keine drei Jahre alt ist.

Defektes Display.jpg

Wer nach Ersatzteilen sucht, wird direkt bei IBM fündig und kann diese dort auch gleich bestellen. Vom Selbsteinbau sollte man aber die Finger lassen, da IBM diese Montage in die Kategorie "N" einordnet (N identifies parts that are not to be replaced by the customer). Das Notebook einzuschicken und reparieren zu lassen kann aber unter Umständen fast so teuer werden wie ein neues zu Kaufen. :-(

Der Link zum Ersatzteil-Shop von IBM:
http://www.ibm.com/shop/de/parts/

Wer mit der Eingabeaufforderung unter Windows arbeitet oder noch mit der Original DOS-Kommandozeile, der kennt diese Befehle vielleicht noch: comp und type.

Mit "comp" lassen sich zwei Dateien vergleichen. Dabei kann man sich die Unterschiede als dezimale Ausgabe oder als ASCII-Zeichen oder als Zeilennummer angeben lassen. Die Hilfe-Anweisung zu "comp" sieht folgenermaßen aus:

Vergleicht den Inhalt zweier Dateien oder Sätze von Dateien.

COMP [Daten1] [Daten2] [/D] [/A] [/L] [/N=Zeilen] [/C]

  Daten1    Position und Name der ersten Datei/des ersten Satzes von Dateien.
  Daten2    Position und Name der zweiten Datei/des zweiten Satzes von Dateien.
  /D             Zeigt die Unterschiede im dezimalen Format an.
  /A             Zeigt die Unterschiede mit ASCII-Zeichen an.
  /L             Zeigt die Zeilennummern der Unterschiede an.
  /N=Zeilen Vergleicht nur die angegebene Anzahl von Zeilen in jeder Datei.
  /C            Vergleicht ohne Rücksicht auf Groß-/Kleinschreibung.

Zum Vergleich von mehreren Dateien verwenden Sie Platzhalter in Daten1/2.

Mit "type" hingegen kann man sich den Inhalt von Textdateien anschauen. Die Hilfe-Anweisung zu "type" sieht folgenermaßen aus:

Zeigt den Inhalt einer oder mehrerer Textdateien an.

TYPE [Laufwerk:][Pfad]Dateiname

Wer sich schon immer gefragt hat, wie lange es dauert, bis man nach dem Kauf seines Callya-Paketes bei Debitel telefonieren kann, der sollte sich mal das Kleingedruckte auf seinem debitel-Auftragsformular ansehen. Dort steht, dass der Händler dieses Formular innerhalb von 3 Tagen einsenden muss, so dass eine Freischaltung erfolgen kann.

In einem Testkauf (bei MediaMarkt) zeigte sich, dass die Freischaltung beziehungsweise Aktivierung ca. 1,5 Tage dauerte. Solange blieb das Handy im sogenannten Notfallmodus mit dem man nur Polizei und Feuerwehr alarmieren kann. Erkennen kann man dies daran, dass im Display "Notfallmodus:debitel" steht. Wenn die SIM-Karte bei Debitel registriert wurde kann man im Display dann "Vodafone.de:debitel" lesen und ab sofort lässt sich dann auch telefonieren und simsen.

Da staunt man als Verkäufer bei E-Bay nicht schlecht, wenn man folgenden Hinweis bekommt:

xyz, schützen Sie Ihr Mitgliedskonto: Aktualisieren Sie Ihre Telefonnummer.

Okay, dass wäre ja ein nett gemeinter Hinweis. Bei näherem Betrachten stellt man aber fest dass der Hinweistext es ganz schön in sich hat. Kurz gesagt: E-Bay wird ab sofort Online-Sessions fest zu Computern zuordnen um damit sicher zu gehen, dass "kein Betrüger" am Werk ist. Sollte man von einem fremden Computer ein Angebot einstellen, so erhält man einen automatisierten Anruf an die hinterlegte Rufnummer.

Bleibt nur die Frage ob sich betrügerische Verkäufer davon abhalten lassen. Nachdem man als Verkäufer jetzt nicht einmal mehr negative Bewertungen geben kann, wird E-Bay zunehmend als Handelsplattform uninteressant. Aber nun zunächst einmal der Originalhinweis:

Hallo xyz,

Wie wir Ihnen in den eBay-News bereits angekündigt hatten, schützen wir eBay-Verkäuferkonten jetzt noch stärker und zuverlässiger: Bereits im April haben wir begonnen, Mitgliedskonten den Computern zuzuordnen, die regelmäßig für den Handel auf eBay genutzt werden. Ab dem Herbst werden wir diese Informationen nutzen, um die Identität von eBay-Verkäufern zu bestätigen, falls diese von einem zuvor nicht für eBay genutzten Computer aus Artikel auf eBay einstellen möchten.

Wenn Sie also einen Artikel von einem zuvor nicht für eBay genutzten Computer auf eBay einstellen möchten ? z.B. bei einem Freund, im Hotel oder mit einem neu gekauften Computer ? werden Sie ab diesem Herbst von eBay einen automatisierten Anruf an die Telefonnummer erhalten, die Sie in Mein eBay unter Ihren Kontaktdaten hinterlegt haben. Mit diesem Anruf stellen wir sicher, dass der Verkauf tatsächlich von Ihnen als rechtmäßigem Inhaber des eBay-Mitgliedskontos und nicht von Betrügern veranlasst wird.

Damit wir auch Ihr Verkäuferkonto optimal schützen können, bitten wir Sie, Ihre persönlichen Anmeldedaten in Ihrem Mitgliedskonto stets aktuell zu halten. Eine falsche oder nicht mehr aktuelle Telefonnummer in Mein eBay kann zu Verzögerungen beim Einstellen des Artikels führen. Wir empfehlen Ihnen daher, als zweite Kontaktmöglichkeit auch Ihre Handynummer zu hinterlegen, damit wir Sie für die Identitätsprüfung problemlos erreichen können. Wir behandeln Ihre Daten selbstverständlich entsprechend unserer Datenschutzerklärung streng vertraulich.

Aktualisieren Sie jetzt Ihre Kontaktdaten

Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

Herzliche Grüße

Ihr eBay-Team

 

Ab hier folgt jetzt ein persönlicher Kommentar:

Liebes E-Bay-Team ihr redet hier von regelmäßigen Verkäufen? Ihr meint damit aber wohl eher alle eure Kunden! Und das ihr meine Daten streng vertraulich behandelt glaube ich euch gerne. Ich werde wahrscheinlich in Zukunft dann sogar Telefonwerbung über mein Handy bekommen weil ihr meine Daten weiterverkauft habt. Und außerdem gehört es vielleicht zum guten Ton, den Kunden mitzuteilen auf welche Art und Weise ihr Kundendaten den Computern zuordnet.

Am Besten ist es wohl wenn man E-Bay Ade sagt...

Wer auf der Suche nach mkfs.vfat unter Debian Etch ist, der sollte sich mit apt-get folgendes Paket herunterladen:

apt-get install dosfstools

Man bekommt dann damit folgende Tools: mkdosfs alias mkfs.dos (beziehungsweise mkfs.msdos, mkfs.vfat) und dosfsck alias fsck.msdos (beziehungsweise fsck.vfat).

Und wozu braucht man diese Tools? Naja zum Beispiel um NTFS-Dateisysteme in FAT32 umzuwandeln, was gerade bei externen Festplatten die unter Linux betrieben werden sollen, oft nötig wird.

Über dieses Archiv

Diese Seite enthält alle Einträge von Undertec Blog von neu nach alt.

Juni 2008 ist das vorherige Archiv.

August 2008 ist das nächste Archiv.

Aktuelle Einträge finden Sie auf der Startseite, alle Einträge in den Archiven.

Juli 2013

So Mo Di Mi Do Fr Sa
  1 2 3 4 5 6
7 8 9 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28 29 30 31      
Etter EDV- und IT-Dienstleistungen
Powered by Movable Type 5.04

Google Werbung:

Google Werbung: