August 2008 Archive

Wer sich auf die Suche nach kostenloser Antivirensoftware oder Virenscannern macht, der sollte sich einmal auf der Heise-Webseite umschauen: http://www.heise.de/security/dienste/antivirus/

Dort findet man eine tolle Liste mit kostenfreien und kostenpflichtigen Antiviren-Programmen, sowie Online-Scanner und Virendatenbanken mit Informationen zu Viren und Malware.

Der Link zur Heise-Liste:
http://www.heise.de/security/dienste/antivirus/links.shtml

Vor einiger Zeit hatte ich ein paar Artikel über den Asus Eee PC 701 4G geschrieben und mich damals ziemlich gefreut, dass Windows XP so einfach installiert werden konnte. Nur ein Problem blieb bis vor kurzem offen, nämlich dass am Anfang immer folgende zwei Fehlermeldungen auftraten:

No audio driver, disable Fn+F7,8,9. Please install audio driver.

und

Asus ACPI Service is not availible. Please check AsAcpiSvr.exe.

Lösen ließ sich das Problem wie folgt:

1. Öffnen der Systemsteuerung und des Geräte-Managers.

2. Im Geräte-Manager sollte unter der Kategorie "Audio-, Video- und Gamecontroller" ein rotes Kreuz bei "Realtek High Definition Audio" sein.

3. Nun die Eigenschaften des Treibers öffnen und dort den Treiber auf aktiv stellen, auch wenn es nun zu weiteren Fehlermeldungen kommt.

4. Jetzt die Treiber aktualisieren.

5. Im "Hardwareupdate-Assistent" "Nein, diesmal nicht" auswählen.

6. Im nächsten Menü dann "Software von einer Liste oder bestimmten Quelle installieren (für fortgeschrittene Benutzer)" auswählen.

7. Jetzt "Nicht suchen, sondern den zu installierenden Treiber selbst wählen" auswählen.

8. Dort wird dann die kompatible Hardware angezeigt. Hier sollte der Treiber "Realtek High Definition Audio" zur Auswahl stehen.

9. Nach Installation auf diese Art und Weise sollte das Problem behoben sein.

Andere Lösungsmöglichkeiten können gerne in den Kommentaren vermerkt werden.

Die anderen Artikel zum Eee PC im Undertec Blog findet man hier:
http://www.undertec.de/blog/2008/04/debian-auf-dem-mininotebook-as.html
http://www.undertec.de/blog/2008/05/windows-xp-auf-dem-mininoteboo.html
http://www.undertec.de/blog/2008/05/hitzeprobleme-beim-mininoteboo.html
http://www.undertec.de/blog/2008/05/debian-und-windows-xp-auf-dem.html

Wer seine Firma in die Zukunft führen will, aber immer noch Software nutzt, die aus dem vorigen Jahrhundert stammt, sollte sich überlegen, ob ein Umstieg auf ein neues ERP-System (Enterprise Resource Planing) nicht sinnvoll wäre...

Unter ERP versteht man ein Softwarepaket, das meist modular aufgebaut und dessen Module die täglichen Aufgaben einer Firma elektronisch abbildet. Darunter gehört der Warenein- und Ausgang, die Finanzbuchhaltung, das Auftragswesen, die Datenverwaltung, die Lagerhaltung, das Rechnungswesen und vieles mehr.

Wer sich ein neues ERP zulegen möchte, sollte über alle diese Punkte intensiv nachdenken und entweder alleine oder in Zusammenarbeit mit einem Softwarehaus ein Pflichtenheft erstellen.

Um einen Anfang zu machen, finden Sie hier einmal die wichtigsten Fragen, die Sie sich stellen sollten:

1. Wie ist der Artikelstamm/Kundenstamm/Lieferantenstamm aufgebaut?

Diese Stämme bilden den Grundkern eines jeden Unternehmens. Nur wenn hier alle Daten vorhanden und gut gepflegt sind, haben Sie als Unternehmer in der zunehmenden Globalisierung eine Chance.

2. Welche Schnittstellen existieren?

Die Zukunft ist elektronisch, dass heißt Rechnungen, Lieferscheine und Bestellungen werden bis in knapp 10 Jahren bei den meisten Unternehmen nur noch per EDI oder ähnlichem ausgetauscht werden.

3. Welche Datenbank und welches Betriebssystem liegt der neuen Software zu Grunde?

Diese Frage ist maßgeblich beim Aufbau Ihrer internen IT-Infrastruktur. Je nach Datenbank und Betriebssystem müssen Sie Vorkehrungen treffen um ein hohes Maß an Ausfall- und Datensicherheit zu haben, Natürlich spielen hier auch Lizenzkosten die hinzu kommen oder wegfallen eine Rolle.

4. Wie sieht die Datensicherung aus und welche Vorschläge macht Ihr Softwarelieferant?

Eine Datensicherung ist heutzutage das wichtigste was man haben kann. Ob unzuverlässige Mitarbeiter oder Brände, Sie müssen gegenüber dem Gesetzgeber gewährleisten, dass Sie jederzeit in der Lage sind Ihr Daten sicher vorzuhalten.

5. Existiert eine integrierte Buchhaltung die zertifziert ist?

Diesen Punkt sollte man zwingend überprüfen. Jede Übergabe von Daten, zum Beispiel zu einem externen Buchhaltungs- oder Finanzprogramm, kann Fehler verursachen. Natürlich sollte man auch darauf achten, dass das Finanzamt die Finanzbuchhaltung akzeptiert.

6. Gibt es ein integriertes Kassenprogramm, falls Sie einen Einzelhandel haben?

Ein integriertes Kassenprogramm sollte ein Muss sein, wenn Sie einen Einzelhandel an Ihr Unternehmen angeschlossen haben. Es gibt zwar auch externe Lösungen aber hier gilt wieder der Grundsatz, das externe Lösungen mehr Kosten, mehr Partner hat wo etwas schief laufen kann und dass wieder Daten übergeben werden müssen.

7. Wie sieht es mit Support, Schulungen und Updates aus?

Dies ist eine der wichitigsten Fragen. Was bringt es wenn sie um 17:05 Uhr ein Problem haben, der Supportvertrag aber nur bis 17:00 Uhr reicht, Gerade wenn Sie am Wochenende oder Nachts in Ihrem Unternehmen arbeiten, so sollten Sie sich genau anschauen, welche Hard- und Software-Supportverträge Sie abschließen. Regelmäßige Updates und Schulungen sind natürlich in der heutigen Zeit des schnellen Wandels ebenfalls ein Muss. Orientieren kann man sich hier auch an der Mitarbeiterzahl des Unternehmens und an der Reaktionszeit bei Problemen.

8. Welche Änderungen am System werden protokolliert?

Protokollfunktionen sind in den meisten ERP-Systemen heutzutage eine wichtige Sache um Fehler nachzuvollziehen oder andere Schritte zu reproduzieren.

9. Wie ist das System dokumentiert?

Kann man sich auch eventuell ohne Support mit einer guten Dokumentation in der Not helfen? Können Mitarbeiter auch ohne Schulung kleinere Aufgaben verrichten? Ist die Dokumentation online oder im System integriert?

10. Wie sieht die Lagerverwaltung und Materialwirtschaft aus?

Hören Sie sich an, welche Vorschläge Ihr Softwarehaus macht. Prüfen Sie ob Ihre Prozesse optimal sind oder durch die Software noch weiter optimiert werden können. Werden alle gesetzlichen Anforderungen wie Chargenverfolgung berücksichtigt? Gibt es eine Tourenverwaltung, Anschlussmöglichkeit von MDE-Geräten oder Staplerleitsystem?

11. Wie sieht es mit Statistiken aus?

Statistiken sind das Hauptbetätigungsfeld eine Geschäftsführers. Hier sieht er, ob Prozesse und Artikel oder Dienstleistungen produktiv sind, welche Kunden regelmäßig Zahlungen versäumen und so weiter bis hin zu den Umsatzstatistiken. Er sollte hier immer prüfen ob Optimierungsbedarf besteht. Deshalb ist es auch wichtig alle möglichen Statistiken zu haben. Oder vielleicht gibt es sogar einen Statistik- und Protokolleditor mit dem man sich selbst seine Daten nach Wunsch zusammenstellen kann.

12. Existiert ein integriertes Archiv und ist dieses zertifiziert?

Die meisten Dokumente die man erzeugt, möchte man eigentlich nicht mehr als Papierkram herumfahren haben. Deswegen ist ein integriertes Archiv in das Lieferscheine und Rechnungen automatisch hineinlaufen eine gute Sache. In manche Archive kann man auch seine tägliche Post einscannen. Aber Vorsicht: Das Archiv muss zertifziert sein, dass heißt das Finanzamt muss die Dokumente die aus dem Archiv nachher ausgedruckt werden können, als echt anerkennen.

13. Welche CRM (Customer Relationship Management) Möglichkeiten bestehen?

Denken Sie daran: Der Kunde ist König. Wie machen Sie Werbung? Wie betreuen Sie Ihre Kunden? Machen Sie Telefon- oder E-Mail-Akquise? Welche Möglichkeiten bietet die Software diese Dinge abzudecken.

14. Wie sieht die Zukunt aus?

Wie sieht das Softwarehaus die Zukunft. Welche Technologien oder Prozesse werden zum Einsatz kommen. Besteht zum Beispiel die Möglichkeit das System an einen Webshop anzubinden? Gibt es die Möglichkeit ein vollautomatisiertes Roboterlager anzuschließen? Haben Sie Zugriff von außerhalb auf die Daten in Ihrer Firma? Bedenken Sie, dass Sie jetzt noch nicht Wissen, wie schnell sich der Markt entwickelt und wo Ihre Firma in 10 Jahren sein wird oder will.

Alle diese Fragen sollen natürlich kein komplettes Frageprogramm für ein Pflichtenheft sein, sondern nur ein Anfang um einen Schritt in die richtige Richtung zu tun. Schauen Sie sich die Produkte auf dem Markt, die für Sie geeignet sind, gut an. Prüfen Sie alle Möglichkeiten, die ein Umstieg mit sich bringen kann, auch ein Worst-Case-Szeneario bei dem Sie gar nicht mehr Arbeiten können. Überprüfen Sie, wann sich der Kaufpreis amortisiert hat. In manchen Unternehmen sollte dies innerhalb eines Jahres sein, in anderen Unternehmen kann es bis zu 5 Jahre dauern.

Generell sorgt eine neue funktionierende Software immer für Synergieeffekte und Einsparungen, da Dinge nun automatisierter Laufen und gewisse Arbeitsprozesse neue Geschwindigkeiten erreichen. Es ist auch kein Fehler, vorher einen Software- oder Wirtschaftsconsultant einen Tag einzuladen, der Ihr Unternehmen durchleuchtet und Optimierungen sehen kann, die Ihnen als Interner bislang verborgen blieben.

Zum Schluss noch die Wikipedia-Artikel zu den verwendeten Fachbegriffen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Enterprise_Resource_Planning
http://de.wikipedia.org/wiki/Electronic_Data_Interchange
http://de.wikipedia.org/wiki/Kundenbeziehungsmanagement
http://de.wikipedia.org/wiki/Akquise
http://de.wikipedia.org/wiki/Amortisation

Wer mit Symantec Backup Exec auf ein externes NAS sichert, der wird wohl die Funktion des Backup-to-Disk nutzen und somit seine Daten per Windows-Share auf einen entfernten Ordner des Network Attached Storage (NAS) ablegen.

Nun kann es vorkommen, dass nach einem Neustart des Systems (z.B. Windows Server 2003 mit Symantec Backup Exec 10d) die Backup-to-Disk-Ordner auf einmal offline sind und die Sicherung nicht mehr gestartet wird, da das Gerät (in diesem Fall die Ordner) nicht mehr gefunden wird. Als Fehlermeldung erhält man einen Medienfehler mit folgendem Text:

Das Backup-to-Disk-Gerät ist offline.

Der Zugriff auf den Ordner wird normalerweise dann verweigert, wenn der Ordner gelöscht, umbenannt oder seine Freigabe aufgehoben wird. Es könnte auch sein, daß die Festplatte voll ist. Der Ordner wurde offline geschaltet. Beheben Sie dieses Problem. Zusätzliche Informationen können Sie dem Anwendungsprotokoll in der Ereignisanzeige entnehmen.

Googlet man ein bißchen, so wird einem geraten die Ordner manuell online zu schalten, falls keines der obigen Probleme zutrifft. In diesem speziellen Fall hat dies aber nicht funktioniert. Auch ein Neustart des Servers brachte keinen Erfolg. Interessanterweise konnte man aber, wenn man die Shares über Windows direkt aufrief, auf das NAS zugreifen und alle Daten sehen.

Das Hindernis lag letztendlich an dem NAS, auf welchem ein abgespecktes Linux mit Samba lief (Samba gibt hierbei die Shares für Windows frei). Im Prinzip hatte Samba einfach noch die Session zum Windows-Server gehalten, was dem Backup Exec aber nicht gepasst hat und er die Shares nach dem Neustart nich wieder aufgreifen konnte. Ein Neustart des NAS war dann des Rätsels Lösung und die Ordner ließen sich dann manuell wieder online schalten.

Wer heutzutage Administrator eines großen Unternehmens ist oder für mehrere Kunden Administrationsdienstleistungen durchführt, hat immer das Problem, dass dieser Job eine riesige Menge an Passwörten erfordert, die sich nicht immer so einfach merken lassen. Ein Beispiel für ein solches (gutes/sicheres) Passwort wäre lwqän!73dw_e?r3.

Vor allem für die Turnschuh-Administratoren ist die Mobilität von Passwörtern ziemlich wichtig. Ein einfacher USB-Stick reicht zwar manchmal aus, dennoch bietet er nicht das nötige Maß an Sicherheit.

Deshalb gibt es die Möglichkeit, Passwörter online zu speichern und diese so flexibel von jedem Internetanschluss wieder auszulesen.

Einer dieser Internetdienste ist "Clipperz". Dort kann man bequem seine vertraulichen Daten wie Passwörter, Pins, Tans und sonstige wichtige Dinge hinterlegen. Die Funktionsweise ist im Prinzip die gleiche wie bei herkömmlichen Passwortmanagern nur um den Vorteil der Mobilität.

Auch muss man sich keine Sorgen machen, dass unterwegs vom Clipperz-Server bis zum heimischen PC die Daten belauscht werden, da diese schon unterwegs mit Hilfe von Java-Script verschlüsselt werden.

Wer einen deutschen Dienst bevorzugt, sollte sich einmal "savr" anschauen. Dieser ist vergleichbar aufgebaut und bietet sogar an, dass man sich daran versuchen soll, die Verschlüsselung zu knacken auf die das Webprojekt beruht.

Hier der Link zu "Clipperz.com":
http://www.clipperz.com

Hier der Link zu "savr.de":
http://www.savr.de/

Und dazu noch ein paar Meinungen zu clipperz:

Einmal im Blog von Stephan Lamprecht:
http://news.lamprecht.net/index.php/2008/06/02/alle-passworter-online-speichern-clipperz/

Und hier noch im Blog von Banedon's - Cyber-Junk:
http://www.cyber-junk.de/archives/2007/04/clipperz_der_on.php 

 

Diese Fragen haben sich die Leute bei F-Secure gestellt und haben die IP-Daten der Spammer mit geografischen Daten verknüpft. Ziemlich interessant, wenn man ständig Mails aus Afrika erhält und dann feststellt, dass diese aus Asien oder auch aus Frankfurt kommen...

Um sich die Daten mit Google Earth anzuschauen muss man einfach nur die bereitgestellte KML-Datei von F-Secure herunterladen. Diese KML-Dateien kann man aber auch mit Google Maps ansehen.

Link zum Blogartikel von F-Secure:
http://www.f-secure.com/weblog/archives/00001467.html

Download der KML-Datei:
http://www.f-secure.com/weblog/archives/F-Secure_World_Map_Data_20080704.KML

Auch im adminlife-Blog kann man das Ganze nochmal nachlesen:
https://www.adminlife.net/tipps/spamverteilung-via-google-earth/

Blogoscoop ist ein deutsches Statistik-Tool welches sich als Nachfolger des eingestellten Dienstes "Blogscout" sieht. Wie bei den meisten Statistik-Diensten für Blogs kann man sich hier auch ein Ranking über alle angemeldeten Blogs anschauen. Es gibt auch eine generelle Statistik über alle Blogs hinweg über verwendete Blogsysteme, meistbenutzte Tags, Geschlechtsverteilung etc.

Im Gegensatz zu "Blogcounter" scheinen hier die Statistiken auch wesentlich umfangreicher zu sein.

Hier der direkte Link zu Blogoscoop:
http://www.blogoscoop.net

Artikel in Jans Technik Blog:
http://www.theofel.de/archives/2008/08/blogoscoop.html

Ein Content-Management-System dient meist dazu, im Internet eine Plattform bereitzustellen, auf der mehrere Leute jeweils gleichzeitig Webseiten generieren und verwalten können. Dabei ist es nicht erforderlich irgendeine Programmiersprache oder Meta-Sprache zu beherrschen, sondern man kann mit einfachsten Mitteln Inhalt generieren. Wer ein Blog-System wie Movable-Type oder WordPress benutzt, hat schon eine ungefähre Vorstellung wie ein gutes CMS auszusehen hat.

Wer genaueres noch über CMS wissen will, liest bei Wikipedia nach:
http://de.wikipedia.org/wiki/Content-Management-System

Eine Liste von vielen verschiedenen Content-Management.Systemen findet man ebenfalls bei Wikipedia (in dieser Liste findet man auch freie CMS wie Typo3):
http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_Content_Management_Systems

Ein weiteres Projekt das man wohl unter Web 2.0 einordenen kann, ist loo2go. Aus der Not geboren, haben hier die Entwickler eine Suche verwirklicht, mit der man mal schnell von unterwegs das nächste Stille Örtchen suchen kann. Vorausgesetzt man ist mit mobilem Internet ausgerüstet.

Man kann hier auch eigene Toiletten eintragen und eine Bewertung abgeben. Um die Toiletten möglichst schnell zu finden, setzt das Projekt dabei auf Google Maps.

Hier der Link zu Lootogo.de:
http://lootogo.de

Durch das tägliche Surfen im Netz hinterlässt man als User viele Spuren. Alleine die Möglichkeiten die sich für Google ergeben durch die Verknüpfung von IP-Adressen und Suchbegriffen ist unglaublich.

Um zu sehen, was man beim täglichen Surfen so hinterlässt, kann man einmal auf http://www.open-trace.net/ gehen und dort den Online-Browser nutzen. Man kann dort wie gewohnt surfen, nur mit dem netten kleinen Nebeneffekt, dass man sich hinterher auswerten lassen kann, welche verräterischen Spuren man hinterlassen hat und welche Rückschlüsse diese Spuren zulassen.

Ins Leben gerufen wurde dieses Projekt durch den "Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung" der sich gegen die Gesetze der Vorratsdatenspeicherung richtet und mehr Datenschutz fordert.

Hier noch mal der Link zum Open-Trace-Projekt:
http://www.open-trace.net/

Über das Projekt nachlesen kann man auch nochmal im Blog bei Holger Mense:
http://www.holger-mense.de/blog/die-spuren-im-netz

Und noch zum Schluss der Link zum "Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung":
http://www.vorratsdatenspeicherung.de/

Wer eine etwas andere Shell mal online nutzen möchte, der kann Goosh verwenden. Goosh ist eine Unix-ähnliche Shell mit der man Google auf eine besondere Weise nutzen kann.

Mit "h" oder "help" kann man sich die Möglichkeiten der Kommandoaufrufe anschauen.

Link zu Goosh.org:
http://goosh.org

Auch noch nachzulesen im Schwabenblog:
http://www.schwabenblog.eu/archives/39-Google-als-interaktive-Unix-Shell.html

Wer nicht immer dem mächtigen Übervater Google glaubt und Angst hat, dass Google mittlerweile eine riesige Geheimverschwörung ist, dem sei mit OpenStreetMaps (kurz OSM) eine Alternative zu Google Maps ans Herz gelegt.

OpenStreetMaps ist dabei eine Weltkarte, die auf Wiki-Basis beruht. Dass heißt die Mitglieder und User sammeln selbst die Daten und pflegen diese ein. Das hat den Vorteil, dass die Daten frei für jeden verfügbar sind und man keine Probleme mit irgendwelchen Lizenzrechten bekommt.

Gerne kann sich auch jeder an dem Projekt beteiligen; einfach auf die FAQ klicken und sich schlau machen.

Hier der Link zu OpenStreetMap:
http://www.openstreetmap.de

 

osm.JPG

Dass diese Frage momentan zur Zeit von Olympia große Wellen schlägt ist klar. Schließlich munkelt man, dass diverse Firmen mit der großen chinesischen Firewall Millionen verdient haben sollen. Das man heutzutage diese Firewall einfach umgehen kann, ist den wenigsten klar. Dabei ist die Lösung mittlerweile ziemlich simpel wie das Linux-Magazin zeigt...

Dabei wird einfach auf einen VPN-Tunnel mit "openvpn" zurückgegriffen. Dieses Tool steht für Linux, Windows und auch für Mac zur Verfügung. Das Prinzip ist dabei ganz einfach: Von einem Punkt A (z.B. in Peking) wird ein verschlüsselter Tunnel über den Port 443 zu einem Punkt B (z.B. in den U.S.A.) aufgebaut. Da der Traffic der durch den Tunnel geht verschlüsselt ist, kann er ungehindert durch die chinesische Mauer durchsickern und wird nicht gefiltert. Vom Punkt B hingegen, hat man Zugriff auf das gesamte Internet und auf alle Dienste womit man die Zensur erfolgreich ausgehebelt hat.

Falls die chinesiche Staatsführung sich überlegen sollte Port 443 zu sperren, so ist das auch ein kein Problem. Man kann, wenn der Server im Punkt B an einem anderen Port lauscht, auch einen anderen Port verwenden.

Der Original-Artikel im Linux-Magazin:
http://www.linux-magazin.de/online_artikel/openvpn_gegen_zensur

Vor einiger Zeit gab es hier im Undertec-Blog einen Artikel über sicheres VNC per SSH. Dies ist ebenfalls eine Möglichkeit einen Tunnel aufzubauen und zum Beispiel einen Dienst wie VNC über den Tunnel laufen zu lassen:
http://www.undertec.de/blog/2008/02/sicheres-vnc-vom-windowsclient.html

Ebenfalls vor einiger Zeit gab es eine Seite mit der man Testen konnte ob diverse Seiten in China erreicht werden können, leider ist diese Tool zur Zeit nicht verfügbar. Hier aber trotzdem kurz der Link:
http://greatfirewallofchina.org/

Das verschiedene Tricks um die große chinesische Firewall auszutricksen schon älter sind, kann man an einem Heise-Artikel aus dem Juni 2006 sehen:
http://www.heise.de/newsticker/Chinas-Grosse-Firewall-austricksen--/meldung/74908

Und zu guter letzt der passende Wikipedia-Artikel:
http://de.wikipedia.org/wiki/Internetkontrolle_in_China

Über dieses Archiv

Diese Seite enthält alle Einträge von Undertec Blog von neu nach alt.

Juli 2008 ist das vorherige Archiv.

September 2008 ist das nächste Archiv.

Aktuelle Einträge finden Sie auf der Startseite, alle Einträge in den Archiven.

Juli 2013

So Mo Di Mi Do Fr Sa
  1 2 3 4 5 6
7 8 9 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28 29 30 31      
Etter EDV- und IT-Dienstleistungen
Powered by Movable Type 5.04

Google Werbung:

Google Werbung: