Januar 2009 Archive

Also wer nicht jeden Tag 20 mal googlet ist ja schließlich kein echter Googleaner. Aber was man heute sich bei Google geleistet hat, zieht jedem User die Schuhe aus. Sämtliche Suchergbenisse sind nämlich mit einem Malware-Hinweis versehen. Klickt man auf ein Suchergebnis, so erhält man nur ein Fenster mit der Malware-Warnung ohne von diesem direkt auf die gewünschte Seite zu kommen.

Selbst wenn man nach "google" sucht, erhält man bei der Hauptseite von Google die Malware-Warnung. Ist schon faszinierend, wenn man sein eigenes Unternehmen als "evil" brandmarkt.

Hier die Screenshots als Beweis (auf die Bilder klicken um eine Großansicht zu erhalten):

Googleevil1.JPG Googleevil2.JPG

Der Dienst Kino.to (Kein Link um gegebenfalls keine Straftat zu Begehen) verspricht neueste und auch ältere Filme und Serien direkt als Stream auf dem heimischen PC. Notwendig hierfür sind nur die neuesten Player, die das Abspielen der Streams möglich machen. Auf die Frage hin, ob so ein Dienst in deutscher Sprache legal ist, gibt es wenn man googlet sehr vielfältige Antworten. Die einen finden den Dienst legal (da dort ja nur Filme verlinkt seien und nicht direkt zum Download angeboten würden), andere finden ihn illegal (da nach deutscher Rechtssprechung ein Stream aus rechtlicher Sicht fast wie ein Download ist, auch wenn es sich nur um temporärer Daten handelt, die eventuell auf dem PC nicht mal gespeichert werden).

Ziemlich witzig ist auch, dass der Betreiber in seiner FAQ schreibt, dass er keinen illegalen Dienst betreibt. Natürlich kann man sich darüber streiten, wenn das Angebot auf Deutsch ist, die Server aber wie unten zu sehen in Russland stehen:

% This is the RIPE Whois query server #2.
% The objects are in RPSL format.
%
% Rights restricted by copyright.
% See http://www.ripe.net/db/copyright.html
% Note: This output has been filtered.
%       To receive output for a database update, use the "-B" flag
% Information related to '92.241.168.0 - 92.241.169.254'
inetnum:         92.241.168.0 - 92.241.169.254
netname:         NET-2X4
descr:           2x4.ru network
country:         RU
admin-c:         UDF667-RIPE
tech-c:          UDF667-RIPE
status:          ASSIGNED PA 
mnt-by:          RU-WEBALTA-MNT
source:          RIPE # Filtered
person:          Pavel Ivanov
address:         Bolshiy Suharevski, 21
address:         Moscow City, Russian Federation
remarks:         ***************************************
remarks:         Virtual Hosting, Windows Lunux FreeBSD VPS/VDS Servers, Dedicated Servers
remarks:         English and Russian Sales and Support contact: ICQ 758291
remarks:         ***************************************
abuse-mailbox:   abuse@2x4.ru
phone:           +7 495 657-90-57
nic-hdl:         UDF667-RIPE
source:          RIPE # Filtered
% Information related to '92.241.160.0/19AS41947'
route:           92.241.160.0/19
descr:           Wahome IP's =)
origin:          AS41947
mnt-by:          RU-WEBALTA-MNT
source:          RIPE # Filtered

 

Viel problematischer ist eigentlich bei diesem Dienst, dass die Downloadmöglichkeiten der Player oft zu "opendownload.de" führen (meist direkt die Links unter den Filmen), welcher als Abzockerdienst bekannt ist. Gibt man dort seine richtigen Daten an, um vermeintlich kostenlose Downloads zu erhalten, so wird man sehr schnell mit einem Download-Abo zur Kasse gebeten. Wenn man Post von Opendownload.de bekommt, sollte man so schnell wie es geht einen Anwalt einschalten, um möglich Risiken auszuschalten. (An manchen Stellen bietet Kino.to auch die Originalquellen der Player zum Download an.)

Ob die beiden absichtlich koopieren ist noch fraglich, wenn ja, ist das aber eine gute Möglichkeit noch mehr ahnungslose Kunden für Opendownload.de zu gewinnen.

Interessant ist auch, dass der Betreiber von kino.to natürlich auf neueste analytische Methoden mit "Google Analytics" setzt (In der FAQ steht wörtlich auf die Frage ob Kino.to Daten speichert: Nein, Kino.to speichert keine Daten, die Logs auf dem Server sind abgeschaltet. Der Service steht nicht in Europa und fällt somit nicht unter das Datenspeichergesetz). Schön und gut wenn Kino.to meine Daten nicht speichert, dafür tut das Google mit seinem Analytics-Tool um so mehr (Man könnte es auch als outgesourcte Protokollierung ansehen).

Zu guterletzt ist der Haftungsausschluss doch blanker Hohn. Ein Server der offiziell nicht in Europa steht, mit einem offiziell russischen Betreiber, der braucht doch auch keinen europäischen Haftungsausschluss! Es wird ja oben extra noch darauf hingewiesen, dass die Eurpäische Richtlinie zu Datenspeicherung nicht gilt.

Alles in allem sollte der Dienst mit Vorsicht genossen werden, da es sich bei den Filmen und Serien nach wie vor um Produkte mit besonderer Rechtsstellung handelt und man nie Wissen kann, wie ein Gericht schon morgen entscheiden kann.

Hier noch ein paar Blogeinträge zu kino.to und opendownload.de:
http://www.streetlightstv.de/blog/kinoto-aktuelle-filme-und-serien-kostenlos-im-internet-anschauen/
http://www.streetlightstv.de/blog/warum-die-nutzung-von-kinoto-illegal-sein-soll/
http://www.augsblog.de/2008/10/12/opendownload-finger-weg-sonst-stress/
http://blog.1n8.de/2008/10/29/warnung-vor-opendownloadde/
http://the-pain.net/2008/11/warnung-vor-opendownloadde.html
http://www.theofel.de/archives/2008/11/warnung-vor-opendownloadde.html

Eigentlich gehören Witze in Witze-Blogs, aber dieser ist einfach gut und ein passendes Bild gibt es im Netz unter der Creative-Common-License auch dazu...

Worin liegt der Unterschied zwischen Batman und Bill Gates?

- Batman hat den Pinguin besiegt...

 

 

pinguinalulu-tux-the-batman-penguin.jpg

Quelle: http://tux.crystalxp.net/en.id.11703-pinguinalulu-tux-the-batman-penguin.html

Wer externe PDF in seine eigenen Latex-Dokumente einbinden möchte, kann dies ganz einfach mit folgenden Befehlen tun. Zuerst muss im Kopf das Paket "pdfpages" eingebunden werden:

\usepackage{pdfpages}

Wer das Paket eingebunden hat, kann dann mit folgendem Befehl das externe PDF einbinden und sogar die gewünschte Seiten aussuchen:

\includepdf[pages=1-6]{MEIN_PDF.pdf}

Wer nach weiteren Optionen des Paketes "pdfpages" sucht, wird diese in der Dokumentation finden:
http://dods.ipsl.jussieu.fr/fast/documents/pdfpages.pdf

Thematisiert wurde das Ganze auch in diesem Forum:
http://www.mrunix.de/forums/archive/index.php/t-35790.html

Die Meldung "Installation von Internet Explorer 7 ist fehlgeschlagen" kann man erhalten, wenn man die ganz normale Update-Funktion von Windows XP nutzt. Auch nach einem Neustart und einem erneuten Versuch, schlägt die Installation fehl.

Nach dem Update-Versuch erhält man folgende Meldung, die man auch in der Ereignisanzeige unter System mit der Kennung des Windows Update Agent wiederfindet:

Installationsfehler: Die Installation des folgenden Updates ist mit Fehler 0x80070643 fehlgeschlagen: Windows Internet Explorer 7 für Windows XP

In der Ereignisanzeige findet man unter Anwendung auch noch folgenden Eintrag:

Die Beschreibung der Ereigniskennung ( 4373 ) in ( Internet Explorer 7 Disk ) wurde nicht gefunden. Der lokale Computer verfügt nicht über die zum Anzeigen der Meldungen von einem Remotecomputer erforderlichen Registrierungsinformationen oder DLL-Meldungsdateien. Möglicherweise müssen Sie das Flag /AUXSOURCE= zum Ermitteln der Beschreibung verwenden. Weitere Informationen stehen in Hilfe und Support. Ereignisinformationen: Internet Explorer 7; ie7; Der Schlüssel der Konfigurationsregistrierung konnte nicht geschrieben werden.

Auch dies deutet zusammen mit dem Error-Code 0x80070643 von oben auf einen Fehler im Zusammenhang mit der Registrierung hin.

Während man die obige Meldung als Desktop-Meldung erhält, wird zeitgleich ein Icon auf dem Desktop erstellt, welches eine Verknüpfung zur Microsoft Knowledge Base ist. Die Verknüpfung führt zur folgende Knowledge-Seite, die aber leider ziemlich lang und umfangreich ist und nicht unbedingt zu einem verständlichen Ergebnis führt:
http://support.microsoft.com/kb/917925

Viel sinnvoller ist es, sich einmal die "ie7.log"-Datei im Windows-Verzeichnis anzusehen:

[ie7.log]
0.485: ================================================================================
0.485: 2008/12/04 12:38:07.187 (local)
0.485: d:\c743dddae0500ec9f1223a7a0f6fea8d\update\update.exe (version 6.2.29.0)
0.500: Failed To Enable SE_SHUTDOWN_PRIVILEGE
0.500: Hotfix started with following command line: /quiet /norestart /er /log:C:\WINDOWS
0.500: IECUSTOM: Scanning for proper registry permissions...
1.704: IECUSTOM: Unwriteable key HKCR\Interface\{34A715A0-6587-11D0-924A-0020AFC7AC4D}
1.704: IECUSTOM: Unwriteable key HKCR\Interface\{34A715A0-6587-11D0-924A-0020AFC7AC4D}\ProxyStubClsid
1.704: IECUSTOM: Unwriteable key HKCR\Interface\{34A715A0-6587-11D0-924A-0020AFC7AC4D}
1.704: IECUSTOM: Unwriteable key HKCR\Interface\{34A715A0-6587-11D0-924A-0020AFC7AC4D}\ProxyStubClsid32
1.704: IECUSTOM: Unwriteable key HKCR\Interface\{34A715A0-6587-11D0-924A-0020AFC7AC4D}
1.704: IECUSTOM: Unwriteable key HKCR\Interface\{34A715A0-6587-11D0-924A-0020AFC7AC4D}\TypeLib
1.704: IECUSTOM: Unwriteable key HKCR\Interface\{34A715A0-6587-11D0-924A-0020AFC7AC4D}
1.704: IECUSTOM: Unwriteable key HKCR\Interface\{34A715A0-6587-11D0-924A-0020AFC7AC4D}\TypeLib
1.704: IECUSTOM: Unwriteable key HKCR\Interface\{34A715A0-6587-11D0-924A-0020AFC7AC4D}
2.875: IECUSTOM: Scanning for proper registry permissions...
3.344: IECUSTOM: Scanning for proper registry permissions...
3.969: IECUSTOM: Unwriteable key HKCR\Interface\{34A715A0-6587-11D0-924A-0020AFC7AC4D}
4.157: IECUSTOM: Backing up registry permissions...
4.188: IECUSTOM: Finished backing up registry permissions...
4.188: IECUSTOM: Setting new registry permissions...
4.188: IECUSTOM: Unable to clear DACLs HKCR\Interface\{34A715A0-6587-11D0-924A-0020AFC7AC4D}
4.188: IECUSTOM: Finished setting new registry permissions...
4.188: IECUSTOM: An error occured verifying registry permissions. ERROR: 0x80070534
4.188: DoInstallation: CustomizeCall Failed: 0x3f5
4.188: IECUSTOM: Restoring registry permissions...
4.219: IECUSTOM: Finished restoring registry permissions...
4.235: Der Schlüssel der Konfigurationsregistrierung konnte nicht geschrieben werden.
4.250: Die Installation des Internet Explorer 7 wurde nicht abgeschlossen.
4.250: Update.exe extended error code = 0x3f5

Hier kann man relativ leicht sehen, welche Schlüssel über keine ausreichende Berechtigung verfügen. Am einfachsten kann man hier Abhilfe schaffen, in dem man über "Start", "Ausführen" "regedit" aufruft. Mit einem rechten Mausklick kann man einem Schlüssel Berechtigungen erteilen oder entziehen. Für die nicht beschreibbaren Schlüssel erteilt man einfach Administrator-Rechte und probiert die Installation erneut durchzuführen. Natürlich kann es wieder zu Problemen kommen, die aber darin begründet sind, dass nun andere Schlüssel nicht beschreibbar sind. Dann sollte man einfach wie eben erklärt fortfahren, bis die Installation erfolgreich war.

Passend zum 25. Chaos Communication Kongress (http://events.ccc.de/congress/2008/) wurde von Tobias ein Gefährdungshinweis für Nokia Handys mit Series-60-Plattform veröffentlicht. Mit vielen dieser Handys ist es möglich per SMS E-Mails zu empfangen. Dabei darf aber die Länge der E-Mail-Adresse nicht mehr als 32 Zeichen betragen, da es sonst passieren kann, dass das Handy nach der Attacke keine weiteren SMS mehr empfangen kann, bis es auf Werkseinstellungen zurück gesetzt wurde.

Die Gefährdungsstufe gibt Tobias mit Mittel bis Hoch an, je nachdem welche Version der Series 60 eingesetzt wird. Allerdings sind so gut wie allen neuen N-Series und E-Series betroffen, so dass man lieber rechtzeitig ein Backup seines Telefons machen sollte.

Der englische Original-Hinweis ist hier zu finden:
http://berlin.ccc.de/~tobias/cos/s60-curse-of-silence-advisory.txt

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