Juni 2009 Archive

Wer das werksseitige Passwort des Routers Netgear DG834B sucht, der findet es natürlich in der Anleitung wie immer etwas versteckt. Für Schnellsucher: Benutzername "admin" und Passwort "password".

Als Reaktion auf die Internetzensur, die von der Familienministerin Ursula von der Leyen angestrebt wurde, gibt es nun einen Zensur-Song der von Diana Leder gesungen wird. Ein echter Ohrwurm, den es sich mit Sicherheit lohnt weiterzuverbreiten...

Weiter Infos auf:
http://roadrunnerswelt.blogspot.com/2009/06/zensursula-song-der-sommerhit-von-diana.html
http://blog.windfluechter.net/index.php?/archives/560-Der-Song-zum-Gesetz-Zensi-Zensa-Zensursula.html
http://www.kels.de/2009/06/20/zensursula/

Internetseite zum Vergleich welche Partei, welche Überwachungsmaßnahmen fordert:
http://www.buergerrechte-waehlen.de

Fast den Tränen nahe ist wohl ein jeder von uns, der gesehen hat, wie das Internet im letzten Jahrzehnt gewachsen ist und welche rasanten Änderungen es erfahren hat. Nun gibt es leider eine Änderung mehr: Das Gesetz über die Websperren. Deutschland hat sich somit wieder mal ein Stück näher an Länder wie Iran und die Volksrepublik China angenähert.

Gestern hat der Bundestag mit den Stimmen der großen Koalition das Gesetz verabschiedet. Es sind zwar einige Änderungen eingefloßen, aber unsere Politiker hat die Petition die eine Rekordzeichnung hatte, überhaupt nicht interessiert. Soviel zur Demokratie. Die alten Griechen würden wohl die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, wenn sie sehen würden wie die Zensur die Demokratie auseinander reißt.

Einem jedem mündigen Internetnutzer bleibt also nur noch die Aufgabe, bei der nächsten Bundestagswahl weder CDU/CSU noch SPD zu wählen und die Herren und Damen der hohen Politik so abzustrafen und ihnen klar zu machen, wer hier das Volk bzw. die Internetgemeinde ist.

Fakt ist, Kinderpornos sind das Schlimmste, was das Netz hervor gebracht hat. Abgesehen von der technischen, kulturellen und politischen Dummheit unserer Volksvertreter, die sich hier mit Sicherheit eine Hintertür für weitere Sperren und somit für einen diktatorischen Staat wie in China offen lassen werden. Dürfte auf jeden Fall interessant werden, in einer Viel-Parteien-Diktatur zu leben...

Der Link zum Heise-Artikel:
http://www.heise.de/newsticker/Bundestag-verabschiedet-Gesetz-fuer-Web-Sperren--/meldung/140746

FreiesInternet.JPG

Um sich komfortabel an seinem Linux-System anzumelden, kann der Gnome Display Manager verwendet werden. Mit diesem Display-Manager ist es möglich sich grafisch an seinem KDE-, GNOME- oder etc.-Desktopsystem anzumelden.

Allerdings sollte man bei Bedarf ein paar Einstelliungen ändern, wenn man zum Beispiel "root" erlauben möchte, sich direkt anzumelden oder wenn man zum Beispiel sich per VNC-Fernwartung einloggen will.

In das Konfigurationsmenü kommt man entweder, wenn man den Anmeldebildschirm vor sich hat, mit dem Button "Aktionen" und "Anmeldemanager konfigurieren oder indem man in der Konsole seines Desktops "gdmsetup" eintippt. Auf jeden Fall benötigt man nun aber das root-Passwort.

Im Debiananwenderhandbuch findet sich auch ein minimalistischer Hinweis zum GDM:
http://debiananwenderhandbuch.de/gui.html

Wer mittels Windows Media Player ein AVI-Video auf einem Beamer abspielen möchte, wird sich wahrscheinlich bald sehr stark wundern, wenn das Video entweder nur auf dem Beamer oder nur auf dem PC- / Laptopbildschirm zu sehen ist.

Dies liegt wohl daran, dass bei der Clone-Funktion des Bildschirms nicht berücksichtigt wird, dass der Windows Media Player per Overlay-Technik Daten direkt in den Grafikkartenspeicher schreibt, ohne auf den Grafikprozessor zu zugreifen (siehe dazu auch den folgenden Foreneintrag: http://www.wer-weiss-was.de/theme24/article3546168.html).

Wer aber jetzt auf dem Beamer und auf dem PC- / Laptopmonitor ein Videobild haben möchte, dem sei empfohlen zum "Media Player Classic" (http://de.wikipedia.org/wiki/Media_Player_Classic auch mit Download-Link) zu wechseln. Denn dort gibt es die Möglichkeit, die Overlay-Technik auszuschalten.

Einfach auf "View" -> "Options" -> "Playback" -> "Output" gehen und dort die Einstellung "Old Renderer" wählen. Unter Umständen muss man jetzt nur noch den Media Player neu starten und dann sollte auf beiden Ausgaben das Video zu sehen sein.

Übrigens wer ein Bildschirmfoto von einem Video machen möchte, der hat das gleiche Problem aufgrund der Overlay-Technik. Man sieht nur die Menü-Leiste und alle Knöpfe aber kein Videobild. Mit der Einstellung von oben, kann man dann auch problemlos Bildschirmfotos von Videos machen.

Möchte man das Video tatsächlich nur auf einer Quelle wiedergeben, so ist ausschlaggebend, ob der Beamer oder der Bildschirm als primäre Ausgabe definiert wurde. Dies kann man in den "Eigenschaften der Anzeige" unter "Einstellungen" einstellen.

Erst einmal muss man sagen, dass das SI-Einheitensystem offiziell nur bis Yocto (10^-24) und Yotta (10^24) geht. Bislang wurden von keinem Gremium weitere Namen festgelegt...

Inoffiziell gibt es aber im Netz eine Menge Namen, basierend auf der Idee, dass die weiteren Anfangsbuchstaben rückwärts im Alphabet verwendet werden und dann die griechische/lateinische Anzahl für Nullen im Dreierpaket verwendet werden, gefolgt von der Endung -o oder -a.

Ein Beispiel dazu:

  • zepto (10^-21) beginnt mit einem lateinischen Z gefolgt vom franzöischen sept bzw. lateinischen septem und der Endung -o. (Sieben mal 3 = 21 Nullen). Man kann aber genauso behaupten, es käme vom griechischen hepta (In der englischen Wikipedia wird aber auf die französische Herkunft verwiesen, obwohl hepta davor sogar der inoffizielle Präfix war).
  • yocto (10^-24) beginnt mit einem lateinischen Y gefolgt vom griechischen octa und der Endung -o. (Acht mal 3 = 24 Nullen)

So kann man sich also dann Gedanken machen, wie es weitergeht. In der englischsprachigen Wikipedia gibt es dazu einen guten Artikel: http://en.wikipedia.org/wiki/Non-SI_unit_prefix. Dort wird auch auf dieses Dokument verwiesen: http://hypertextbook.com/physics/foundations/system-international/.

Eine Alternative dazu mit etwas kürzer gebildeten Präfixen findet man hier: http://jimvb.home.mindspring.com/unitsystem.htm. Der Autor geht hierbei davon aus, dass die Präfixe so kurz wie möglich sein sollten.

Somit ergeben sich zwei gute Möglichkeiten, nach yocto und Yotta weiterzumachen. Allerdings sollte man berücksichtigen, dass dies keine offiziellen SI-Präfixe sind.

Weitere Links zum Thema:
http://de.wikipedia.org/wiki/Vors%C3%A4tze_f%C3%BCr_Ma%C3%9Feinheiten (deutscher Wikipedia-Eintrag zu den Präfixen im SI-System)
http://en.wikipedia.org/wiki/SI_prefix (englischer Wikipedia-Eintrag zu den Präfixen im SI-System)
http://en.wikipedia.org/wiki/Numerical_prefix (Numerische Präfixe in der englischsprachigen Wikipedia)
http://de.wikipedia.org/wiki/Internationales_Einheitensystem (SI-Einheitensystem in der deutschsprachigen Wikipedia)
http://de.wikipedia.org/wiki/Griechische_Zahlw%C3%B6rter (Griechische Zahlwörter)

Vor kurzem konnte man hier im Blog das Rap-Video der Physikerin Kate McAlpine anhören/sehen (http://www.undertec.de/blog/2009/05/large-hadron-rap-cern-rap.html). Sie erklärte uns, warum im Prinzip keine schwarzen Löcher am CERN entstehen können. Falls jedoch doch eines entsteht, dann könnte ein Beobachter es wie folgt sehen:

Obiges Video ist sehr realistisch gemacht und dürfte physikalisch wirklich dem auch nahe kommen. Das zweite Video ist zwar ein schönes Kunstprodukt, physikalisch gesehen, würde es die Erde aber viel früher aufgrund der Gezeitenkräfte zerreißen und sie müsste eine Akkretionsscheibe um das schwarze Loch bilden.

Wer Linux auf einem alten 386 betreiben möchte oder ähnlich wie eine DOS-Diskette eine kleine transportable Analyse-Einheit dabei haben will, der sollte sich einmal diese Live-Disketten-Versionen eines Linux-Betriebssystems anschauen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Injector_Linux
http://de.wikipedia.org/wiki/MuLinux
http://de.wikipedia.org/wiki/Tomsrtbt

Leider werden alle drei seit einigen Jahren nicht mehr weiterentwickelt. Wer dazu Alternativen sucht, der kann sicher in den folgenden Listen sehr kleine Distributionen finden:

http://www.linuxlinks.com/Distributions/Mini_Distributions/
http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Linux-Distributionen#Netbook-Distributionen

Wer eine kleine Hilfe beim Programmieren oder verfassen von Code haben möchte, der kann in VIM die Syntaxhervorhebung ein- oder ausschalten. Einfach im Kommandomodus folgende Befehle verwenden:

syntax on

zum einschalten des Syntax Highligjting oder

syntax off

zum Ausschalten des selbigen (das Ausschalten lohnt sich, wenn man zum Beispiel mit einem Beamer arbeitet).

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