Oktober 2009 Archive

Wer auf der Titelseite ein Bild oder eine Grafik einfügen möchte, dem stehen mehrere Möglichkeiten zur Auswahl. Am einfachsten ist es jedoch, wenn man innerhalb des "title"-Befehls den "includegraphics"-Befehl nutzt. Dies kann dann zum Beispiel so aussehen:

\usepackage{graphicx}

\title{Dies ist ein Titel oberhalb eines Bildes
         \vspace{1cm}
         \includegraphics{xxx.jpg}
}

\author{ICH}
\date{30.10.2009}

\begin{document}

\maketitle

\end{document}

Das Bild erscheint unterhalb des Titels mit einem vertikalen Abstand von einem Zentimeter. Darunter wiederum findet sich dann der Autor und das Datum.

Obiges Beispiel und eine etwas andere Gestaltung unter Komascript.de:
http://www.komascript.de/node/343

Eine Alternative Methode findet sich hier:
http://mrunix.de/forums/showthread.php?t=44393

Wohin wird Wikipedia in Zukunft steuern? Diese Frage kann man sich in Anbetracht der Tatsache stellen, dass immer mehr neue Artikel unter das Kriterium "irrelevant" eingeordnet werden und somit gelöscht werden. Aktueller Auslöser für die Diskussion in der deutschsprachigen Wikipedia war der Artikel über den Verein "Missbrauchsopfer gegen Internetsperren", welcher ebenfalls gelöscht wurde, obwohl er sogar in Print- und TV-Medien bekannt wurde.

Wirft man einen Blick in die englischsprachige Wikipedia sieht es nicht besser aus. Hier werden ebenfalls ganze Artikel von Wikipedia-Admins gelöscht, die entweder als irrelevant und/oder "dupliziert" gelten.

Es gibt mit Sicherheit in Wikipedia einige Artikel die gelöscht oder grundlegend neu bearbeitet gehören, aber sie von einem einzelnen Administrator löschen zu lassen ist eine fragliche Praxis. Sinnvoller wäre es, einen Artikel von zwei bis drei Adminstratoren bewerten zu lassen, bevor er auf die Löschliste kommt. Oder ein Voting-Verfahren einzuführen. Oft lassen die Administratoren in den Diskussionsforen auch die Gründe eines Benutzers für die Nichtlöschung nicht gelten. Es wird also zwingend Zeit für ein neues Verfahren...

Siehe zur Löschung von Wikipedia-Artikeln auch:
http://winfuture.de/news,50763.html
http://www.shortnews.de/start.cfm?id=794548

Wer seine Konsole unter Debian mit einem altbekannten Bildschirmschoner aufpeppen möchte, der sollte sich den Klassiker unter den Bildschirmschonern holen. Einfach folgendes Kommando eingeben und den cmatrix-Bildschirmschoner installieren:

apt-get install cmatrix

Danach kann man mit "cmatrix" den Bildschirm zur Matrix machen. Oder mit "man cmatrix" sich die optionalen Parameter anschauen.

cmatrix.jpgLink zur Paketinformation von cmatrix:
http://packages.debian.org/de/lenny/cmatrix

Wer tummelt sich eigentlich auf meinem System? Diese Frage stellen sich oft Linux-Administratoren. Um diese Frage zu beantworten, kann man eine Reihe von Tools benutzen:

users = Die Namen der am aktuellen Host eingeloggten Nutzer ausgeben
w = Zeigt wer angemeldet ist und was diese User tun
who = Zeigt an, wer eingeloggt ist
last = Zeigt an, welche benutzer zuletzt angemeldet waren

Wer wissen möchte, wer sich über SSH angemeldet hat oder ist, der kann auch in das entsprechende Log-File mit "grep" schauen:

grep sshd /var/log/messages

oder

grep sshd /var/log/auth.log

Wer wissen möchte, wer eine SFTP-Verbindung offen hat, der hat leider nicht soviele Wahlmöglichkeiten, da mit "users", "w", "who" oder "last" diese Benutzer nicht angezeigt werden. Nur beim Durchstöbern der Log-Files mit "grep" bekommt man hier einen Anhaltspunkt, wenn man auf folgende Zeile stößt:

sshd[xxxx]: subsystem request for sftp

Alternativ kann man mit "netstat" nach offenen SSH-Verbindungen schauen.

Hier ein Link nochmal zu einer Übersicht:
http://linuxreviews.org/beginner/viewusers/

Wer eine Itemize-Umgebung oder eine Enumerate-Umgebung in eine Tabelle einfügt, der wird in der entsprechende Zelle einen vertikalen Abstand vorfinden, so dass der erste Aufzählungseintrag nicht bündig mit den anderen Zelleneinträgen erscheint.

Abhilfe kann man hier schaffen, in dem man die Itemize-Umgebung in eine Minipage einbettet. Hier ein Beispiel für diese Möglichkeit:

 \begin{tabular}{rcl}
Zelle 1& Zelle 2 & \begin{minipage}[t]{10cm}
\begin{itemize}
\item Punkt 1
\item Punkt 2
\end{itemize}
\end{minipage}
\end{tabular}

Bei der Tabelle handelt es sich um eine dreispaltige Tabelle, wobei der Inhalt der ersten Zelle rechtsbündig erscheint, der Inhalt der zweiten Zelle zentriert und der Inhalt der dritten Zelle ist unsere linksbündige Minipage in der unsere Itemize-Umgebung eingebettet ist.

Eine andere Möglichkeit wird hier in folgendem Forum diskutiert. Dafür wird ein neuer Befehl generiert, der den vertikalen Zwischenraum verhindern soll:
http://www.meinews.net/itemize-t286064.html?s=6b926fbcef00027e915bb376e56137c5&t=286064

Wer in LaTeX Tabellen nutzt, der wird sehr bald feststellen, dass hier keine automatischen Zeilenumbrüche stattfinden. Erkennen kann man dies daran, dass die Tabelle nachher über den Dokumentenrand hinausragt, da die Spaltenbreite sich immer am Textinhalt orientiert und dieser nicht umgebrochen wird.

Abhilfe kann man hier schaffen, in dem man mit dem geeigneten Parameter p{} die Spaltenbreite fest definiert. Hat man dies getan, so findet auch der gewohnte Zeilenumbruch statt.

Hier ein Beispiel, wie der Parameter verwendet wird:

\begin{tabular}{|l|l|p{8cm}|}
Zelle 1 & Zelle 2 & Zelle 3 die 8 cm breit ist und automatisch umgebrochen wird\\
\end{tabular}

Diese Tabelle enthält zwei linksbündige Spalten, die so breit sind wie ihr entsprechender Textinhalt. Die dritte Spalte ist genau 8cm breit und ihr Inhalt wird, wenn er zu lang ist, dementsprechend umgebrochen.

Ab dem 23.10.2009 9:00 Uhr morgens nimmt die DENIC Anträge auf ein- und zweistellige Domainnamen entgegen. Dabei gilt, wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Laut Heise setzt die DENIC damit ein Gerichtsurteil um, welches wiederum auf eine Klage von VW zurückzuführen ist.

Wahrscheinlich werden die ganzen Domains aber sehr schnell weg sein, da es sicherlich einige Spekulanten gibt, die sich ins Blaue hinein ein paar Domains registrieren, um sie nachher wieder teuer zu versteigern. Wer also eine der superkurzen Domains haben will, der sollte sich am Freitag sputen.

Artikel bei Heise.de:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/xy-de-Ein-und-zweistellige-de-Domains-freigegeben-831464.html

Artikel bei Golem.de:
http://www.golem.de/0910/70513.html

Momentan kann man bei Mircosoft ein kostenloses E-Book zu Windows 7 bekommen. Einfach E-Mail-Adresse angeben und man bekommt den Download-Link zugeschickt. Inhaltlich richtet sich diese Buch wohl eher an Computereinsteiger die mit Windows 7 ihre Benutzerlaufbahn beginnen. Aber auch Nerds können hier auf einen Blick alle neuen Spielereien sehen. Die Größe des Buches beträgt cd. 30 MB.

Einen Haken hat die Sache allerdings: Das E-Book gibt es nur kostenlos bis zum 31.10.2009. Wer das Buch bestellen möchte, kann dies für ca. 10 Euro tun.

Link zum Download von Microsoft Press:
http://register.microsoft-press.de/?apid=60455

Artikel in PCGamesHardware:
http://www.pcgameshardware.de/aid,697454/Windows-7-Auf-einen-Blick-350-Seiten-E-Book-kostenlos-anfordern/Windows/News/

Wer es satt hat, dass er auf einem IGEL Thin-Client der Winestra-Serie (416 / 432 / 464) keine eigene Software installieren kann, der sollte sich diese Anleitung durchlesen, wie man mittels einer größeren Compact-Flash-Karte ein eigenes Linux installieren kann. Natürlich kann man das Ganze auch mit einer Festplatte machen, was aber den Nachteil hat, dass man entweder die Stromversorgung des IGELs anzapfen muss oder ein extra Netzteil benötigt. Auch das Booten von USB-Stick ist möglich, sorgt aber dafür, dass man einen USB-Port verschwendet.

Aber zunächst einmal sollte man sich das Innenleben des IGELs und die Mainboard-Architektur anschauen. Der Hersteller des Mainboards ist etwas schwierig zu finden, da er nirgends auf der Platine abgedruckt wurde. Bei der Winestra-Serie dürfte es sich im Allgemeinen aber um Clientron Technology (Xiamen) Co., Ltd. handeln, welcher wie zum Beispiel im vorliegenden Winestra-432 das "WinNET D550 V 1.2" produziert hat.

Viel wichtiger aber als die ganzen Mainboard-Spezifikationen (siehe dazu auch http://www.toolbox.de/pdf/IGEL-winestra.pdf) sind die enthaltenen Compact-Flash-Speichermedien die über einen Adapter an einen 44-poligen IDE-Anschluss angeschlossen sind. Auf diesen CF-Karten befindet sich das erweiterte BIOS und das hauseigene Betriebssystem, was im vorliegenden Fall ein Linux-Derivat ist. Die Größe der Compact-Flash-Karte ist dabei über die Modellreihe gegeben. So enthält der 432 eine 32-MB CF-Karte. Das man hier nur ein sehr abgespecktes Linux zur Verfügung hat, sieht man schon an der Speichergröße.

Deshalb muss man, bevor man die Installation des eigenen Linux-Systems beginnt, zunächst die 32-MB Compact-Flash-Karte gegen eine größere CF-Karte, in diesem Fall eine 4 GB SanDisk Extreme III Compact-Flash-Karte tauschen. Die 4 GB sind zwingend nötig um ein Linux mit Desktopumgebung zu installieren. Außerdem wurde die Extreme III gewählt, weil sie einen hohen Datenfluß und eine hohe Belastbarkeit bietet und zum Glück auch zum BIOS kompatibel ist.

Jetzt kann man den IGEL wieder zuschrauben und mit der Installation beginnen.Für die Installation des Linux-Systems wurde eine Netinstall-CD "Debian Lenny 5.01" benutzt. Diese Installations-CD wird in einem externen CD-Laufwerk verwendet, das über USB an den IGEL Thinclient angeschlossen wird. Danach kann man im BIOS des IGELs bei den Bootoptionen angeben, dass dieser von einem externen USB-CD-Laufwerk booten soll. Ins BIOS des IGELs gelangt man, in dem die "Entf"-Taste drückt.

Hat man alles richtig eingestellt, so kann man nun von der Installations-CD booten. Natürlich sollte man berücksichtigen, dass man ausreichend Hauptspeicher zur Verfügung hat, da die Installation und auch das System später eine Menge Hauptspeicher benötigen, um einigermaßen schnell zu laufen. Im Test wurde ein zusätzlicher 128 MB Kingston-Riegel verbaut, so dass ingesamt 192 MB Hauptspeicher zur Verfügung standen (Die 432-Serie verfügt bereits über einen 64 MB Riegel). Beachten sollte man beim Aufrüsten allerdings, dass es mit großen Speicherriegeln Probleme geben kann und die Winestra-Serie maximal 1 GB RAM verkraftet.

Die Debian-Installation verläuft nun genauso problemlos wie auf einem normalen PC. Der Bootloader wird einfach mit auf die CF-Karte geschrieben. Nach der Installation wird im BIOS die Bootoption wieder auf HDD-0 eingestellt. Jetzt kann man sein neues Debian-System booten.

Thin-Client Hersteller IGEL:
http://www.igel.com

Alte Firmware-Images für verschiedene alte IGEL-Serien:
http://www.myigel.com/index.php?filepath=PREVIOUS_SERIES/emea/ARCHIVE/&webpath=/ftp/PREVIOUS_SERIES/emea/ARCHIVE/&rc=emea

Liste mit IGEL-Serien, die nicht mehr von IGEL unterstützt werden:
http://www.igel.com/igel/live.php,navigation_id,3305,_psmand,9.html

Forumsbeitrag unter linuxforen.de, in dem man etwas allgemein über Linux und Thin-Clients lesen kann:
http://www.linuxforen.de/forums/showthread.php?t=224602

OpenBSD 4.0 auf einem IGEL Thin-Client:
http://www.itbert.de/howtos/openbsd-40-on-a-igel-thin-client/

IGEL 5610-XP mit Debian Linux:
http://o-o-s.de/?p=722

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