Online HTML-Kurs (Teil 19): Skripte einbinden
Skripte haben oft die Aufgabe interaktiv mit einem Nutzer zu interagieren, was einer normalen Webseite so nicht vergönnt ist. Die einzige Interaktion die eine Webseite beherrscht, ist das zur Verfügung stellen von Links und Inhalten. Ein Skript hingegen kann in der Lage sein, mit dem Benutzer zu kommunizieren, zum Beispiel beim Aufruf eines Formulars oder einer interaktiven Anwendung, die wie ein normales Programm funktionieren kann.
Als Skriptsprache wird eigentlich immer Javascript eingesetzt, welche sich aber in vielen Teilen von der Programmiersprache Java unterscheidet (siehe dazu auch http://de.wikipedia.org/wiki/JavaScript#Entwicklung).
Eine andere Möglichkeit interaktiv zu werden, besteht natürlich in der Möglichkeit CGIs einzusetzen, welche über Formulare, Meta-Angaben, Links oder Server-Side-Includes aufgerufen werden können (siehe dazu http://de.selfhtml.org/servercgi/cgi/cgihtml.htm#cgi_aufrufe). Hierfür werden oft Programmiersprachen wie Perl oder PHP eingesetzt. Diese unterscheiden sich aber grundlegend vom Einsatz von Java-Script, da sie nicht über das <script>-Tag aufgerufen werden.
Um ein Skript einzubinden, kann man folgendermaßen vorgehen:
<html>
<head>
<title>Dies ist der Titel</title>
</head><body>
<script type="text/javascript">
QUELLCODE
</script>
</body>
</html>
Dabei steht zwischen der Start- und Endmarke der Quellcode in Java-Script geschrieben. Verwendet wurde hierbei das type-Attribut, in welchem angegeben wird, in welcher Sprache der Quellcode vorlegt. In Unserem Fall liegt der Quellcode als ASCII-Text vor und ist in Java-Script geschrieben.
Ein weiteres Attribut, welches im Beispiel nicht verwendet wird, ist das defer-Attribut. Es gibt an, ob das Skript Output an das HTML-Dokument zurückliefert oder nicht. Liefert es keine Ausgabe, so kann der Browser die Ausführung aufschieben. Die beiden Werte für dieses Attribut sind "false" (das Script wird sofort ausgewertet) und "true" (die Auswertung wird aufgeschoben).
In obigen Beispiel wurde das Script im body-Bereich eingebunden. Es kann aber genauso gut auch im Head-Container untergebracht werden.
Eine andere Alternative Skripte einzubinden, bietet folgende Möglichkeit:
<html>
<head>
<title>Dies ist der Titel</title>
</head><body>
<script type="text/javascript" src="script.js"></script>
</body>
</html>
In diesem Beispiel wird ein Skript eingebunden, welches als gesonderte Datei auf dem Server liegt. Dies hat den Vorteil, dass man den Code innerhalb der Datei mehrmals einsetzen kann, ohne dass man in immer wieder in das HTML-Dokument schreiben muss. Auch kann man so externe Skripte aufrufen, die zum Beispiel als Analyse-Werkzeuge für die eigene Homepage dienen können (z.B. Statistiktools wie Google Analytics).
Sollten Skripte einmal vom Browser nicht unterstützt werden, so kann man sich mit dem <noscript>-Tag behilflich sein:
<html>
<head>
<title>Dies ist der Titel</title>
</head><body>
<script type="text/javascript" src="script.js"></script>
<noscript>Ihr Browser unterstützt dieses Skript nicht!</noscript>
</body>
</html>
Dabei muss man zwischen zwei Fällen unterscheiden. Einmal kann der Browser gar keine Skripte ausführen, dann werden alle <noscript>-Container im Dokument angezeigt. Ein anderer Fall stellt sich dar, wenn der Browser nur eine bestimmte Skriptsprache nicht beherrscht, dann wird der nachfolgende <noscript>-Container dargestellt.
Im Gegensatz zum <script>-Tag, darf das <noscript>-Tag nicht im head-Bereich stehen.
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