Juni 2013 Archive

Wer japanische Schriftarten (Fonts) sucht, der sollte sich die beiden untenstehden Links einmal anschauen. Hier gibt es eine große Auswahl an japanischen Fonts zum direkten und kostenlosen Download.

Hier die Links zu den Listen mit japanischen Fonts:
http://www.wazu.jp/gallery/Fonts_Japanese.html
http://de.cooltext.com/Fonts-Unicode-Japanese

Mit einem zusätzlichen Paket namens "xcolor" kann man Text in LaTeX sehr schnell farbig machen. Im Beispiel unten sind zusätzlich die Optionen aktiviert, die es ermöglichen auf die Farbpalette von dvips zuzugreifen, bei der schon einige Farben mit Namen vordefiniert sind und sich so sehr leicht aufrufen lassen.

\documentclass[a4paper]{article}

\usepackage[usenames,dvipsnames]{xcolor}

\begin{document}

\textcolor{red}{Dies ist roter Text,} \textcolor{GreenYellow}{gefolgt von gr\"{u}ngelbem Text.}

\end{document}

Siehe hierzu auch die englischsprachige Anleitung bei Wikibooks:
http://en.wikibooks.org/wiki/LaTeX/Colors

Bei Jan im Technik-Blog findet sich ein toller Eintrag zur Snippetoptimierung für mobile Suchanfragen. Dabei beschreibt er, dass die Meta-Description ca. 140-160 Zeichen haben sollte, von denen der relevante Inhalt für die Anzeige auf den Mobilgeräten in den ersten 110-120 Zeichen zu finden sein sollte.

Hier der Link zu Jans Artikel:
http://www.theofel.de/archives/2013/04/snippetoptimierung-fuer-mobile-suchanfragen.html

Vor einiger Zeit gab es die Meldung (http://www.undertec.de/blog/2012/07/hack-bei-gmx---die-gmx-katastrophe.html) das GMX mit einer Hackerattacke zu kämpfen hatte, bei der GMX aber davon ausging, dass es sich nicht um einen Brute-Force-Angriff im großen Stil gehandelt habe (also nicht 300.000 Accounts sondern nur 3000 kompromittierte, siehe auch http://www.heise.de/newsticker/meldung/Ueber-300-000-GMX-Accounts-kompromittiert-1637510.html). Angeblich wurden auch Logins anderer Provider ausprobiert, was darauf schließen lässt, dass die verwendete E-Mail/Passwort-Liste bei einem anderen Angriff erbeutet wurde.

Vor ein paar Tagen ergab sich aber hier der Gegenbeweis dazu. An eine E-Mail-Adresse die nur für eine einzige Mailingliste genutzt wird und bei der mit hundertprozentiger Sicherheit noch nie die im Postfach eingestellte Vornamen/Nachnamen Kombination als "Display name" verwendet wurde, kam eine Spam-Abmahnmail die genau diese Anrede benutzte. Interessanterweise ist diese Anrede nirgends im lokal verwendeten Mail-Client gespeichert und auch nicht in irgendwelchen Einstellungen die extern zu der Mailingliste gehören. Bleibt also die große Frage, wie der Spammer an diese Vornamen/Nachnamen-Kombination gekommen ist? Ein reiner Brute-Force-Angriff ist bei der Schwierigkeit des Passworts des Accounts eher auszuschließen. Viel eher erscheint es, als wenn entweder ein Admin-Konto mit Zugang zur Kundendatenbank oder aber ein Leak für die Offenlegung dieser Adressen bei GMX zuständig scheint.

Auf jeden Fall ist dies ein eindeutiges Zeichen dafür, dass man sein Passwort bei GMX regelmäßig ändern sollte oder sich aber einen neuen Account bei einem anderen Provider zulegen sollte, wobei man heutzutage hier aber ebenfalls mit solchen Problemen rechnen kann.

 

IBM hat mit einem Forschungsteam den kleinsten Film der Welt namens "A boy and his atom" (zu deutsch: Ein Junge und sein Atom) gedreht. Dabei platzierten sie mittels eines Rastertunnelmikroskops einzelne Atome, nahmen dies auf und generierten dann das nächste Bild mit der nächsten Aufnahme. Hier ist das Ergebnis:

Ein Artikel zum Film auf Heise findet sich hier:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/IBM-zeigt-Animationsfilm-aus-einzelnen-Atomen-1854278.html

Und das "Making of" findet sich hier:
http://www.youtube.com/watch?annotation_id=annotation_211263&feature=iv&src_vid=oSCX78-8-q0&v=xA4QWwaweWA

Zusätzlich noch der Link zum Youtube-Channel von IBM:
http://www.youtube.com/user/IBM

Der LaTeX-Fehler "! Argument of \@caption has an extra }." kann dann auftreten, wenn man innerhalb einer "\caption{}" versucht eine weitere Umgebung zu platzieren die nicht robust ist. LaTeX hat dann Schwierigkeiten diesen Teil richtig zu intepretieren.

Das Problem lässt sich dann auf zwei Arten und Weisen lösen. Die erste und etwas schlampigere ist, wenn man einfach einen Kurzeintrag mit [] erstellt:

\documentclass[a4paper]{article}

\usepackage{graphicx}

\begin{document}

\begin{figure}
\caption[]{\label{Bild1} .... \MeinBefehl{} ...}
\includegraphics{...}
\end{figure}

\end{document}

Die elegantere Lösung ist den zerbrechlichen Befehlen mit "\protect" zu schützen:

\documentclass[a4paper]{article}

\usepackage{graphicx}

\begin{document}

\begin{figure}
\caption{\label{Bild1} .... \protect\MeinBefehl{} ...}
\includegraphics{...}
\end{figure}

\end{document}

Weitere Infos finden sich auch in folgenden Foren:
http://tex.stackexchange.com/questions/31817/texlive-2011-and-subfig
http://macosx-tex.576846.n2.nabble.com/quot-Runaway-argument-quot-error-in-figure-caption-td7579693.html
http://de.comp.text.tex.narkive.com/456BGyWU/latex-fehler-bei-subfig-paket-mit-minimalbeispiel

Allgemein zum Konzept mit robusten Befehlen in LaTeX findet sich hier etwas:
http://tex.stackexchange.com/questions/4736/what-is-the-difference-between-fragile-and-robust-commands

Ein faszinierende Möglichkeit der Fortbewegung bietet die Inversionskinematik, bei der ein Würfel so geschickt zerlegt wird, dass eine Kette entsteht, die wenn sie in sich rotiert eine Fortbewegung ermöglicht. Festo hat dazu 2012 ein tolles Modell gebaut.

Hier die News von Heise zum umstülpbaren Würfel:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Umstuelp-Wuerfel-als-Flug-Antrieb-1498966.html

Eine Zusammenfassung von Vorstellungen von Festo findet man ebenfalls auf der Heise-Seite:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Hannover-Messe-Festo-geht-wieder-in-die-Luft-1837122.html

Der Wikipedia-Artikel zur Inversionskinematik findet sich hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Umst%C3%BClpbarer_W%C3%BCrfel

Wenn man eine figure-Umgebung platzieren möchte, bekommt man oft den Tipp, dies mit [htbp] zu tun. Leider wird dass Bild dann oft trotzdem nicht wie gewünscht an der richtigen Stelle also zuerst (h)ere, t(op), (b)ottom oder auf der nächsten p(age) platziert, sondern anscheinend willkürlich. Gerade wenn man nur [h] und dann auch noch in Kombination mit dem Ausrufezeichen [h!] benutzt, kann dies ziemlich lästig sein.

Abhilfe schafft hier das Paket "float", welches dann in Kombination mit [H] auch wirklich die Gleitumgebung mit dem Bild oder der Tabelle an die richtige Stelle, nämlich (H)ere platziert. Ein Code-Beispiel könnte wie folgt aussehen:

\documentclass[a4paper]{article}

\usepackage{float}

\begin{document}

\begin{figure}[H]
\includegraphics[width=\textwidth]{...}
\end{figure}

\end{document}

Float-Package und Dokumentation zum Herunterladen vom CTAN-Server:
http://www.ctan.org/tex-archive/macros/latex/contrib/float/

Anwendung und Beschreibungen zu Gleitumgebungen in LaTeX, auch nochmal zum Float-Package:
http://en.wikibooks.org/wiki/LaTeX/Floats,_Figures_and_Captions
http://tex.lickert.net/tipps/optionh/optionh.html
http://janeden.net/die-praeambel

Der berühmte Physiker John von Neumann (http://de.wikipedia.org/wiki/John_von_Neumann) hat einmal gesagt, mit vier Parametern könne er einen Elefanten anpassen, und mit fünf könne er ihn dazu bringen, mit seinem Rüssel zu wackeln. Diese Aussage von von Neumann sollte verdeutlichen, dass man eine Gleichung die über sehr viele Parameter verfügt, beliebig an zu wenig Datenpunkte anpassen kann.

Die mathematische Suchmaschine Wolfram Alpha hat dies aufgegriffen und ein Applet erstellt, in dem man sehen kann, wie man eine willkürliche Punktmenge mit einer Elefantenform anpassen kann:

http://demonstrations.wolfram.com/FittingAnElephant/

Erhöht man die Anzahl der Parameter mit dem Regler, so nimmt der Elefant immer mehr Gestalt an und man kann sogar den von von Neumann erwähnten Rüssel sehen.

In der Zeitschrift Nature berichtet der Physiker und Mathematiker Freeman Dyson (http://de.wikipedia.org/wiki/Freeman_Dyson) von einem Erlebnis bei dem Physiker Enrico Fermi (http://de.wikipedia.org/wiki/Enrico_Fermi) der über das Zitat seine Freundes von Neumann spricht:
http://dx.doi.org/10.1038/427297a (zugangsbeschränkt)

Eine Übersetzung der Geschichte von Dyson über Fermi und Neumann findet sich als Erzählung in diesem Artikel wieder, in der Fermi auch über von Neumanns Zitat erzählt:
http://www.eike-klima-energie.eu/climategate-anzeige/das-mysterium-von-gleichung-8-oder-john-v-neumanns-elefant/

Original englischsprachige Zitate von John von Neumann:
http://en.wikiquote.org/wiki/John_von_Neumann

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