eo: März 2009 Archive

Etwas versteckt in der Bedienungsanleitung (die so dick ist wie ein kleines Buch) findet man das Passwort, das man für den Zugang zum Webinterface des DSL-EasyBox A601 WLAN Routers benötigt. Der Benutzername ist "root" und das Passwort "123456".

Bleibt aber fraglich, ob auf dieser Kiste ein Linux läuft, wenn der Benutzername schon root ist :)

Wer einen Finger verliert, sollte als Administrator nicht gleich verzweifeln. So hat man doch die Möglichkeit sich als Zehnten Finger einen USB-Stick anbasteln zu lassen. Genau das hat nämlich der Finne Jerry Javala getan. Hoffen wir mal, dass es nicht nur ein 128 MB USB-Stick ist, sondern einer mit einer etwas größeren Kapazität...

Hier der Link zur Geschichte bei merkur-online.de:
http://www.merkur-online.de/nachrichten/welt/mm-finne-ersetzt-verlorenen-finger-usbstick-prothese-102184.html

Der erste Gedanke nach diesem Gespräch war wohl: "Was für eine Schande für E-Plus..."

Nach unzähligen Anrufen mit unbekannter Nummer auf meinem Handy bin ich schließlich doch mal rangegangen. Zu hören wann dann eine freundliche Stimme einer Dame, die behauptet sie sei von E-Plus und dann fragt sie meine Daten samt Kundenkennwort ab. Mein Kundenkennwort hätte ich eigentlich gar nicht erst rausgerückt, hätte die Dame mir nicht tatsächlich den richtigen Anfangs- und Endbuchstaben genannt. Dann erklärt sie mir doch, ich hätte als treuer Kunde nun etwas tolles bekommen. Und zwar eine Internet-Flatrate für mein Handy für nur 10 Euro im Monat. Und der erste Monat wäre selbstverständlich kostenlos. Sie würde das JETZT für mich buchen und ich würde dann noch eine Bestätigungs-SMS erhalten...

So bis hierhin hab ich der Dame zugehört. Dann wollte sie für mich nochmal alles zusammenfassen und hier hab ich sie dann unterbrochen und sie freundlich darauf hingewiesen, dass ich das Ganze gar nicht brauche. Damit war das Gespräch beendet.

Witzigerweise weiß ich, dass ich das Angebot als normaler Langzeit-E-Plus-Kunde im E-Plus-Shop genauso bekommen würde. Ich bin bei E-plus seither immer gut beraten gewesen, aber nach dieser Aktion überlege ich mir, ob ich bei einem solchen Konzern, der mit solchen Mitteln arbeitet, das nächste mal meinen Vertrag verlängern werde.

PS: So eine Form der Kaltaquise kennt man eigentlich nur von Leuten die einem Druckerpatronen andrehen wollen. Aber bei einem Mobilfunk-Konzernz ist sowas echt mal was neues...

So schlechte DVD-Rohlinge wie die bei Aldi erhältlichen Tevion 4,7 GB DVD+R 16x gibt es wahrscheinlich selten. Zwei verschiedene DVD-Brenner mit insgesamt 4 verschiedenen Brennprogrammen waren nicht in der Lage, eine DVD auf einen dieser Tevion-Rohlinge zu kopieren.

Im Test wurde versucht eine funktionierende selbstgebrannte DVD zu verviefältigen. Dabei wurde zunächst versucht, mit dem DVD-Brenner eines Thinkpads R52 die DVD mittels "IBM Record Now" zu kopieren. Dies schlug zunächst fehl, weshalb danach an einem anderen PC das ganze mit "CloneCD" sowie "Roxio Easy Media Creator 9" und einem DVD-Brenner von LG getestet wurde. Auch dieser Test fiel negativ aus. Zum Schluss wurde versucht mit den Video-Rohdaten die DVD auf dem Thinkpad zu brennen. Hierfür wurde Pinnacle Studio 9 eingesetzt, was ebenfalls misslang.

Im Test der "Stiftung Warentest" erhalten die DVD-Rohlinge gerade einmal die Note 3,4. Genauso wie bei "Computer Bild" eine 3,09.

Um die DVD doch noch zu kopieren, wurden dann Markenrohlinge von Verbatim eingesetzt, die sich reibungslos brennen ließen.

Hier noch einige Testberichte:
http://www.ciao.de/Tevion_DVD_R__Test_2733363
http://blog.satom.de/archives/33-Tevion-DVD+R-16x-CMC-MAG-M01.html
http://www.testberichte.de/p/tevion-tests/dvd-r-16x-4-7-gb-testbericht.html

Wer mit seinem Weblog immer noch http://www.blogsnow.com/ping anpingt, kann diesen Ping-Dienst aus seiner Liste entfernen. Laut Webseite wurde der Dienst im Juli 2008 aus Zeitgründen eingstellt.

Wer wissenschaftliche Poster oder Poster allgemein mit LaTeX setzen möchte, der sollte sich die Dokumentklasse "a0poster" einmal näher anschauen. Man kann mit dieser Klasse alle möglichen Schriftgrößen und den normalen LaTeX-Befehlssatz verwenden um ein schönes Poster zu gestalten.

Großes Manko an diesem Paket von Gerlinde Kettl und Matthias Weiser ist, dass es keine vorgefertigten Boxen oder Überschritfen oder ähnliches gibt, was zum Beispiel für wissenschaftliche Poster sehr wichtig ist und die Postergestaltung ungemein erleichtern würde.

Aus diesem Grund hat Karsten Held von der Uni Augsburg basierend auf der Original-Version 1.21b eine neue "a0poster"-Klasse in der aktuellen Version 2.01b geschaffen, in der es möglich ist, vorgefertigte Boxen-Elemente zu verwenden.

In einem kurzen Test zeigte sich, dass man mit der Version von Karsten Held schnell ein gutes wissenschaftliches Poster erzeugen konnte. Allerdings muss man aufpassen, dass man sein Poster so gestaltet, dass der Inhalt nicht auf zwei A0-Seiten verteilt wird. Hintergründe und Boxen sind schnell gesetzt, da die vorgefertigten Befehle von Karsten gut dokumentiert sind. Für Grafiken die man Einbinden möchte, sollte man nach Möglichkeit das "eps"-Format wählen.

Zum Erzeugen einer PDF-Datei sollte man zunächst eine DVI-Datei mit "latex DATEI" erzeugen und danach einfach "dvipdf DATEI.dvi" ausführen. So erhält man eine passende PDF-Datei, da man "pdflatex" nicht direkt ausführen kann, da "pstricks"-Elemente verwendet werden und "pdflatex" damit nicht umgehen kann.

Original-a0poster-Paket von Gerlinde Kettl und Matthias Weiser auf c-tan.org:
http://www.ctan.org/tex-archive/help/Catalogue/entries/a0poster.htm
Die passende Dokumentation dazu:
http://www.ctan.org/tex-archive/macros/latex/contrib/a0poster/a0.pdf

Webseite der Uni Augsburg mit der modifizierten Version von Karsten Held samt Dokumentation und Beispiel-Poster:
http://www.physik.uni-augsburg.de/theo3/Comp/hp750c/computing_hp750c_A0.en.shtml

Webseite von Andreas, der ebenfalls die Orignal-"a0poster"-Klasse modifiziert hat, um wissenschaftliche Poster kreieren zu können:
http://andreas.welcomes-you.com/projects/a0poster/

Und zum Schluss noch Seite der Uni Regensburg, die verschiedene Möglichkeiten noch einmal zusammenfasst:
http://www.physik.uni-regensburg.de/edv/tips/poster/

Überall bedrängen Sie einen: Auf Werbebannern, im Fernsehen, im Kino, auf Plakaten und natürlich wird man auch von Freunden bedrängt. Die Rede ist von Social Networks / Sozialen Netzwerken wie StudiVZ, MySpace, FaceBook, Xing, Kwick und die ganzen anderen.

Wer nicht Mitglied bei so einer Community ist, gilt schnell als Außenseiter oder als Zurückgebliebener. Dass es aber Leute gibt, die absichtlich nicht bei diesem ganzen Kram partiziperen, erscheint vielen zunächst als unverständlich.

Aber wieso sollte es eigentllich unverständlich sein, wenn jemand seine Privatsphäre schützen will? Oder wenn er nicht wie viele andere Chat-süchtig werden will? Oder wenn er Angst hat, dass seine Daten von Dritten mißbraucht werden könnten?

Zugegeben, es gibt mit Sicherheit auch Misanthropen unter den Leuten, die sich solcher Communities verweigern. Aber es sollte jedem freigestellt sein zu entscheiden, ob er Mitglied bei so etwas werden will oder nicht.

Schwierig ist hier letztendlich der gesellschaftliche Zwang und das Grundprinzip, dass der Mensch ein kommunikatives Wesen ist. Wer dem ganzen aber etwas Einhalt gebieten will, der kann sich der hiermit ausgerufenen Bewegung gegen soziale Netzwerke "Against Social Networks" anschließen.

Dazu muss man nur seine bestehenden Mitgliedschaften kündigen oder ruhen lassen. Nach einiger Zeit wird sich zudem ein erheblicher Entspannungsfaktor einstellen, da man nicht ständig am Lästern über Freunde ist oder perverse Gedanken austauscht, Freundschaften annimmt oder kündigt und nicht ständig von sich lächerliche Bilder von Partys postet.

Im Zuge dieser Aktion, kann jeder frei das untenstehende Banner (Big Banner 728x90 px) verwenden und auf seiner Homepage anbringen. (Einfach das Popup öffnen und mit einem Rechtsklick mit "Ziel speichern unter" das Banner speichern)

 

Against Social Networks Banner.JPGWer sich etwas näher mit sozialen Netzwerken auseinandersetzen will, dem seien der deutsche und der englischsprachige Wikipedia-Artikel ans Herz gelegt:
http://de.wikipedia.org/wiki/Soziales_Netzwerk_(Informatik)
http://en.wikipedia.org/wiki/Social_network_service

Und hier noch zwei Artikel die sich ebenfalls mit dem Thema befassen und auf Anti-Communties hinweisen:
http://concert-online.com/blog/index.php?/archives/11-Gegen-soziale-Netzwerke.html#extended
http://www.sueddeutsche.de/kultur/427/422188/text/

Anscheinend reicht es nicht aus, dass man haufenweise mit Kommentarspam zu gemüllt wird. Nein jetzt erhält man schon dubiose Angebote, selbst Spam-Mails zu versenden:

Hallo,

Ich hab mit der Tecadress AG aus der Schweiz sehr gute Erfahrungen gemacht.

Die Tecadress AG aus der Schweiz ist Europas führender Email List Provider.
Mit über 50 Millionen Email Adressen aus dem Deutschsprachigem Raum und bis zu 3000 verschiedenen Selektions-Möglichkeiten finden die auch deine Kunden.
Sie bieten eine Full-Service-Lösung für erfolgreiches E-Mail-Marketing. Von der richtigen Adresse bis zum Versand und Ausführlichem Report.

4 Millionen Email Firmen Adressen ( Direkt und Persönlich )

50 Millionen Privat Adressen

Professionelle Full Service Lösung im Email Marketing Bereich ( Adressen, Versand, Layout, Statistik, Beratung, Response )

Antispam Lösung Rechtlich Einwandfrei ( Double Optin Adressen )

Natürlich ist auch der letzte Halbsatz äußerst witzig. Eine rechtlich einwandfreie Antispam-Lösung? Und wieso bekomme ich dann diesen Schrott als Kommentarspam? Schade dass dieser Herr Markus Meiers nicht direkt auf der Tecadress AG Seite in Erscheinung tritt. Ich hätte ihm gerne eine Abuse-Mail geschrieben.

Auch bei German Psycho im Blog ist man auf dieses Thema aufmerksam geworden:
http://germanpsycho.wordpress.com/2009/02/24/spam-von-anti-spammern/

Wer noch mehr lustige Spam-/Antispam-Geschichten lesen will, der kann dies bei Jan im Blog tun:
http://www.theofel.de/archives/antispam/

Mittlerweile kann man die beiden Spieleklassiker GTA I und GTA II kostenlos herunterladen. Wer immer noch nicht genug Mafia-Aufträge erfüllt hat oder mal wieder eine Spritztour mit dem Panzer unternehmen will, der wird sich riesig freuen.

Hier der Wikipedia-Artikel zu Grand Theft Auto (GTA):
http://de.wikipedia.org/wiki/Grand_Theft_Auto

Im Wikipedia-Artikel findet man auch den Original-Download-Link bei Rockstar Games:
http://www.rockstargames.com/classics/

Außerdem kann man beide Teile auch bei CHIP herunterladen:
http://www.chip.de/downloads/Grand-Theft-Auto-GTA-1.0_13007686.html
http://www.chip.de/downloads/Grand-Theft-Auto-GTA-2_13015291.html

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