eo: Juni 2010 Archive

Unter Debian lassen sich selbstgeschriebene Start- und Stopskripte mit einem einfachen Befehl in die Runlevels einbinden. Dazu legt man einfach das Skript unter "/etc/init.d/" ab und nutzt dann folgenden Befehl:

update-rc.d SKRIPTNAME defaults START-PRIORITÄTSNUMMER STOP-PRIORITÄTSNUMMER

Die Prioritätsnummer gibt dabei an, an welcher Stelle das Skript aufgerufen wird. Zum Beispiel ob es vor oder nach Initialisierung gewisser Dienste aufgerufen werden soll.

Eine englischsprachige Anleitung zu update-rc.d findet man hier:
http://www.debuntu.org/how-to-manage-services-with-update-rc.d

Damit die Skripte von update-rc.d allerdings erkannt werden, müssen sie gewisse Header-Informationen (LSB-Informationen) tragen. Wie diese Header-Informationen zu setzen sind findet man unter folgendem Link, bei dem auch ein Beispiel mitgegeben ist:
http://wiki.debian.org/LSBInitScripts

Und hier noch ein Link zu Wikipedia mit Informationen zur Linux Standard Base (LSB):
http://de.wikipedia.org/wiki/Linux_Standard_Base

Um einen Linux-Rechner als Router oder Gateway für ein Netzwerk zu nutzen, ist ein Schalter im Kernel oder besser gesagt im proc-Verzeichnis ganz wichtig. Und zwar der Schalter, der das Forwarden von Paketen erlaubt.

Aktiviert wird das Forwarding für iptables mit folgendem Befehl:

echo "1" > /proc/sys/net/ipv4/ip_forward

Die 1 bewirkt, dass unser Server oder Router ab sofort Pakete weiterleiten kann. Sollte dieser Schalter nicht umgelegt werden, so sind alle Maskierungseinstellungen und Port-Weiterleitungen wirkungslos und es kann zu Problemen kommen.

Eine Auflistung welche Schaltereinstellungen es gibt und wie diese zur Sicherheit eines Linux-Betriebssystems beitragen, findet sich hier:
http://www.online-tutorials.net/security/ein-sicheres-linux-system-aufsetzen-teil-20-linux-mit-proc-hrten/tutorials-t-69-219.html

Wer wissen möchte, ob eine E-Mail mit einer so genannten Empfangs- oder Lesebestätigung versehen ist, der kann dies ganz leicht im Header tun. Hier muss nämlich folgender Eintrag stehen:

Disposition-Notification-To: mail@mail.de

Dies ist der Standard-Eintrag den die IETF in RCF 3798 vorgibt. Alternativ exisiteren aber noch folgende beide Formen:

X-Confirm-Reading-To: mail@mail.de

oder

Return-Receipt-To: mail@mail.de

Dies liegt an den verschiedenen E-Mail-Programmen, welche zum Teil eigene Standards verwenden.

Wie das ganze mit der Lesebestätigung funktioniert findet man auf Wikipedia und im zugehörigen RFC der Internet Engineering Task Force:
http://de.wikipedia.org/wiki/Message_Disposition_Notification (deutsch)
http://en.wikipedia.org/wiki/E-mail_tracking (englisch)
http://www.ietf.org/rfc/rfc3798.txt (englisch)

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