Neues in der Kategorie Grafik

Wer aus mehreren Bilder ein einziges machen möchte, kann dies in Corel PHOTO-PAINT (hier im Test Version X5) tun. Dazu öffnet man einfach alle Bilder, die nachher zusammengefügt werden sollen und klickt dann auf "Bild -> Zusammenfügen". Hier kann man dann bequem die Bilder aussuchen, die nachher zu einem einzigen zusammengefügt werden sollen. Im nächsten Fenster kann man diese dann auch anordnen, in der Reihenfolge oder Überlagerung, wie man es sich vorstellt.

Eine komplette Anleitung dazu findet man bei Corel auf der Homepage:
http://www.corel.com/tutorials/de/photo-paint05/pp_5.pdf

Vor einiger Zeit gab es hier im Undertec-Blog schon einen Artikel dazu, wie man in Paint Shop Pro XI transparente Grafiken im GIF-Format erstellen und abspeichern kann. Nun hier die Kurzanleitung wie man im Prinzip das gleiche in Adobe Photoshop mit dem Hintergrund machen kann.

Dazu wählt man in Adobe Photoshop zuerst den Hintergrund aus:

Layer -> New -> Layer from Background -> Überprüfen der Einstellungen und OK klicken

Als nächste entfernt man den Hintergrund wie folgt:

Select -> Color Range -> Klickt dort im kleinen Auswahl-Fenster auf den Hintergrund -> OK anklicken -> Und nun "ENTF" drücken.

Et voila... der Hintergrund ist entfernt. Nun lässt sich das Bild wie unter http://www.undertec.de/blog/2008/02/paint-shop-pro-xi-transparente.html beschrieben abspeichern.

Und hier noch ein Link zu einem Forum, wo die gleiche Fragestellung diskutiert wurde:
http://www.psd-tutorials.de/forum/11_photoshop/39913-einer-auswahl-eine-bestimmte-farbe-entfernen-durchsichtig.html

Wer seine Konsole unter Debian mit einem altbekannten Bildschirmschoner aufpeppen möchte, der sollte sich den Klassiker unter den Bildschirmschonern holen. Einfach folgendes Kommando eingeben und den cmatrix-Bildschirmschoner installieren:

apt-get install cmatrix

Danach kann man mit "cmatrix" den Bildschirm zur Matrix machen. Oder mit "man cmatrix" sich die optionalen Parameter anschauen.

cmatrix.jpgLink zur Paketinformation von cmatrix:
http://packages.debian.org/de/lenny/cmatrix

Wer mittels Windows Media Player ein AVI-Video auf einem Beamer abspielen möchte, wird sich wahrscheinlich bald sehr stark wundern, wenn das Video entweder nur auf dem Beamer oder nur auf dem PC- / Laptopbildschirm zu sehen ist.

Dies liegt wohl daran, dass bei der Clone-Funktion des Bildschirms nicht berücksichtigt wird, dass der Windows Media Player per Overlay-Technik Daten direkt in den Grafikkartenspeicher schreibt, ohne auf den Grafikprozessor zu zugreifen (siehe dazu auch den folgenden Foreneintrag: http://www.wer-weiss-was.de/theme24/article3546168.html).

Wer aber jetzt auf dem Beamer und auf dem PC- / Laptopmonitor ein Videobild haben möchte, dem sei empfohlen zum "Media Player Classic" (http://de.wikipedia.org/wiki/Media_Player_Classic auch mit Download-Link) zu wechseln. Denn dort gibt es die Möglichkeit, die Overlay-Technik auszuschalten.

Einfach auf "View" -> "Options" -> "Playback" -> "Output" gehen und dort die Einstellung "Old Renderer" wählen. Unter Umständen muss man jetzt nur noch den Media Player neu starten und dann sollte auf beiden Ausgaben das Video zu sehen sein.

Übrigens wer ein Bildschirmfoto von einem Video machen möchte, der hat das gleiche Problem aufgrund der Overlay-Technik. Man sieht nur die Menü-Leiste und alle Knöpfe aber kein Videobild. Mit der Einstellung von oben, kann man dann auch problemlos Bildschirmfotos von Videos machen.

Möchte man das Video tatsächlich nur auf einer Quelle wiedergeben, so ist ausschlaggebend, ob der Beamer oder der Bildschirm als primäre Ausgabe definiert wurde. Dies kann man in den "Eigenschaften der Anzeige" unter "Einstellungen" einstellen.

Wer schon immer mal seine Urlaubsbiler in 3 Dimensionen erleben wollte, der hat jetzt die Gelegenheit dazu. Forschern an der Stanford University ist es jetzt gelungen, mit speziellen Algorithmen 2-dimensionale Panorama-Bilder in 3-D Bilder umzurechnen.

Hier ein Beispiel von der Golden Gate Bridge (created by Codebot):

Um das Beispiel anzuschauen, sollte Shockwave (http://www.adobe.com/shockwave/download) installiert sein.

Wer seine eigenen Fotos uploaden will, der muss sich zunächst aber registrieren. (Ich habe es leider noch nicht ausprobiert). Die Fotos stehen danach unter der Creative Commons Attribution-Noncommercial 3.0 unported license. Außerdem ist der Code mit Algorithmus ebenfalls unter dieser Lizenz frei verfügbar.

Hier nun der Link zur Projektseite der Stanford Univerity:
http://make3d.stanford.edu/

Hier der Link zum Heise-Artikel:
http://www.heise.de/newsticker/Make3D-wandelt-Fotos-in-dreidimensionale-Aufnahmen-um--/meldung/105134

Wer hält es für möglich? Sogar mit einfachsten Mitteln, wie mit denen, die man unter Microsoft Excel zur Verfügung hat, lassen sich 3D-Grafiken erstellen und simulieren. Peter Rakos hat dies eindrucksvoll bewiesen. Theoretisch ist es so möglich, Spiele oder aufwändige Simulationen zu programmieren. Interessanterweise fällt ein Schritt bei Excel weg: Das Kompilieren! Man kann also On-the-Fly Programmieren und Testen und spart so eine Menge Zeit.

Peter Rakos stellt hierfür zwei Demos zur Verfügung und erläutert zwei Methoden:

  • Excel-native Cell Graphics (ECG) (benutzt die Excel-Zellen als Pixel)
  • Office-level Graphics Abstraction Layer (OGAL) (wesentlich anspruchsvoller, da hier der Grafikbaukasten von Microsoft verwendet wird mit Auffüllen, Formen verwenden und Zeichnen. Für Portierungen nach Word ebenfalls besser geeignet)
  • Hier der deutsche Artikel auf Gulli.com (mit Video):
    http://www.gulli.com/news/microsoft-excel-als-3d-engine-2008-03-08/

    Hier der Originalartikel mit Sourcen von Peter Rakos auf Gamasutra (mit Video):
    http://www.gamasutra.com/view/feature/3563/microsoft_excel_revolutionary_3d_.php

    Hier die Sourcen von Peter (die Marko-Sicherheitsstufe in Excel sollte auf niedrig eingestellt sein. Mit ALT-F8 wird dann das Makro gestartet):
    http://gamasutra.com/images/RakosExcel.zip

    Manchmal benötigt man Grafiken, die teilweise transparent sind und nicht einfach nur einen weißen Hintergrund haben. Gerade für das Webdesign sucht man hier oft nach Lösungen. Dabei wird man aber bald feststellen, dass es keine transparente "Farbe" bei den meisten Grafikformaten gibt. Nur das GIF-Grafikformat bietet mit einem speziellen Trick eine solche Option an. Unter Corel Paint Shop Pro Photo XI funktioniert das Ganze wie folgt:

    Mit den Werkzeugen (z.B. Radiergummi) von Paint Shop Pro entfernt man alle Stellen, die nachher transparent sein sollen. Dann kann man die Grafik als GIF mit "Speicher unter" speichern. Zuvor jedoch sollte man auf Optionen klicken und "89a" auswählen. Die "87a"-Version kennt nämlich noch keine transparente Farbe. Bei "Interlacing" sollte man "Interlaced" auswählen. Danach sollte man auf "Optimierung ausführen" klicken. Wer sich nicht großartig auskennt, sollte einfach auf dem ersten Reiter die Option "Bestehende Bild- oder Ebenentransparenz übernehmen" klicken. Jetzt kann man das Bild dann endgültig speichern.

    Eine etwas ältere Anleitung welche einen umständlicheren Weg macht, findet man hier:
    http://imsdd.meb.uni-bonn.de/html_tutorial/graftip4.htm

    Vor einiger Zeit gab es hier im Undertec-Blog ein Artikel zu "Inkscape" einem Grafikprogramm das hervorragend mit Vektorgrafiken umgehen konnte und das auf OpenSource-Technologie basiert.

    Eine der tollen Eigenschaften von Inkscape ist nicht nur der Umgang mit Vektorgrafiken, sondern auch die Möglichkeit beliebige SVG-Grafikdateien als PSTricks-Code abzuspeichern. Der so entstandene TeX-Code kann sehr leicht in LaTeX-Dokumente eingebaut werden. Leider funktioniert dies nur mit SVG und nicht mit anderen Formaten.

    Hier findet man in der Dokumentation noch mal eine sehr kurze Beschreibung:
    http://tavmjong.free.fr/INKSCAPE/MANUAL/html/File-Export.html#File-Export-Other

    Die Wikipedia-Seite zu PSTricks:
    http://en.wikipedia.org/wiki/PSTricks

    Und hier noch mal ein kurzes Beispiel:

    Tux.svg

    Und dazu der PSTricks/LaTeX-Quellcode:

    Tux.txt

    Vor einiger Zeit habe ich über das Problem geschrieben, dass das Stop Designs Photo Gallery Plugin nicht mit Movable Type 4.0 kompatibel ist. Da man aber als MT4-Nutzer trotzdem vielleicht eine Galerie haben möchte, gibt es heute eine Lösung, wie man die Galerie "emAlbum" in seinen Blog integrieren kann.

    Diese Anleitung bezieht sich auf die em-Album Version "emAlbum Standard v2.1" und wurde auf einem Debian-Etch-System mit Apache2 getestet.

    1. Zunächst muss man mal die Zip-Datei mit dem emAlbum herunterladen (Link ist am Ende des Artikels).

    2. Danach die Datei entpacken und die settings.cfg nach eigenen Wünschen anpassen. Eine gute englische Dokumentation findet man auf der emAlbum-Seite.

    3. Im Anschluss die Dateien auf den Webserver kopieren. (CGI-Dateien bitte in das CGI-Verzeichnis der Movable-Type-CGIs samt dem Ordner "emAlbum" kopieren. Wer mag kann auch ein Extra CGI-Verzeichnis anlegen. Dies muss man aber dann auch in der httpd.conf des Apache einstellen.)

    4. Die Dateien emAlbum.cgi und emAlbum_setup.cgi ausführbar machen mit dem Kommando chmod 755 emAlbum*.

    5. Die entsprechenden Alben- und Thumbnail-Ordner am gewünschten Ort anlegen. (Zum Beispiel: /WEBPATH/Bilder/albums)

    6. Nun erstmal die Datei emAlbum_setup.cgi ausführen um zu prüfen ob die Installation erfolgreich war. (Danach kann die Datei mit chmod 600 für Dritte wieder unbrauchbar gemacht werden)

    Jetzt kommt der Teil an dem man Movable Type benötigt und das emAlbum in MT integriert.

    7. Zunächst sollte man Ordnerpfade für das neue Template, das man erstellen wird, anlegen. Dazu klickt man in der Übersicht auf "Verwalten/Ordner" und legt die entsprechenden Ordner an. (Achtung: MT4 hat einen Bug, so dass man Ordner mit Bindestrichen noch einmal dadurch nachpflegen muss, indem man auf den Ordner klickt und den Pfad anpasst. Eine andere Variante ist, dass man die Bindestriche durch Leerzeichen ersetzt. Großbuchstaben werden leider gar nicht angenommen. Da emAlbum aber ein großes A enthält bekommen wir hier ein Problem. Umgehen lässt sich dies nur wenn man in Zeile 52 der emAlbum.cgi den Pfad anpasst, aber dazu später mehr.)  

    8. Nun wird die neue Seite generiert mit "Neu -> Seite".

    8.1. Der Titel bleibt leer.

    8.2. Nun wechselt man in den HTML-Modus und fügt den gesamten Code der zwischen <body> und </body> in der default.html steht ein. (Die default.html ist das Template von emAlbum)

    8.3. Nun wählt man seinen Ordnerpfad aus. (Zum Beispiel: /cgi-bin/emalbum/templates . In der emAlbum.cgi müsste man also in Zeile 52 aus dem großen A nur ein kleines a machen.)

    8.4. Nun noch einen neuen Namen für die HTML-Datei vergeben, die unser neues Template wird. (Zum Beispiel: newtemp.html)

    9. Jetzt muss man unterhalb des Images-Ordner den Ordner "default" in den Namen "newtemp" umbenennen. (Der Dateiname unseres HTML-Templates muss gleich dem Ordnernamen unter Images sein)

    10. Die Galerie einbinden, kann man dann zum Beispiel unter "Gestalten -> Vorlagen -> Vorlagenmodule -> Seitenleiste".

    11. Ganz fertig sind wir noch nicht. Man sollte den Code aus der Default-Datei den man vorher eingefügt hat noch ein wenig anpassen, da es sonst sein kann, das nicht alles in den Hauptframe der Seite hinein passt.

    Ich habe dazu bei einem Kunden folgendes gemacht:

    11.1. Folgendes wurde gelöscht:
      <table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0" class="menuborder" width="100%">
       <tr>
        <td width="15" class="menu">&nbsp;</td>
       <td width="*" class="menu"><emAlbumTitle></td>
       <td width="130"><img src="<emAlbumImageURL>/menu_beg.jpg" border="0" width="130" height="48"></td>
       <td width="130"><img src="<emAlbumImageURL>/menu_mid.jpg" border="0" width="130" height="48"></td>
       <td width="130"><img src="<emAlbumImageURL>/menu_end.jpg" border="0" width="130" height="48"></td>
       </tr>
      </table>

    11.2. Folgendes Zeile wurde geändert (damit die Breite der Galerie nicht breiter als der Hauptframe wird):
     <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="675">
    in
     <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="550">

    So das war es im Prinzip. Man sollte vielleicht noch berücksichtigen, dass die Thumbnails die man generiert nicht breiter als 100 Pixel sein sollten und die Bilder die man hinterlegt, nicht breiter als die Gesamtbreite des Hauptframes ist (eventuell 500 Pixel Breite). Bis auf die Slideshow funktioniert auch alles.

    Anregungen, Fragen und weiter Dinge einfach in den Kommentar schreiben...

    Download-Link der emAlbum-Galerie: http://www.emalbum.com/download.php

    Dokumenation von emAlbum: http://www.emalbum.com/docs/standard/2.1/

    Inkscape ist ein Open-Source Grafikprogramm wie Gimp (http://www.gimp.org/). Es ist verfügbar für Windows, Linux und Mac OS X. Allerdings verfügt es über einen kleinen Vorteil den Gimp nicht besitzt: Es ist in der Lage aus normalen Grafikformaten Vektorgrafiken zu erstellen.

    Unter http://www.inkscape.org kann man in der Rubrik "Download" die passende Version für sein System herunterladen. Nach einer relativ kurzen und einfachen Installation (unter Windows XP getestet) ist man schon in der Lage eine Vektorgrafik zu erstellen.

    Dazu muss man ein Bild öffnen oder importieren. Im Anschluss kommt man über "Path" ("Pfad") und "Trace Bitmap" ("Bild vektorisieren") in ein Menü, in dem man ein Vektorisierungsverfahren aussuchen kann. Dabei stehen die drei Verfahren nach Bildhelligkeit, Optimale Kantenerkennung und Farbquantisierung zur Verfügung.

    Im Test zeigte sich, dass bei kleinen Grafiken, die schon bei geringer Vergrößerung aufpixeln, egal mit welchem Verfahren, kein befriedigendes Ergebnis erzielt werden konnte. Das nicht-vektorisierte Ursprungsbild sollte also schon ausreichende Qualität haben, um auch nachher ein gutes Ergebnis zu bekommen.

    Die Original-Anleitung zum Vektorisieren mit Inkscape findet man unter:

    http://www.inkscape.org/doc/tracing/tutorial-tracing.de.html

     

    Allgemeine Informationen zu Vektorgrafiken findet man bei Wikipedia:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Vektorgrafik - Allgemeines zu Vektorgrafiken

    http://de.wikipedia.org/wiki/Grafik-Software - Liste von Grafikprogrammen (unter anderem auch Vektorgrafikfähige)

    Über dieses Archiv

    Diese Seite enthält aktuelle Einträge der Kategorie Grafik.

    Google ist die vorherige Kategorie.

    GSM / UMTS ist die nächste Kategorie.

    Aktuelle Einträge finden Sie auf der Startseite, alle Einträge in den Archiven.

    Juli 2013

    So Mo Di Mi Do Fr Sa
      1 2 3 4 5 6
    7 8 9 10 11 12 13
    14 15 16 17 18 19 20
    21 22 23 24 25 26 27
    28 29 30 31      
    Etter EDV- und IT-Dienstleistungen
    Powered by Movable Type 5.04

    Google Werbung:

    Google Werbung: