Neues in der Kategorie Hacking
Im Blog von NoNameMT findet man eine interessante Liste mit Anbietern von anonymem Webspace beziehungsweise bei denen man anonymes Hosting bekommt. Wer in seinem Land Probleme mit der Zensur hat, kann hier seine Webseiten anonym auslagern, wobei es sich anbietet immer ein Backup seiner Daten vorrätig zu halten, da man dort zwar anonym als Kunde bleibt, aber der Anbieter dennoch aufgrund von Landesgesetzen gezwungen sein kann, Inhalte zu löschen.
Natürlich werden die Server auch leider oft als Spam-Quellen genutzt weswegen diese Liste ebenfalls für Anti-Spam-Jäger sehr interessant sein dürfte.
Hier die Liste im Blog von NoNameMT:
http://nonamemt.us/2011/01/ubersicht-anonyme-webhoster/
Auf 3sat lief gerade die Dokumentation "Hacker" die 5 bekannte Hacker und Hacktivisten aus Deutschland porträtiert. Der Film zeigt selbstverständlich keine Hackaktivitäten, bietet aber dafür ein Einblick in die Subkultur.
Hier der Link zu 3sat-Mediathek:
http://www.3sat.de/webtv/?111211_hacker_film.rm
http://www.3sat.de/mediathek/frameless.php?url=/film/woche/155953/index.html
Auf Heise kann man einen tollen Artikel im Rahmen der Reihe "Tatort Internet" zum Thema DDoS lesen. Dabei wird aus Sicht eines Admins ein Angriff beschrieben und erläutert, welche Gegenmaßnahmen er ergreift bis hin zur Verurteilung des Täters.
Hier der Link zum Artikel:
http://www.heise.de/security/artikel/Tatort-Internet-Nach-uns-die-SYN-Flut-1285780.html
Zum Glück nimmt die Signalstärke zunehmend von der Eingabequelle ab, so dass man keine Chance hat, von zu Hause aus fremde Geldautomaten zu belauschen. Außerdem kann man den Signalen die man belauscht nur Wahrscheinlichkeiten zuordnen, so dass klar sein dürfte, dass das Belauschen komplexerer Tastatureingaben außer PINs kaum möglich ist.
Hier der Heise-Artikel dazu:
http://www.heise.de/newsticker/Black-Hat-PIN-an-der-Steckdose-abgreifen--/meldung/142781
Hier lässt sich das komplette Whitepaper mit allen technischen und theoretischen Inhalten als Text-Datei oder PDF herunterladen:
http://dev.inversepath.com/download/tempest/
Passend zum 25. Chaos Communication Kongress (http://events.ccc.de/congress/2008/) wurde von Tobias ein Gefährdungshinweis für Nokia Handys mit Series-60-Plattform veröffentlicht. Mit vielen dieser Handys ist es möglich per SMS E-Mails zu empfangen. Dabei darf aber die Länge der E-Mail-Adresse nicht mehr als 32 Zeichen betragen, da es sonst passieren kann, dass das Handy nach der Attacke keine weiteren SMS mehr empfangen kann, bis es auf Werkseinstellungen zurück gesetzt wurde.
Die Gefährdungsstufe gibt Tobias mit Mittel bis Hoch an, je nachdem welche Version der Series 60 eingesetzt wird. Allerdings sind so gut wie allen neuen N-Series und E-Series betroffen, so dass man lieber rechtzeitig ein Backup seines Telefons machen sollte.
Der englische Original-Hinweis ist hier zu finden:
http://berlin.ccc.de/~tobias/cos/s60-curse-of-silence-advisory.txt
Dass diese Frage momentan zur Zeit von Olympia große Wellen schlägt ist klar. Schließlich munkelt man, dass diverse Firmen mit der großen chinesischen Firewall Millionen verdient haben sollen. Das man heutzutage diese Firewall einfach umgehen kann, ist den wenigsten klar. Dabei ist die Lösung mittlerweile ziemlich simpel wie das Linux-Magazin zeigt...
Dabei wird einfach auf einen VPN-Tunnel mit "openvpn" zurückgegriffen. Dieses Tool steht für Linux, Windows und auch für Mac zur Verfügung. Das Prinzip ist dabei ganz einfach: Von einem Punkt A (z.B. in Peking) wird ein verschlüsselter Tunnel über den Port 443 zu einem Punkt B (z.B. in den U.S.A.) aufgebaut. Da der Traffic der durch den Tunnel geht verschlüsselt ist, kann er ungehindert durch die chinesische Mauer durchsickern und wird nicht gefiltert. Vom Punkt B hingegen, hat man Zugriff auf das gesamte Internet und auf alle Dienste womit man die Zensur erfolgreich ausgehebelt hat.
Falls die chinesiche Staatsführung sich überlegen sollte Port 443 zu sperren, so ist das auch ein kein Problem. Man kann, wenn der Server im Punkt B an einem anderen Port lauscht, auch einen anderen Port verwenden.
Der Original-Artikel im Linux-Magazin:
http://www.linux-magazin.de/online_artikel/openvpn_gegen_zensur
Vor einiger Zeit gab es hier im Undertec-Blog einen Artikel über sicheres VNC per SSH. Dies ist ebenfalls eine Möglichkeit einen Tunnel aufzubauen und zum Beispiel einen Dienst wie VNC über den Tunnel laufen zu lassen:
http://www.undertec.de/blog/2008/02/sicheres_vnc_vom_windowsclient.html
Ebenfalls vor einiger Zeit gab es eine Seite mit der man Testen konnte ob diverse Seiten in China erreicht werden können, leider ist diese Tool zur Zeit nicht verfügbar. Hier aber trotzdem kurz der Link:
http://greatfirewallofchina.org/
Das verschiedene Tricks um die große chinesische Firewall auszutricksen schon älter sind, kann man an einem Heise-Artikel aus dem Juni 2006 sehen:
http://www.heise.de/newsticker/Chinas-Grosse-Firewall-austricksen--/meldung/74908
Und zu guter letzt der passende Wikipedia-Artikel:
http://de.wikipedia.org/wiki/Internetkontrolle_in_China
Wer möchte nicht selbst einmal Otto Schily oder Wolfgang Schäuble spielen und jemand anders seiner persönlichen Rechte berauben? Heutzutage alles kein Problem, denn in Stuttgart gibt es einen Laden der sich auf die Ausstattung von Spionen und Schnüfflern spezialisiert hat.
Ob Nachtsichtgeräte, Wanzenfinder oder Abhörgeräte, alles wird man dort finden. Einfach mal reinschauen.
Mittlerweile besitzt der Laden auch eine ordentliche Internetpräsenz:
http://www.spionwelt.de/
Es gibt verschiedene Methoden ein Bios-Passwort zu knacken. Man kann software- oder hardwaremäßig das Passwort löschen oder auch überschreiben. Wie man hardwaremäßig das Passwort löscht, steht mittlerweile in jedem Motherboard-Handbuch drin. Meist muss man einen Jumper versetzen und/oder die Batterie entfernen.
Eine etwas ältere Methode, die bei alten BIOS-Versionen von AMI und AWARD gut funktioniert, ist der Trick mit den Generalpasswörtern. Eine kleine Auswahl an Passwörten für verschiedene Hersteller ist hier zusammengetragen:
Bei untenstehenden Links, kann man sich auch noch mal informieren:
http://www.wer-weiss-was.de/theme24/article890962.html
http://www.gaijin.at/manbios.php
http://www.trojaner-board.de/5474-bios-passwort.html
http://www.gratis-forum.de/forum/BFI-HW-f64912/BIOS-Standard-Passwoerter-e495216.html
Wie ich auf diesen Blogeintrag komme? Ganz einfach: Ein russicher Spammer ist momentan der einzige der es Tag für Tag schafft (besser gesagt Nacht für Nacht), meine Spam-Abwehr in Movable Type zu umgehen. Dabei ist das Schema immer das Gleiche. Es finden sich immer nur zwei bis drei Wörter in jedem Eintrag und jedes heißt "google". Der Spameintrag sieht dann meist wie folgt aus:
google google google
Schaut man aber mal dahinter, so kann man erkennen, dass diese Wörter eigentlich Links zu irgendwelchen dubiosen Angeboten sind:
<a href=" http://fow1.iespana.es/5.html ">google</a>
<a href=" http://fow4.iespana.es/5.html ">google</a>
<a href=" http://fow3.iespana.es ">google</a>
Achtung ! ! !: Bitte den Links nicht folgen, da sich die PopUps nicht schließen lassen und der Internet Explorer zum Beispiel sie nicht mit seinem integriertem PopUp-Blocker erkennt)
Ein kurzer Blick auf die IPs (62.33.12.34 und 62.33.12.10) verrät woher der Übeltäter kommt: Geliebtes Mütterchen Russland oder besser gesagt hier der RIPE-Eintrag wenn man ein Whois auf 62.33.12.10 macht:
% This is the RIPE Whois query server #3. % The objects are in RPSL format. % % Rights restricted by copyright. % See http://www.ripe.net/db/copyright.html% Note: This output has been filtered. % To receive output for a database update, use the "-B" flag.% Information related to '62.33.12.0 - 62.33.13.255'inetnum: 62.33.12.0 - 62.33.13.255 netname: WESTCOM1-NET descr: (SP000006) JSC WESTCOM, descr: Pskov, Russia country: RU admin-c: VVL19-RIPE tech-c: EVF1-RIPE status: ASSIGNED PAmnt-by: TRANSTELECOM-MNT source: RIPE # Filtered
person: VLADIMIR V LUKSHAYTIS address: JSC Westcom address: 21/33, Paromenskaja str., address: 180001, Pskov, Russia phone: +7 8112 443946 fax-no: +7 8112 443196 e-mail: vvl@sinaps.ru nic-hdl: VVL19-RIPE source: RIPE # Filteredperson: Evgeny V Fartushny address: Commercial Bank Pskovbank address: 45, Rigsky pr. address: Pskov Russia phone: +7 8112 441510 fax-no: +7 8112 441510 e-mail: john@pskovbank.pskov.su nic-hdl: EVF1-RIPE source: RIPE # Filtered% Information related to '62.33.0.0/20AS20485'route: 62.33.0.0/20 descr: RU-TRANS-TELECOM descr: Moscow origin: AS20485 mnt-by: TRANSTELECOM-MNT source: RIPE # Filtered% Information related to '62.33.0.0/16AS20485'route: 62.33.0.0/16 descr: RU-TRANS-TELECOM descr: Superaggreagate origin: AS20485 mnt-by: TRANSTELECOM-MNT source: RIPE # Filtered
Natürlich findet sich hier nirgendwo ein Eintrag, wohin man eigentlich seine Abuse-Mails schicken darf. Also versucht man das Problem natürlich auf andere Weise zu lösen. Ein Port-Scan verrät, dass die Ports 21, 23 und 80 offen sind. Dann sieht man sich selbstverständlich erstmal die Webseite an, die zu dieser IP gehört. Und siehe da, man bekommt die Login-Box zu einem "ZyXEL Prestige 660RU-T1"...
Nach kurzer Recherche, bin ich dann über diesen Artikel gestolpert, der eine Schwachstelle in den ZyWall-Produkten von ZyXEL aus dem Jahre 2004 beschreibt. Dadurch ist es einem externen Angreifer möglich, vollen Zugriff auf den Router zu erlangen, in dem er ein eigenes Skript ausführt.
Möglicherweise ist genau das dem User hinter dieser IP-Adresse passiert ist. Eine Abuse-Mail habe ich vorsichtshalber mal an die obigen Mail-Adressen geschickt. Die Prestige-Router sind nämlich neueren Datums und die alte Schwachstelle sollte sich hier nicht mehr ausnutzen lassen. Wenn doch dann dürfte ZyXEL aber ein Problem haben (und der User auch).
Allerdings finde ich es erschreckend wieviele ZyWALL-Zugänge man über Google (Suchbegriff "rpAuth.html") findet. Circa 15 Stück konnte ich auf Anhieb finden, die wahrscheinlich alle noch mit alter Firmware laufen und deshalb potenzielle Gefahrenträger sind...
Hier nochmal der Link zu dem Artikel:
http://www.tecchannel.de/sicherheit/bedrohungen/424038/
Der Wikipedia-Eintrag zu der Angriffsmethode "Cross-Site-Scripting":
http://de.wikipedia.org/wiki/Cross-Site_Scripting
Die ZyXEL-Webseite mit der Produktfamilie die mit alter Firmware kritisch sein dürfte:
http://www.zyxel.com/web/product_category.php?PC1indexflag=20040908175941
Wer hält es für möglich? Sogar mit einfachsten Mitteln, wie mit denen, die man unter Microsoft Excel zur Verfügung hat, lassen sich 3D-Grafiken erstellen und simulieren. Peter Rakos hat dies eindrucksvoll bewiesen. Theoretisch ist es so möglich, Spiele oder aufwändige Simulationen zu programmieren. Interessanterweise fällt ein Schritt bei Excel weg: Das Kompilieren! Man kann also On-the-Fly Programmieren und Testen und spart so eine Menge Zeit.
Peter Rakos stellt hierfür zwei Demos zur Verfügung und erläutert zwei Methoden:
Hier der deutsche Artikel auf Gulli.com (mit Video):
http://www.gulli.com/news/microsoft-excel-als-3d-engine-2008-03-08/
Hier der Originalartikel mit Sourcen von Peter Rakos auf Gamasutra (mit Video):
http://www.gamasutra.com/view/feature/3563/microsoft_excel_revolutionary_3d_.php
Hier die Sourcen von Peter (die Marko-Sicherheitsstufe in Excel sollte auf niedrig eingestellt sein. Mit ALT-F8 wird dann das Makro gestartet):
http://gamasutra.com/images/RakosExcel.zip

