Hardware: Juli 2008 Archive

Wer möchte nicht selbst einmal Otto Schily oder Wolfgang Schäuble spielen und jemand anders seiner persönlichen Rechte berauben? Heutzutage alles kein Problem, denn in Stuttgart gibt es einen Laden der sich auf die Ausstattung von Spionen und Schnüfflern spezialisiert hat.

Ob Nachtsichtgeräte, Wanzenfinder oder Abhörgeräte, alles wird man dort finden. Einfach mal reinschauen.

Mittlerweile besitzt der Laden auch eine ordentliche Internetpräsenz:
http://www.spionwelt.de/

Es gibt verschiedene Methoden ein Bios-Passwort zu knacken. Man kann software- oder hardwaremäßig das Passwort löschen oder auch überschreiben. Wie man hardwaremäßig das Passwort löscht, steht mittlerweile in jedem Motherboard-Handbuch drin. Meist muss man einen Jumper versetzen und/oder die Batterie entfernen.

Eine etwas ältere Methode, die bei alten BIOS-Versionen von AMI und AWARD gut funktioniert, ist der Trick mit den Generalpasswörtern. Eine kleine Auswahl an Passwörten für verschiedene Hersteller ist hier zusammengetragen:

Advance Integration:
Advance
 
AMI-BIOS:
AMI, AMI?SW, AMI!SW, AMI_SW, AMIDECOD, AMIPSWD, A.M.I., AAMMII, AMI~, AMIAMI, AMI.KEY, AMISETUP, BIOS310, BIOSPASS, CMOSPWD, KILLCMOS, MASTER, 589589, AMI.KEZ, AMI°, PASSWORD, BIOS, helgaßs, HEWITT RAND, LKWPETER, SETUP, CMOS
 
Amptron:
Polrty
 
AST:
SnuFG5
 
AWARD:
01322222, 1EAAh, 589589, 589721, 595595, 598598, ?award, admin, alfarome, aLLy, aPAf, award, award_?, award.sw, AWARD SW, AWARD_SW, AWARD_PW, award_ps, AWARD?SW, awkward, BIOS, bios*, biostar, biosstar, CONCAT, CONDO, condo, g6PJ, h6BB, HELGA-S, HEWITT RAND, HLT, j09F, j256, j262, j322, j64, LKWPETER, lkw peter, lkwpeter, key, master, master_key, PASSWORD, PINT, pint, SER, setup, SKY_FOX, SWITCHES_SW, Sxyz, SZYX, t0ch20x, t0ch88, TTPTHA, TzqF, wodj, ZAAADA, zbaaaca, zjaaadc, zjaaade
 
Biostar:
Biostar, Q54arwms
 
Compaq:
compaq
 
Concord:
last
 
CTX International:
CTX_123
 
CyberMax:
Congress
 
Daytec:
Daytec
 
Daewoo:
Daewuu
 
DELL:
DELL
 
Digital Equipment:
komprie
 
Enox:
xo11nE
 
Epox:
central
 
Freetech:
Posterie
 
HP Vectra Serie:
hewlpack
 
IBM:
IBM, MBIUO, sertafu
 
IBM Aptiva:
Beim Booten beide Maustasten gedrückt halten.
 
Iwill:
iwill
 
Jet Way:
spoom1
 
Joss Technology:
57gbz6, technologi
 
Leading Edge:
MASTER
 
MachSpeed:
sp99dd
 
Magic-Pro:
prost
 
Megastar:
Star
 
Micron:
sldkj754, xyzall
 
Micronics:
dn_04rjc
 
M Technology:
mMmM
 
Nimble:
xdfk9874t3
 
Nurit:
$system
 
Packard Bell:
bell9
 
Phoenix:
phoenix
 
QDI:
QDI
 
Quantex:
teX1, xljlbj
 
Research:
Col2ogro2
 
Shuttle:
Spacve
 
Siemens Nixdorf:
SKY_FOX
 
Speedeasy:
lesarot1
 
SuperMicro:
ksdjfg934t
 
Tinys:
Tiny
 
TMC:
BIGO
 
Toshiba:
24Banc81, Toshiba, toshy99
 
Toshiba Laptops:
Beim Booten die linke Shift-Taste gedrückt halten.
 
Vextrec Technology:
Vextrec
 
Computer der Firma Vobis:
merlin
 
WIMBIOS BIOS v2.10:
Compleri
 
Zenith:
3098z, Zenith
 
Zeos:
zeosx
 
Sonstige Standard-Passwörter, die von den BIOS-Herstellern verwendet werden:
ALFAROME, BIOSTAR, biostar, biosstar, CMOS, cmos, LKWPETER, lkwpeter, PASS, PASSOFF, PASSWORD, setup, SETUP, Syxz, Wodj
 

Bei untenstehenden Links, kann man sich auch noch mal informieren:
http://www.wer-weiss-was.de/theme24/article890962.html
http://www.gaijin.at/manbios.php
http://www.trojaner-board.de/5474-bios-passwort.html
http://www.gratis-forum.de/forum/BFI-HW-f64912/BIOS-Standard-Passwoerter-e495216.html

Wer plötzlich blaue Streifen im Display seines Thinkpads sieht, der hat meist ein ernsthaftes und teures Problem. Oft heißt das nämlich, dass man tief in die Tasche greifen muss, um das Display reparieren zu lassen.

Aber zunächst sollte man Testen, ob es wirklich an einer Komponente liegt, die zum Display gehört. Wer ein Notebook mit externem VGA-Anschluss hat, sollte mal einen anderen Monitor anschließen und überprüfen, ob der Fehler nicht an der Grafikkarte zu finden ist. Liegt das Problem nicht bei der Grafikkarte, so kann man nur raten, welches Bauteil genau kaputt ist. Es könnte einfach nur ein Kabel sein oder tatsächlich ein defektes LCD Panel.

Auf jeden Fall ist die ganze Sache ziemlich ärgerlich, da IBM/Lenovo Thinkpads eigentlich für den anspruchsvolleren Nutzer gedacht sind und man nach ein bißchen googlen feststellt, dass das wohl ein häufigeres Problem ist. (Zum Vergleich: Außer dem Thinkpad werden noch drei ältere Notebooks anderer Hersteller benutzt, die günstiger waren und bislang keine Probleme verursacht haben.)

Das untenstehende Bild stammt von einem Display (15in SXGA+) eines Thinkpad R52 1846-4CG das keine drei Jahre alt ist.

Defektes Display.jpg

Wer nach Ersatzteilen sucht, wird direkt bei IBM fündig und kann diese dort auch gleich bestellen. Vom Selbsteinbau sollte man aber die Finger lassen, da IBM diese Montage in die Kategorie "N" einordnet (N identifies parts that are not to be replaced by the customer). Das Notebook einzuschicken und reparieren zu lassen kann aber unter Umständen fast so teuer werden wie ein neues zu Kaufen. :-(

Der Link zum Ersatzteil-Shop von IBM:
http://www.ibm.com/shop/de/parts/

Wer auf der Suche nach mkfs.vfat unter Debian Etch ist, der sollte sich mit apt-get folgendes Paket herunterladen:

apt-get install dosfstools

Man bekommt dann damit folgende Tools: mkdosfs alias mkfs.dos (beziehungsweise mkfs.msdos, mkfs.vfat) und dosfsck alias fsck.msdos (beziehungsweise fsck.vfat).

Und wozu braucht man diese Tools? Naja zum Beispiel um NTFS-Dateisysteme in FAT32 umzuwandeln, was gerade bei externen Festplatten die unter Linux betrieben werden sollen, oft nötig wird.

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