Neues in der Kategorie Internet
Im Blog von NoNameMT findet man eine interessante Liste mit Anbietern von anonymem Webspace beziehungsweise bei denen man anonymes Hosting bekommt. Wer in seinem Land Probleme mit der Zensur hat, kann hier seine Webseiten anonym auslagern, wobei es sich anbietet immer ein Backup seiner Daten vorrätig zu halten, da man dort zwar anonym als Kunde bleibt, aber der Anbieter dennoch aufgrund von Landesgesetzen gezwungen sein kann, Inhalte zu löschen.
Natürlich werden die Server auch leider oft als Spam-Quellen genutzt weswegen diese Liste ebenfalls für Anti-Spam-Jäger sehr interessant sein dürfte.
Hier die Liste im Blog von NoNameMT:
http://nonamemt.us/2011/01/ubersicht-anonyme-webhoster/
Wie auf Heise berichtet wurde, steht das aktualisierte Kompendium Internetrecht von Jura-Professor Thomas Hoeren nun unter http://www.uni-muenster.de/Jura.itm/hoeren/materialien/Skript/Skript_Internetrecht_Oktober_2011.pdf zum Abruf bereit. Hier findet man allerlei Tipps und Urteile zum Medium Internet.
Hier die Heise-Meldung:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Kompendium-Internetrecht-auf-den-neuesten-Stand-gebracht-1370700.html
Manchmal kommt man echt ins Staunen, was die gezielte und personalisierte Werbung im Netz angeht. Surft man zum Beispiel die Nachrichtenwebseite http://www.shortnews.de/ an, so wird man mit personalisierter Werbung bombardiert. War man vorher eventuell auf Seiten von "Conrad" oder "Arlt", so kann man nachher Werbung für Produkte, die man vorher angesehen hat finden.
Dabei liest die aktuell angesurfte Webseite wie "Shortnews" ein Cookie aus, was vorher von den Webshops gesetzt wurde. Das ganze nennt man dann "Retargeting" (mehr dazu unter Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Retargeting).
Was das ganze bringen soll bleibt fraglich, weil entweder hat man den Artikel bereits im Webshop gekauft oder man hat kein weiteres Interesse daran. Da bringt es auch nichts, wenn man Werbung von Conrad auf Shortnews erhält, die genau das gleiche Produkt bewerben, dass man bereits angesehen hat. Vielleicht sollten die Händler ein Rabatt mit der Werbung anbieten, dann würde diese Art von Werbung vielleicht Sinn machen.
Bitcoin ist eine Online-Währung, die mittlerweile als Bezahlungsmittel in Online-Shops eingesetzt werden kann oder auch in Bargeld umgetauscht werden kann. Dabei kann man Geld durch pure Rechenleistung erzeugen, wobei es aber sehr lange dauert das Geld zu errechnen und es mit zunehmender Teilnehmerzahl immer schwieriger wird. Letztendlich ist das ganze ein sehr geschicktes mathematisches Modell, was es bis zur Online-Währung geschafft hat.
Wie Bitcoin funktioniert (auch technisch) findet man hier:
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,765382,00.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Bitcoin
Wie man Bitcoins erzeugt oder Bitcoin Mining betreibt ist hier beschrieben:
http://mybitcoin.de/blog/bitcoin-mining-was-das-ist-und-was-man-damit-machen-kann/
https://de.bitcoin.it/wiki/Kategorie:Mining
Leider betreiben einige Cracker Bitcoin Mining Programme auf fremden Rechnern. So tarnt sich ein Bitcoin-Miner oft als "helper.exe" oder "daemon.exe":
http://forum.chip.de/viren-trojaner-wuermer/helper-exe-system32-1553951.html
http://forums.lenovo.com/t5/Windows-XP-and-Vista-discussion/What-do-the-messages-indicate/td-p/528225
http://drgunz.net/forum/showthread.php?33077-Warning-for-you-dudes
Die Datei "helper.exe" zeigt beim Ausführen zum Beispiel folgende Daten an:
jeejeejeejee1 0.20 Copyright (c) 2011 Gooogle http://google.fi/open/open/open
Mining for http://pool.bitclockers.com:8332
Using CPU (2 threads)
1.19 MHash/s
(Siehe dazu auch: http://pastebin.com/Fw3MTt1T und http://pastebin.com/fwXdfyQi)
Die meisten Antiviren und Antispy-Programme sollten aber über kurz oder lange diese Datei als Malware finden:
http://r.virscan.org/209e8495fde8ef186c2bc45607efd5d4
Interessant ist auch die Seite der Bitcoin-Mining Betreiber, die wohl mit dem Virus nichts zu tun haben dürften, dafür aber missbraucht werden:
http://bitclockers.com/gettingstarted
Auf Heise kann man einen tollen Artikel im Rahmen der Reihe "Tatort Internet" zum Thema DDoS lesen. Dabei wird aus Sicht eines Admins ein Angriff beschrieben und erläutert, welche Gegenmaßnahmen er ergreift bis hin zur Verurteilung des Täters.
Hier der Link zum Artikel:
http://www.heise.de/security/artikel/Tatort-Internet-Nach-uns-die-SYN-Flut-1285780.html
Das Denglisch oft ein Problem im Alltag ist und vor allem auch bei ITlern ist klar. Wer dennoch noch etwas Nerven hat, kann sich ja mal http://ithinkispider.com/ anschauen.
Dass man auch mit alten Diskettenlaufwerken oder Scannern Musik machen kann, zeigen folgende Youtube-Videos. Diese Videos sind natürlich nur eine kleine Auswahl der besten Stücke. Weitere Stücke kann man auf Youtube ansehen.
Scanner - Beethovens Elise
Scanner - Beethovens Ode an die Freude
Diskettenlaufwerk - Bachs Toccata und Fuge in d-Moll - "Phantom of the Floppera"
Nähere Infos zu diesem Video findet man auch bei http://www.delamar.de/fun/diskettenorgel-spielt-bach-9402/ und bei http://georgewhiteside.net/projects/diskette-organ/.
Diskettenlaufwerk - Star Wars- Imperial March
Festplatte - Star Wars - Imperial March
Schrittmotor - Super Mario Theme
Weitere Videos finden sich auch bei http://www.delamar.de/fun/nerds-und-musik-3546/.
Sehr schönes Video über die Probleme in der Arbeitswelt von Forschungseinrichtungen...
Wer wissen möchte, ob eine E-Mail mit einer so genannten Empfangs- oder Lesebestätigung versehen ist, der kann dies ganz leicht im Header tun. Hier muss nämlich folgender Eintrag stehen:
Disposition-Notification-To: mail@mail.de
Dies ist der Standard-Eintrag den die IETF in RCF 3798 vorgibt. Alternativ exisiteren aber noch folgende beide Formen:
X-Confirm-Reading-To: mail@mail.de
oder
Return-Receipt-To: mail@mail.de
Dies liegt an den verschiedenen E-Mail-Programmen, welche zum Teil eigene Standards verwenden.
Wie das ganze mit der Lesebestätigung funktioniert findet man auf Wikipedia und im zugehörigen RFC der Internet Engineering Task Force:
http://de.wikipedia.org/wiki/Message_Disposition_Notification (deutsch)
http://en.wikipedia.org/wiki/E-mail_tracking (englisch)
http://www.ietf.org/rfc/rfc3798.txt (englisch)

