Neues in der Kategorie Internet
Wer wissen möchte, ob eine E-Mail mit einer so genannten Empfangs- oder Lesebestätigung versehen ist, der kann dies ganz leicht im Header tun. Hier muss nämlich folgender Eintrag stehen:
Disposition-Notification-To: mail@mail.de
Dies ist der Standard-Eintrag den die IETF in RCF 3798 vorgibt. Alternativ exisiteren aber noch folgende beide Formen:
X-Confirm-Reading-To: mail@mail.de
oder
Return-Receipt-To: mail@mail.de
Dies liegt an den verschiedenen E-Mail-Programmen, welche zum Teil eigene Standards verwenden.
Wie das ganze mit der Lesebestätigung funktioniert findet man auf Wikipedia und im zugehörigen RFC der Internet Engineering Task Force:
http://de.wikipedia.org/wiki/Message_Disposition_Notification (deutsch)
http://en.wikipedia.org/wiki/E-mail_tracking (englisch)
http://www.ietf.org/rfc/rfc3798.txt (englisch)
Nach dem Jahr 2010 Problem bei GMX gibt es im gleichen Monat noch ein Problem. Und zwar ist GMX gerade in keinster Weise erreichbar. In diversen Foren, Blogs und Twitter-Feeds wird bereits darüber diskutiert woran das wohl liegen könnte.
Eine DDOS-Attacke scheint es momentan jedenfalls nicht zu geben, da die Antwortzeiten gerade mal um die 11 Millisekunden betragen. Letztendlich wäre ein technischer Fehler nach dem Malheur Anfang Januar viel schlimmer.
Hier die Heise-News zu dem Jahr 2010-Problem:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Jahr-2010-Problem-im-Spam-Filter-von-GMX-Update-894258.html
Hier die aktuellen Diskussionen zum Thema GMX down:
http://www.tagesquiz.de/blog/2010/01/gmx-de-nicht-erreichbar/
http://www.cosmiq.de/qa/show/2374677/Warum-komme-ich-nocht-mehr-zu-GMX/
http://www.bizsity.com/twitter_timeline_public.php?q=%23GMX
http://www.heise.de/netze/hilfe/foren/S-Re-GMX-down/forum-19090/msg-17988178/read/
UPDATE:
Heise war mal wieder etwas langsamer als der Artikel hier im Blog, aber hier nun auch die Heise-Nachricht:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Ausfall-beim-Mail-Dienst-GMX-912755.html
Die GMX-Seite ist nun auch wieder erreichbar, allerdings kann man sich "aufrgund technischer Probleme" immer noch nicht Einloggen.
Wer seine Verkäuferinnen online an EC-Geräten schulen will, der kann unter folgenden Links die Geräte in einer Simulation testen:
http://www.sylaender.de/simulationen/spk_terminal/ecs_simct700.swf (Sparkassenterminal CT 700 - Einfach rechts oben auf Simulation klicken)
https://sicherheit.sparkasse-schwedt.de/firmenkunden/konten_karten/ecash_terminals/ssk_schwedt_st-4000_loader.swf?IFLBSERVERID=IF@@061@@IF (Simulation des EI-Me ST-4000)
https://sicherheit.sparkasse-schwedt.de/firmenkunden/konten_karten/ecash_terminals/ssk_schwedt_artemaloader.swf?IFLBSERVERID=IF@@061@@IF (Simulation des Thales Artemi Hybrid)
Natürlich kann auch jeder normale Benutzer mal mit den Electronic Cash Terminals rumspielen... :)
Seit geraumer Zeit versucht eBay seine Kunden vor überhöhten Versandkosten zu schützen. Dass dies ein nobles Ziel darstellt, möchte wohl niemand in Frage stellen, auch wenn man sich fragen kann, ob nicht "der Markt" und damit der Käufer das alleine regelt, denn wer will schon überhöhte Versandgebühren bezahlen?
Viel wahrscheinlicher ist, dass eBay gemerkt hat, wieviel Geld Ihnen hier verloren geht, da keine Gebühren auf die Versandkosten anfallen. Und dass Sie mit Ihren Einschränkungen über das Ziel hinausgeschossen sind, zeigt folgendes Beispiel:
Zunächst sollte man wissen, dass eBay Kategorien eingefüht hat, in denen generell versandkostenfrei versendet werden muss. Dies mag für Händler sinnvoll sein, nicht aber für Benutzer die von Privat-an-Privat versteigern. So muss man zum Beispiel in der Kategorie Computer -> Multimedia alle Produkte versandkostenfrei versenden. Dass hier auch alte ISA-Soundkarten drunterfallen, wird von eBay ignoriert. Aber dies ist nur eines von vielen Negativ-Beispielen. Eine Kategorienliste findet sich am Ende des Artikels unten bei den Links, bei der man Nachlesen kann, welche Kategorien betroffen sind.
Zusätzlich kommt hinzu, dass für Privatpersonen auch Verpackungskosten anfallen, die durch diese Versandkosten-Politik nicht mehr abgedeckt sind.
Wie lange sich eBay mit diesem Privat-Kunden feindlichen Verhalten noch über Wasser halten kann, bleibt fraglich. Von einer Auktionsplattform zu einer Angebotsplattform wie Amazon zu werden, wird eBay wohl kaum mehr packen. Und ob die Händler sich über alle neuen Regelungen so freuen, bleibt ebenfalls fraglich.
Dass es mit eBay schon länger Berg ab geht, sieht man an diesen Einträgen:
eBay: Interessenschutz statt Käuferschutz?
eBay auf Abwegen
Link zu den maximalen Versandgebühren bei eBay:
http://pages.ebay.de/help/pay/maximum_shippingcosts.html
Da staunt man als Webseiten-Betreiber, bzw. als Domaininhaber nicht schlecht, wenn einem dieser Abzockebrief entgegen flattert. Die Firma "Websuche Search Technology GmbH & Co. KG" bietet über Ihre Domain .co.de eine Subdomain-Registrierung anderer Domains an. Dabei lautet der Betreff "Rechtliche Klärung" und es wird erläutert, dass man um juristische Probleme zu vermeiden, doch auch bei Ihnen eine Domain registrieren soll, die dann z.B. unter "undertec.co.de" erreichbar wäre. Argumentativ ist der Brief interessant aufgemacht, da er im oberen Abschnitt auf den co.uk-Gebrauch in England verweist und weiter unten auf Markenrechte eingeht.
Wer Spam-Mails oder Kommentarspam aus der Schweiz bekommt, der hat es mittlerweile relativ einfach dem einen Riegel vorzuschieben. Seit dem 1. April 2007 gibt es in der Schweiz nämlich rigide Gesetze, die gegen die unlautere Massenwerbung vorgehen.
Maßgeblich hierfür sind die folgenden Gesetze und Artikel:
Fernmeldegesetz (FMG) - Kap. 7 - Art. 45 Auskunft und Art. 45a Unlautere Massenwerbung
sowie
Verordnung über Fernmeldedienste (FDV) - Kap. 9 - Art. 82 Mitteilung von Daten zur Ermittlung missbräuchlicher Anrufe und unlauterer Massenwerbung und Art. 83 Unlautere Massenwerbung
Durch diese Gesetze kann man einmal verlangen, dass der Provider den entsprechenden Datenverkehr unterbindet und zum anderen kann man die Herausgabe der Daten des Spammers verlangen. Vom Schweizerischen Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) gibt es auch eine gute Ino-Broschüre was man tun kann, wenn man Spam erhält: http://www.onlinemarketingbuch.info/LinkedDocuments/Bakom-Richtlinien-Spam-2007.pdf
Hier der Link zu den beiden Gesetzen im Netz:
http://www.admin.ch/ch/d/sr/784_10/index.html
http://www.admin.ch/ch/d/sr/784_101_1/index.html
Artikel über den schweizerischen Anti-Spam-Artikel (auch was beachtet werden muss beim erlaubten Massenmailversand):
http://www.onlinemarketingbuch.info/LinkedDocuments/Bakom-Richtlinien-Spam-2007.pdf
Artikel über die Einführung des neuen Gesetzes:
http://www.swissinfo.ch/ger/startseite/detail/Neues_Gesetz_Schweiz_belegt_Spam_mit_Bann.html?siteSect=105&sid=7674947&cKey=1175417423000
AWStats ist ein einfaches Tool um Weblogs auswerten zu können. Unter Debian kann man es ganz einfach mit dem apt-get-Befehl installieren:
apt-get install awstats
Konfiguration:
Ist das Programm installiert, kann man sich über zwei Wege an die Konfiguration machen. Entweder nutzt man die "awstats_configure.pl" unter "/usr/share/doc/awstats/examples/" oder man erledigt alles kurz von Hand. Der erste Weg ist mit einer Menge Anleitungen unten bei den Links beschrieben. Da dies aber immer auch mit Problemen verbunden ist, wurde der manuelle Weg gewählt (z.B. existiert das beschriebene wwwroot-Verzeichnis aus den Anleitungen nicht, weswegen man dann so Fehler wie Error: Failed to open '/usr/share/doc/awstats/examples/wwwroot/cgi-bin/awstats.model.conf' for read. bekommt).
Zunächst geht man in das Verzeichnis "/etc/awstats" und führt folgenden Befehl aus:
cp awstats.conf awstats.www.meindomain.de.conf
Nun kan man die neue Konfigurationsdatei "awstats.www.meindomain.de.conf" anpassen. Die wichtigsten Parameter die hier anzupassen sind, sind folgende: LogFile, LogFormat und SiteDomain. Bei LogFormat muss man etwas vorsichtig sein. Eigentlich sollte man hier eine "1" angeben, damit alles mit dem Apache konform ist. Allerdings zeigte sich im Test, dass hier die "4" gewählt werden musste. Alle anderen Schalterchen sind in der Dokumentation gut beschrieben und sind zum teil selbsterklärend oder kommentiert.
Da viele Benutzer ein eignes CGI-Verzeichnis bevorzugen und auch keine Lust haben, den Apache auf ein allgemeines Verzeichnis einzurichten, sollte folgender Befehl ausgeführt werden:
cp /usr/lib/cgi-bin/awstats.pl /MEINPFAD/MEIN-CGI-VERZEICHNIS/awstats.pl
Aus Sicherheitsgründen sollte man die awstats.pl per htaccess schützen, da sonst jeder unserer Statistiken aufrufen kann. Wie das funktioniert findet man bei http://www.undertec.de/blog/2008/10/htusers-passwort-per-crypt-ver.html und http://de.selfhtml.org/servercgi/server/htaccess.htm#verzeichnisschutz. Ein Beispiel für eine ".htaccess"-Datei kann so aussehen:
# .htaccess-Datei für Web-Verzeichnis /private
AuthType Basic
AuthName "Geschützter Bereich"
AuthUserFile /PFAD-ZUR-HTUSERS/.htusers<Files awstats.pl>
Require user BENUTZER
</Files>
Nun muss auf der Kommadozeile noch die Daten für AWStats erzeugen, da momentan noch keine vorhanden sind:
perl awstats.pl -config=www.MEINE-DOMAIN.de -update
Danach kann im Browser den ersten Aufruf wagen:
http://www.MEINE-DOMAIN/MEIN-CGI-VERZEICHNIS/awstats.pl
(Nicht zu vergessen Benutzernamen und Passwort eingeben)
Icons einbinden:
Einen kleine Schönheitfehler gibt es noch: Es werden keine Icons in AWStats dargstellt. Dies kann man beheben in dem man in seiner Apache-Konfiguration unter "/etc/apache2/httpd.conf" folgende Zeilen hinzufügt:
Alias /awstatsicons "/usr/share/awstats/icon/"
<Directory "/usr/share/awstats/icon">
Options None
AllowOverride None
Order allow,deny
Allow from all
</Directory>
Nun muss man nur noch den Apache neustarten:
/etc/init.d/apache2 restart
Cron zur Aktualisierung nutzen:
Wer jetzt noch "Cron" nutzen will, um seine Statistiken regelmäßig zu aktualisieren, der kann unten bei den Links Hilfe finden. Im Normalfall wird bei der Installation ein automatischer Cron-Job erstellt, der aber noch ein wenig angepasst werden muss.
Fazit:
AWStats ist ein tolles Tool; leider sind bei der Installtion/Konfiguration für Debian noch etliche Lücken. Zum Beispiel funktionieren die Anleitungen bei den Links unten alle nicht mehr exakt. Die manuelle Konfiguration wie oben beschrieben verläuft aber problemlos.
Projektseite von AWStats:
http://awstats.sourceforge.net
Wikipedia-Artikel zu AWStats:
http://de.wikipedia.org/wiki/AWStats
Installationsanleitungen mit awstats_configure.pl:
http://www.debian-administration.org/articles/277
http://www.debianhelp.co.uk/awstats.htm
http://www.debianadmin.com/apache-log-file-analyzer-using-awstats-in-debian.html#
Weitere Anleitungen:
http://www.webmaster-homepage.de/82.0.html
http://www.ponnath-webdesign.de/2006/11/09/hallo-welt/
Wer denkt Filesharing ist ein äußerst böses Hobby, der ist den Lügen der Musik- und Video-Industrie aufgesessen. Denn Filesharing bezeichnet zunächst den Austausch beliebiger Daten. Natürlich können beliebige Daten auch rechtlich geschützte Medien wie Musik und Videos sein, aber letztendlich gibt es auch eine Menge freie Daten die getauscht werden können.
So findet man in den einschlägigen Tauschnetzwerken von eDonkey, eMule und Konsorten auch zeithistorische Dokumente: Alte Bücher, Ton- und Videoaufnahmen die keinem Copyright mehr unterliegen. Auch finden sich hier eine Menge an kostenlosen E-Books oder Anleitungen und Handbücher für Software.
Wer also denkt Filesharing ist nur eine böse Sache, der hat sich geirrt. Interessanterweise kursiert eine Studie im Netz, die sogar die angeblich negativen Seiten von Filesharing positiv hervorhebt, da wohl Filesharer prinzipiell auch eher bereit sind Musik und Videos zu kaufen (siehe dazu http://www.starchat.at/news/to-share-or-not-to-share-/1037).
Was das Copyright in Deutschlang angeht, gibt es eine interessante Regelung. Denn 70 Jahre nach dem Tod eines Schriftstellers erlischt dessen Copyright bzw. dessen Urheberrechtsschutz und seine Werke sind frei (siehe dazu auch http://de.wikipedia.org/wiki/Gemeinfreiheit). Allerdings muss man vorsichtig sein, denn Ausnahmen gibt es mit Sicherheit und das Urheberrecht kann auch nach diesen Fristen wieder geltend gemacht werden.
Wer nun alles für und wieder für das Filesharing abgewogen hat, der kann sich unten den eMule-Client zusammen mit der passenden Modifikation eMule-Xtreme herunterladen und das ganze eingeschränkte Spektrum des Filesharings genießen.
Webseite zum eMule-Client:
http://www.emule-project.net
Download-Link zu einer sehr guten Modifikation "eMule Xtreme":
http://www.xtreme-mod.net/
Wikipedia-Eintrag zu eMule und eDonkey2000:
http://de.wikipedia.org/wiki/EMule
http://de.wikipedia.org/wiki/EDonkey2000
Jeder kennt die Situation. Die letzte S-Bahn hatte mal wieder Verspätung und nun hat man den Anschluss verpasst. Oder man ist unterwegs und benötigt kurzfristig eine Fahrplanauskunft. Dann ist die Software push&ride genau die richtige Option um sie auf einem Java-fähigen Handy einzusetzen.
Mit push&ride kann man sich bequem und flexibel seine Fahrplanauskunft geben lassen ohne dabei zwingend Online gehen zu müssen (je nach Download-Version). In der "Standard"-Version sind alle S-Bahn-, U-Bahn- und Regionalbahn-Verbindungen verfügbar, in der "Individuellen"-Version sind zudem alle Nachtbusse plus ausgewählte Bus-Verbindungen verfügbar. Wer das ganze Netz nutzen will, der benötigt allerdings die Online-Version, da die Handys noch nicht leistungsfähig genug sind, um all diese Verbindungen zu berechnen.
Eine weitere nützliche Funktion von push&ride ist das flexible Kopieren per Bluetooth. Hat man einmal eine Version heruntergeladen, so kann man sie Freunden und Kollegen einfach per Bluetooth schicken. Außerdem gibt es auf der Seite von push&ride auch eine lange Kompatibilitätsübersicht, mit welchen Handys die Software auf alle Fälle funktioniert.
Einziger Nachteil an push&ride ist momentan die eingeschränkte Auswahl an Nahverkehrsnetzen, denn aktuell ist nur der Nahverkehrverbund Stuttgart abgedeckt (was auch ziemlich nötig war bei den ständigen Verspätungen und Ausfällen im S-Bahn-Bereich). Sicherlich werden andere Nahverkehrsverbünde aber bald folgen.
Fazit von push&ride ist, dass es eine hervorragende Alternative zu www.vvs.de ist, da man hier zum Teil lange Suchen muss, bis man eine gewünschte Auskunft erhält.
Link zur Download-Seite von push&ride:
http://www.pushandride.de/download/
Link zur Seite von push&ride:
http://www.pushandride.de/
Und zum Schluss noch der Blog von push&ride:
http://blog.pushandride.de/

