Neues in der Kategorie Linux
Die maximale Dateigröße von Dateien auf ext3-Partitionen hängt von der Blockgröße bzw. engl. Block size ab. So gibt folgende Tabelle auf Wikipedia eine entsprechende Übersicht: http://en.wikipedia.org/wiki/Ext3#Size_limits
Bei einer Blockgröße von 4 KB sind Dateien mit einer maximalen Größe von 2 TB erlaubt. Bei einer Blockgröße von 1 KB kann man Dateien nur mit einer Größe von 16 GB verwenden.
Wer Debian auf einem SGI Indy installieren möchte, der sollte einen Blick auf untenstehende Links werfen.
Informationen zum SGI Indy:
http://www.reputable.com/indytech.html
Installationsanleitungen von Debian für den SGI Indy mit MIPS-Prozessor:
http://www.pvv.org/~pladsen/Indy/HOWTO.html
http://www.pro-linux.de/artikel/2/691/installation-von-debian-gnulinux-auf-einer-sgi-indy.html
http://www.wagemakers.be/english/doc/indy
http://arbeitsplatzvernichtung-durch-outsourcing.de/marty44/sgilinux.html
http://lists.debian.org/debian-mips/2007/01/msg00063.html
http://nathan.chantrell.net/old-stuff/linux/sgi-indy-and-debian-linux/
Debian-Informationen zu MIPS-Prozessoren:
http://www.debian.org/ports/mips/
Wer Probleme beim darstellen von Umlauten mit Putty hat, sollte mal die
Translation-Einstellungen überprüfen. Standardmäßig wird dort wohl ISO-8859-15 gesetzt sein. Einfach auf UTF-8 umstellen und schon sollte es keine Probleme mehr mit den Umlauten geben.
Parallel kann man natürlich mit
locale
prüfen, auf welchen Zeichensatz der Linux-Rechner eingestellt ist und mit dem folgenden Befehl ändern wenn nötig:
dpkg-reconfigure locales
Das ganze kann man auch hier nochmal nachlesen:
http://otmanix.de/2007/10/21/putty-umlaute-und-unicode/
Und hier wie man die Spracheinstellungen ändern kann:
http://www.server-wissen.de/board1-linux/board6-dienste-und-systemprogramme/64-linux-locale-%C3%A4ndern-die-standardsprache-des-systemes/
Eigentlich denkt man mit "apt-get update" sei man immer auf dem neuesten Stand und hat keine Probleme beim Updaten. Weit gefehlt, wenn die Distribution älter wird.
Seit der ersten Jahreshälfte 2010 gibt es mit Etch bei automatischen Update Probleme, was daran liegt, dass die Etch-Dateien auf dem Debian-Server nicht mehr da liegen, wo sie mal lagen. Aber zuerst die Fehlermeldung die man im Normalfall bei einem "apt-get update"-Versuch erhält:
Ign http://ftp.de.debian.org etch Release.gpg
Ign http://ftp.de.debian.org etch Release
Ign http://ftp.de.debian.org etch/main Packages/DiffIndex
Ign http://ftp.de.debian.org etch/main Sources/DiffIndex
Hole:1 http://security.debian.org etch/updates Release.gpg [835B]
Fehl http://ftp.de.debian.org etch/main Packages
404 Not Found
Hole:2 http://security.debian.org etch/updates Release [37,6kB]
Fehl http://ftp.de.debian.org etch/main Sources
404 Not Found
Ign http://security.debian.org etch/updates/main Packages/DiffIndex
Ign http://security.debian.org etch/updates/contrib Packages/DiffIndex
Ign http://security.debian.org etch/updates/main Sources/DiffIndex
Ign http://security.debian.org etch/updates/contrib Sources/DiffIndex
OK http://security.debian.org etch/updates/main Packages
OK http://security.debian.org etch/updates/contrib Packages
OK http://security.debian.org etch/updates/main Sources
OK http://security.debian.org etch/updates/contrib Sources
Es wurden 38,5kB in 1s geholt (23,9kB/s)
Konnte http://ftp.de.debian.org/debian/dists/etch/main/binary-i386/Packages.gz n
Konnte http://ftp.de.debian.org/debian/dists/etch/main/source/Sources.gz nicht h
Paketlisten werden gelesen... Fertig
E: Einige Indexdateien konnten nicht heruntergeladen werden, sie wurden ignoriert
Öffnet man in "/etc/apt/" die "sources.list" sollten folgende Einträge zu finden sein:
#
# deb cdrom:[Debian GNU/Linux 4.0 r0 _Etch_ - Official i386 NETINST Binary-1 20070407-11:29]/ etch contrib main#deb cdrom:[Debian GNU/Linux 4.0 r0 _Etch_ - Official i386 NETINST Binary-1 20070407-11:29]/ etch contrib main
deb http://ftp.de.debian.org/debian/ etch main
deb-src http://ftp.de.debian.org/debian/ etch maindeb http://security.debian.org/ etch/updates main contrib
deb-src http://security.debian.org/ etch/updates main contrib
Diese Einträge sind leider nicht mehr aktuell. Man sollte sie wie folgt abändern.
deb http://archive.debian.org/debian-archive/debian/ etch main
deb-src http://archive.debian.org/debian-archive/debian/ etch maindeb http://archive.debian.org/debian-archive/debian-security etch/updates main contrib
deb-src http://archive.debian.org/debian-archive/debian-security etch/updates main contrib
Nun sollten auch "apt-get update" und "apt-get upgrade" wieder funktionieren.
Wer noch näheres wissen möchte, der kann sich hier informieren:
http://www.homepage-community.de/404_not_found_debian_etch_aptget_update-t1744.0.html
Wenn man seine Daten von Firefox umziehen möchte, so findet man diese unterhalb seines Home-Verzeichnisses unter "~/.mozilla/firefox/(profile)/" und hier drunter liegen auch die Favoriten oder Bookmarks als "bookmarks.html".
Unter Debian lassen sich selbstgeschriebene Start- und Stopskripte mit einem einfachen Befehl in die Runlevels einbinden. Dazu legt man einfach das Skript unter "/etc/init.d/" ab und nutzt dann folgenden Befehl:
update-rc.d SKRIPTNAME defaults START-PRIORITÄTSNUMMER STOP-PRIORITÄTSNUMMER
Die Prioritätsnummer gibt dabei an, an welcher Stelle das Skript aufgerufen wird. Zum Beispiel ob es vor oder nach Initialisierung gewisser Dienste aufgerufen werden soll.
Eine englischsprachige Anleitung zu update-rc.d findet man hier:
http://www.debuntu.org/how-to-manage-services-with-update-rc.d
Damit die Skripte von update-rc.d allerdings erkannt werden, müssen sie gewisse Header-Informationen (LSB-Informationen) tragen. Wie diese Header-Informationen zu setzen sind findet man unter folgendem Link, bei dem auch ein Beispiel mitgegeben ist:
http://wiki.debian.org/LSBInitScripts
Und hier noch ein Link zu Wikipedia mit Informationen zur Linux Standard Base (LSB):
http://de.wikipedia.org/wiki/Linux_Standard_Base
Um einen Linux-Rechner als Router oder Gateway für ein Netzwerk zu nutzen, ist ein Schalter im Kernel oder besser gesagt im proc-Verzeichnis ganz wichtig. Und zwar der Schalter, der das Forwarden von Paketen erlaubt.
Aktiviert wird das Forwarding für iptables mit folgendem Befehl:
echo "1" > /proc/sys/net/ipv4/ip_forward
Die 1 bewirkt, dass unser Server oder Router ab sofort Pakete weiterleiten kann. Sollte dieser Schalter nicht umgelegt werden, so sind alle Maskierungseinstellungen und Port-Weiterleitungen wirkungslos und es kann zu Problemen kommen.
Eine Auflistung welche Schaltereinstellungen es gibt und wie diese zur Sicherheit eines Linux-Betriebssystems beitragen, findet sich hier:
http://www.online-tutorials.net/security/ein-sicheres-linux-system-aufsetzen-teil-20-linux-mit-proc-hrten/tutorials-t-69-219.html
Wer wissen möchte welche Debian-Version auf seinem System läuft, der kann in folgender Datei dies nachlesen:
/etc/debian_version
Wer beim Updaten seines System mit "apt-get upgrade" bei einer Paketinstallation auf folgenden Fehler stößt, muss nicht gleich verzweifeln.
defektes Tar-Dateisystem - Paketarchiv ist defekt
Denn ein einfaches Bereinigen des Caches kann das Problem schon lösen. Dazu einfach folgenden Befehl eingeben um den Installationspuffer zu löschen:
apt-get clean
Nach "apt-get clean" kann man dann einfach noch mal "apt-get upgrade" eintippen. Nun sollte der Fehler nicht erneut auftreten und das Problem gelöst sein.
Siehe dazu auch das Forum der Ubuntu-Benutzer:
http://forum.ubuntuusers.de/topic/paketarchiv-defekt/
Wer die Bash oder ähnliche Konsolen nutzt, wird bereits festgestellt haben, dass alle Eingaben über die "UP"- oder "DOWN"-Taste wieder aufrufbar sind. Wen das stört, der kann diese History aber gerne löschen. Folgender Befehl löscht alle bislang eingegebenen Befehle:
history -c
Im Forum von old.nabble.com findet sich auch eine interessante Diskussion mit anderen Vorschlägen zum sicheren Löschen der History:
http://old.nabble.com/bash-history-automatisch-l%C3%B6schen-td19562196.html
Auch im Blog von candoom wird darüber geschrieben:
http://www.candoom.de/bash-history-loeschen/
Und zum Schluss noch der Manual-Eintrag des History-Programms:
http://pwet.fr/man/linux/fonctions_bibliotheques/readline/history

