Neues in der Kategorie Linux

Wer es geschafft hat, dass sein altes 5,25" Laufwerk vom BIOS erkannt wird, der kann unter Linux mit dem folgenden einfachen Befehl das Floppy-Laufwerk mounten:

mount -t msdos /dev/fd1 /mnt/floppy

In diesem Beispiel hängt das 5 1/4 Zoll Diskettenlaufwerk am Anschluss B: des Diskettencontrollers. Dabei ist der Anschluss B: im Normalfall der Anschluss, der vom Mainboard aus gesehen vor der Verdrehung des Controllerkabels kommt. Hinter der Verdrehung und damit am Ende des Controllerkabels befindet sich Anschluss A: an dem im Normalfall wahrscheinlich das 3 1/2 Zoll Diskettenlaufwerk angeschlossen ist.

    -------
    |     |  Anschluss A:
    -------
    | | | |
    | X | |  Verdrehung des
    | X | |  Kabels
    | | | |
    -------
    |     |  Anschluss B:
    -------
    | | | |
    | | | |
    | | | |
    | | | |
-------------
| Mainboard |
|    mit    |
|  Floppy   |
|Controller |
-------------

Hat man diese Konfiguration, also das normale 3,5" Diskettenlaufwerk an A: und das 5,25" Laufwerk an B:, so muss man meist noch die korrekte Jumper-Einstellung am 5,25" Floppy berücksichtigen. Normale 3,5" Diskettenlaufwerke haben meist keine Jumper, weshalb es umso wichtiger ist, dem 5-1/4 Zoll Laufwerk mitzuteilen, an welchem Port es hängt. Bei den meisten 5-1/4 Zoll Floppys gibt es sogenannte "DS" Jumper Settings, wobei diese entweder von zum Beispiel 1-3 oder aber zum Beispiel von 0-3 durchnummeriert sind. Dabei steht "DS" für "Drive select". Hängt das 5,25" Floppy-Laufwerk also an B: und hat es Jumper Einstellungen von 0-3, dann sollte man hier im Normalfall den Jumper auf "DS 1" einstellen. Hat man dies getan, lohnt sich oft noch ein Blick ins BIOS. Meist muss man den BIOS-Systemen vorgeben an welchem Port welches Laufwerk hängt. Bei einem ASUS P2B Mainboard muss man also explizit angeben, dass unter A: das 3-1/2 Zoll Diskettenlaufwerk und unter B: das 5-1/4 Zoll Diskettenlaufwerk zu finden ist. Aber Vorsicht; nicht alle modernen BIOS-Systeme unterstützen den Anschluss von zwei Floppy-Laufwerken. Der Trend geht anscheinend zunehmend dahin, dass gar keine Floppys mehr unterstützt werden sollen.

Im Übrigen wer unter Windows 98 beide Laufwerke ansprechen möchte, der ist gut beraten, wenn er nach dem Anschluss beider Laufwerke erst einmal den Diskettencontroller aus dem Geräte-Manager entfernt und neustartet. Durch den Neustart des Systems wird der Controller samt Laufwerke neu erkannt, was eine richtige Installation garantiert. Wer diesen Schritt nicht macht, der kann unter Umständen nicht richtig auf beide Laufwerke zugreifen. Entweder behauptet Windows 98 das kein Datenträger eingelegt ist oder manchmal findet Win 98 nicht einmal das neue Laufwerk.

Wikipedia-Eintrag zu Diskette:
http://de.wikipedia.org/wiki/Diskette

englischer Forumseintrag zum Mounten von 5 1/4 Zoll Laufwerken unter Linux:
http://www.linuxquestions.org/questions/linux-hardware-18/mounting-5-1-4-floppy-488568/

Leider ist der ddclient wenn man ihn als Daemon gestartet hat, nicht immer sonderlich gesprächig. So kann man ihn zwar mit "/etc/init.d/ddclient start" unter Debian Linux starten, allerdings ist der Output in die Protokolldatei "syslog" äußerst gering.

Mit einem manuellen Aufruf kann man ddclient allerdings dazu zwingen, etwas mehr zu verraten, vor allem auch ob das Update zum jeweiligen DynDNS-Provider geklappt hat:

ddclient -daemon=0 -debug -verbose -noquiet 2 /etc/ddclient.conf

Mit diesem Kommando erhält man eine sehr lange Ausgabe über die Einstellungen und auch über das, was ddclient im Hintergrund als daemon so treibt.

Wie man ddclient für no-ip unter Debian Linux einrichtet, findet man sehr gut auf den Seiten von Cecode.de. Hier im Überblick nur kurz die entsprechende ddclient.conf-Konfigurationsdatei:

# Configuration file for ddclient generated by debconf
#
# /etc/ddclient.conf
protocol=noip
use=web
web=checkip.dyndns.org
server=dynupdate.no-ip.com
login=MAILNAME@MAIL.COM
password='PASSWORT'
SUBDOMAIN.noip.me

Die Originalanleitung von Cecode.de findet sich hier: http://www.cecode.de/cecode/installation-eines-dyndns-clients-mit-no-ip-als-provider/

Wer nicht möchte, dass der Apache Webserver zum Beispiel beim Aufruf einer 404-Fehlerseite bekannt gibt, auf welchem Betriebssystem er läuft, kann zum Beispiel unter Debian diese Signatur unterdrücken. Einfach in der Konfigurationsdatei "/etc/apache2/conf.d/security" folgenden Schalter aktivieren:

ServerSignature Off

Nach einem Neustart des Apache wird in Zukunft keine Signatur ausgeliefert. Zusätzlich kann man nich

ServerTokens Prod

aktivieren. Mehr dazu bei den Links unten.

Mehr dazu auch auf den folgenden Webseiten:
http://netz10.de/2010/10/10/gesprachiger-apache-serversignatur-unterdrucken/
http://kenntwas.de/2011/was-ist/apache-serversignatur-abschalten/
http://www.debianhelp.co.uk/tuning.htm
http://www.petefreitag.com/item/419.cfm
http://blog.techstacks.com/2008/08/apache-configuration-and-pci-compliance.html

Wer einen USB-Stick, eine USB-Festplatte oder ein anderes transportables Speichermedium wie SD-Karten in seinen Windows-PC einsteckt und dabei folgende Fehlermeldung erhält, sollte nicht gleich verzweifeln:

"The disk in drive F is not formatted. Do you want to format it now?"

Tritt diese Fehlermeldung nämlich unter Windows XP auf, hat man vielleicht Glück und man kann sich mit einem kleinen Trick behelfen, bevor man nach Tools sucht (z.B. http://www.icare-recovery.com/howto/the-drive-is-not-formatted-do-you-want-to-format-it-now.html (Achtung nicht getestet!)) die das Medium dann formatieren und versuchen mühsam die Dateien wiederherzustellen.

Manchmal kann es nämlich sein, dass nur manche Betriebssysteme Probleme damit haben, diese Medien zu erkennen. Für unseren Test haben wir eine SD-Speicherkarte von Lexar Modell "Lexar Professional SD XC 128 GB 400x Speed" in Kombination mit einem Multi-Cardreader von Conrad Modell "Conrad CD3191 für SDXC/mini SD/MMC 4.2 und micro SD(HC/XC)" verwendet. Dabei zeigte sich, dass nach dem Einstecken des Cardreaders samt SD-Speicherkarte auf 4 unterschiedlichen Windows XP-Systemen entweder mit 32-bit Windows XP oder aber 64-bit Windows XP, der folgende Fehler auftrat:

"The disk in drive F is not formatted. Do you want to format it now?"

Ein nachfolgender Test auf einem 64-bit System mit Knoppix Version 5.1.1 machte deutlich, dass nicht nur Windows XP mit dem Lesen des Speichermediums ein Problem hatte, sondern auch ein Linuxsystem, da sich die Speicherkarte nicht unter Linux mounten ließ.

Eine Lösung des Problems ergab sich dadurch, dass wir den Cardreader samt Speicherkarte in Windows 7 eingesteckt haben. Windows 7 erkannte die SD-Karte ohne Probleme und wir hatten vollen Zugriff auf alle gespeicherten Daten ohne Verluste. Ein weiterer Test mit einem Wechsel zu weiteren Windows 7 System brachte den gleichen Erfolg. Ein finaler Test auf einem Rechner auf dem Windows XP und Windows 7 zur Verfügung standen zeigte eindrucksvoll, dass von Windows 7 aus Zugriff auf das Speichermedium  bestand, wohingegen wir über Windows XP keinen Zugriff erlangen konnten, obwohl der Cardreader unter XP ordnungsgemäß erkannt worden war.

Fazit:
Bevor man den USB-Stick oder die Speicherkarte formatiert, sollte man testen, ob man nicht unter Windows 7 Zugriff erlangen kann.

Ein paar interessante Forendiskussionen zum Thema finden sich hier:
http://windows.bigresource.com/xp-Usb-Flash-Drive-Disk-in-drive-not-formatted-pdyRqH4L.html
http://www.tomshardware.co.uk/forum/237136-35-7in1-card-reader-working-issue
http://www.teachexcel.com/winxp/winxp-help.php?i=8309
http://superuser.com/questions/49382/how-do-i-disable-you-need-to-format-this-disk-message-in-windows-vista-7

PS: Bitte kommentiert doch, ob es bei Euch funktioniert hat oder falls Ihr eine andere Lösung kennt.

Unter Linux lassen sich sehr einfach Bandlaufwerke mit dem "mt"-Befehl ansprechen. Zunächst ein Überblick über die wichtigsten Kommandos:

Band zurückspulen mt -f /dev/nst0 rewind
Band auswerfen mt -f /dev/nst0 eject
Bandinhalt anzeigen tar -tzf /dev/nst0
Status anzeigen lassen mt -f /dev/nst0 status
Sicherung von Dateien tar -czf /dev/nst0 DATEIEN
Wiederherstellen von Dateien tar -xzf /dev/st0 VERZEICHNIS

Hieraus erkennt man schon das die Daten als Tar-Archiv auf dem Band gespeichert werden. Funktioniert ein Zugriff über "/dev/nst0" nicht, so kann man es auch mal mit /dev/st0" probieren.

Weitere Infos findet man bei:
http://www.pronego.com/helpdesk/knowledgebase.php?article=25
http://eusterholz.dyndns.org/~linux/backup/tape-drives.htm
http://www.linupedia.org/opensuse/Bandlaufwerke_und_LINUX

Update vom 02.11.2014:

Unter Knoppix 5.1.1 (welches auf Debian basiert) gibt es den alternativen Befehl "mt-st". Die obigen Kommandos bleiben dieselben.

Weitere Infos bei:
http://eusterholz.dyndns.org/~linux/backup/tape-drives.htm

Wer Inittab ohne Neustart/Reboot laden möchte, der kann folgenden Befehl verwenden:

init q

Nachzulesen hier im Forum:
http://www.linuxquestions.org/questions/linux-newbie-8/reload-inittab-without-reboot-366505/

Manual Page zu Inittab:
http://unixhelp.ed.ac.uk/CGI/man-cgi?init+8

Die maximale Dateigröße von Dateien auf ext3-Partitionen hängt von der Blockgröße bzw. engl. Block size ab. So gibt folgende Tabelle auf Wikipedia eine entsprechende Übersicht: http://en.wikipedia.org/wiki/Ext3#Size_limits

Bei einer Blockgröße von 4 KB sind Dateien mit einer maximalen Größe von 2 TB erlaubt. Bei einer Blockgröße von 1 KB kann man Dateien nur mit einer Größe von 16 GB verwenden.

Wer Probleme beim darstellen von Umlauten mit Putty hat, sollte mal die
Translation-Einstellungen überprüfen. Standardmäßig wird dort wohl ISO-8859-15 gesetzt sein. Einfach auf UTF-8 umstellen und schon sollte es keine Probleme mehr mit den Umlauten geben.

Parallel kann man natürlich mit

locale

prüfen, auf welchen Zeichensatz der Linux-Rechner eingestellt ist und mit dem folgenden Befehl ändern wenn nötig:

dpkg-reconfigure locales

Das ganze kann man auch hier nochmal nachlesen:
http://otmanix.de/2007/10/21/putty-umlaute-und-unicode/

Und hier wie man die Spracheinstellungen ändern kann:
http://www.server-wissen.de/board1-linux/board6-dienste-und-systemprogramme/64-linux-locale-%C3%A4ndern-die-standardsprache-des-systemes/

Eigentlich denkt man mit "apt-get update" sei man immer auf dem neuesten Stand und hat keine Probleme beim Updaten. Weit gefehlt, wenn die Distribution älter wird.
Seit der ersten Jahreshälfte 2010 gibt es mit Etch bei automatischen Update Probleme, was daran liegt, dass die Etch-Dateien auf dem Debian-Server nicht mehr da liegen, wo sie mal lagen. Aber zuerst die Fehlermeldung die man im Normalfall bei einem "apt-get update"-Versuch erhält:

Ign http://ftp.de.debian.org etch Release.gpg
Ign
http://ftp.de.debian.org etch Release
Ign
http://ftp.de.debian.org etch/main Packages/DiffIndex
Ign
http://ftp.de.debian.org etch/main Sources/DiffIndex
Hole:1
http://security.debian.org etch/updates Release.gpg [835B]
Fehl
http://ftp.de.debian.org etch/main Packages
  404 Not Found
Hole:2
http://security.debian.org etch/updates Release [37,6kB]
Fehl
http://ftp.de.debian.org etch/main Sources
  404 Not Found
Ign
http://security.debian.org etch/updates/main Packages/DiffIndex
Ign
http://security.debian.org etch/updates/contrib Packages/DiffIndex
Ign
http://security.debian.org etch/updates/main Sources/DiffIndex
Ign
http://security.debian.org etch/updates/contrib Sources/DiffIndex
OK  
http://security.debian.org etch/updates/main Packages
OK  
http://security.debian.org etch/updates/contrib Packages
OK  
http://security.debian.org etch/updates/main Sources
OK  
http://security.debian.org etch/updates/contrib Sources
Es wurden 38,5kB in 1s geholt (23,9kB/s)
Konnte
http://ftp.de.debian.org/debian/dists/etch/main/binary-i386/Packages.gz n
Konnte
http://ftp.de.debian.org/debian/dists/etch/main/source/Sources.gz nicht h
Paketlisten werden gelesen... Fertig
E: Einige Indexdateien konnten nicht heruntergeladen werden, sie wurden ignoriert

Öffnet man in "/etc/apt/" die "sources.list" sollten folgende Einträge zu finden sein:

#
# deb cdrom:[Debian GNU/Linux 4.0 r0 _Etch_ - Official i386 NETINST Binary-1 20070407-11:29]/ etch contrib main

#deb cdrom:[Debian GNU/Linux 4.0 r0 _Etch_ - Official i386 NETINST Binary-1 20070407-11:29]/ etch contrib main

deb http://ftp.de.debian.org/debian/ etch main
deb-src
http://ftp.de.debian.org/debian/ etch main

deb http://security.debian.org/ etch/updates main contrib
deb-src
http://security.debian.org/ etch/updates main contrib

Diese Einträge sind leider nicht mehr aktuell. Man sollte sie wie folgt abändern.

deb http://archive.debian.org/debian-archive/debian/ etch main
deb-src
http://archive.debian.org/debian-archive/debian/ etch main

deb http://archive.debian.org/debian-archive/debian-security etch/updates main contrib
deb-src
http://archive.debian.org/debian-archive/debian-security etch/updates main contrib

Nun sollten auch "apt-get update" und "apt-get upgrade" wieder funktionieren.

Wer noch näheres wissen möchte, der kann sich hier informieren:
http://www.homepage-community.de/404_not_found_debian_etch_aptget_update-t1744.0.html

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