Linux: Januar 2008 Archive

Endlich ist es soweit: TeXnix geht mit Version 1.1.5 in die dritte Runde. Mit an Bord sind diesmal viele, viele neue Hilfsmittel. Hier eine kurze Liste welche Pakete nun dabei sind:

texlive
tex-common
texlive-base
texlive-base-bin
texlive-common
texlive-doc-base
texlive-fonts-recommended
texlive-latex-base
texlive-latex-recommended
latex-beamer
latex-xcolor
preview-latex-style
texlive-generic-recommended
texlive-lang-german
texlive-latex-extra
texlive-pictures
texlive-pstricks

Wer schon immer mit LaTeX auf einer Knoppix-CD arbeiten wollte, bekommt mit TeXnix in der Version 1.1.5 eine super Möglichkeit.

Wer sich die ISO nun direkt zum auf die CD brennen herunterladen möchte, kann diesen Link nutzen:

https://sourceforge.net/project/showfiles.php?group_id=205110&package_id=244961&release_id=565284

Projektseite von TeXnix:

https://sourceforge.net/projects/texnix/

Alte Artikel (auch mit Infos zu TeXnix) im Undertec-Blog zu diesem Thema:

http://www.undertec.de/blog/2007/12/texnix_v110_released.html
http://www.undertec.de/blog/2007/09/texnix_v100_auf_sourceforgenet.html
http://www.undertec.de/blog/2007/09/texnix_v100_released.html

Oft will man in seinem LaTeX-Code deutsche Sonderzeichen ä,ö,ü und ß direkt verwenden und nicht mit "a, "o, "u, "s oder ae, oe, ue und ss arbeiten. Die Linux-Nutzer werden dabei dann meistens folgenden Befehl verwenden um dies zu realisieren:

\usepackage[latin1]{inputenc}

Manchmal kommt es aber vor, dass dieser Befehl nicht richtig erkannt wird. Dies kann daran liegen, dass die meisten Linux-Systeme Textdateien standardmäßig als UTF-8 abspeichern. Möchte man also diese Textdateien für den LaTeX-Interpreter "sauber" lesbar machen, so sollte man lieber folgenden Befehl verwenden:

\usepackage[utf8]{inputenc}

Nicht nur auf Windowssystemen können Laufwerks- oder Ordnerfreigaben wieder eingebunden werden und als "zusätzliches" Windows-Laufwerk verwendet werden, sondern auch unter Linux.

Wie unter Windows kann man sehr bequem über die Kommandozeile diese Freigaben in das Dateisystem einbinden. Die erste Methode funktioniert über den Befehl "mount":

mount -t smbfs  //192.168.1.1/LaufwerkC  /mnt/LaufwerkC  -o username=administrator,password=1234

Die zweite Möglichkeit besteht darin, es über den Befehl "smbmount" einzubinden:

smbmount //192.168.1.1/LaufwerkC  /mnt/LaufwerkC  -o username=administrator,password=1234

Etwas ungewohnt für Windows-Nutzer dürfte hier sein, dass die Slashes Forward- und nicht Backslashes sind. 

Wer seine Netzwerkeinbindung wieder lösen möchte, der kann dies mit einem einfach "umount" tun:

umount /mnt/LaufwerkC

Aber Achtung: Wer unter Linux Windows-Freigaben mountet, der könnte mit folgendem Fehler konfrontiert sein:

mount: wrong fs type, bad option, bad superblock on //192.168.1.1/LaufwerkC,
missing codepage or other error
In some cases useful info is found in syslog - try
dmesg | tail or so

Ein "dmesg | tail" verrät dann, das etwas fehlen muss:

smbfs: mount_data version 1919251317 is not supported

Man sollte nämlich auf alle Fälle das Paket "smbfs" installieren. Unter Debian kann man dies von der Kommandozeile aus ganz einfach machen mit "apt-get":

apt-get install smbfs

Danach sollten die beiden Befehle oben ohne Probleme funktionieren. 

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