Linux: Juli 2008 Archive
Wer noch ältere Nadeldrucker an einem Linux-System mit CUPS betreibt, der kennt das Problem vielleicht: Wer zuviele Druckjobs abschickt, riskiert einen Stau und nach einiger Zeit werden verbleibende Druckjobs auf den Status "stopped" gestellt.
Um Druckjobs die noch in der Druckschlange sind zu reaktivieren, kann man folgenden Befehl verwenden:
lp -P DRUCKERNAME -i JOB-ID -H restart
Mit der Option "P" gibt man an, welcher Drucker hier gemeint ist (Im Beispiel "DRUCKERNAME"). Die Option "i" gibt an, welchen Druckjob man neu starten möchte. Die Angabe dahinter ist die JOB-ID und besteht aus einer von CUPS zugewiesenen Drucknummer. Mit der Option "H" gibt man das sogenannte "handling" an. In unserem Fall den Neustart mit "restart".
Welche Jobs noch im Spool hängen, kann man mit dem folgendem Befehl sehen (hier werden auch die Job-Nummern angezeigt):
lpq -P DRUCKERNAME
Damit kann man sich die Druckschlange des speziellen Druckers mit dem Namen "DRUCKERNAME" anzeigen lassen. Gibt man hier nur "lpq" ein, so wird einem die Druckschlange des Standarddruckers angezeigt.
Wer auf der Suche nach mkfs.vfat unter Debian Etch ist, der sollte sich mit apt-get folgendes Paket herunterladen:
apt-get install dosfstools
Man bekommt dann damit folgende Tools: mkdosfs alias mkfs.dos (beziehungsweise mkfs.msdos, mkfs.vfat) und dosfsck alias fsck.msdos (beziehungsweise fsck.vfat).
Und wozu braucht man diese Tools? Naja zum Beispiel um NTFS-Dateisysteme in FAT32 umzuwandeln, was gerade bei externen Festplatten die unter Linux betrieben werden sollen, oft nötig wird.

