Linux: Januar 2010 Archive
Wer die Bash oder ähnliche Konsolen nutzt, wird bereits festgestellt haben, dass alle Eingaben über die "UP"- oder "DOWN"-Taste wieder aufrufbar sind. Wen das stört, der kann diese History aber gerne löschen. Folgender Befehl löscht alle bislang eingegebenen Befehle:
history -c
Im Forum von old.nabble.com findet sich auch eine interessante Diskussion mit anderen Vorschlägen zum sicheren Löschen der History:
http://old.nabble.com/bash-history-automatisch-l%C3%B6schen-td19562196.html
Auch im Blog von candoom wird darüber geschrieben:
http://www.candoom.de/bash-history-loeschen/
Und zum Schluss noch der Manual-Eintrag des History-Programms:
http://pwet.fr/man/linux/fonctions_bibliotheques/readline/history
Folgenden Fehler kann man zum Beispiel erhalten, wenn man den Befehl "mysqldump" aufruft:
mysqldump: Got error: 2002: Can't connect to local MySQL server through socket '/var/run/mysqld/mysqld.sock' (2) when trying to connect
Dieses Problem tritt auf, wenn zum Beispiel die entsprechende Socket-Datei nicht vorhanden ist. Deshalb sollte man überprüfen, ob die entsprechende Datei vom MySQL-Server erzeugt wurde. Falls nicht, kann dies daran liegen, dass der MySQL-Server zum Beispiel gar nicht läuft. Mit dem Befehl "ps -e" kann man als Root überprüfen, ob der Dienst "mysqld" läuft.
Ist dies nicht der Fall, hilft ein ordinärer Neu- bzw. Restart mit dem Befehl:
/etc/init.d/mysqld restart
Nun sollte auch die entsprechende Socket-Datei vorhanden sein.
Viele Administratoren rufen selten die Mails von Root ab. Deshalb empfiehlt es sich die Mails die Root erhält weiterzuleiten. Unter Debian Lenny kann man dies ganz einfach realisieren, indem man einen Alias in "/etc/aliases" festlegt.
Die Konfigurationsdatei sind dann zum Beispiel so aus:
# /etc/aliases
mailer-daemon: postmaster
postmaster: root
nobody: root
hostmaster: root
usenet: root
news: root
webmaster: root
www: root
ftp: root
abuse: root
noc: root
security: root
root: Max.Mustermann@Musterland.de
Somit werden alle Mails für root an Max.Mustermann@Musterland.de weitergeleitet.
Foreneintrag dazu bei mail-archive.com:
http://www.mail-archive.com/debian-user-de@lehmanns.de/msg24859.html
Natürlich kann man auch im root-Verzeichnis eine Datei namens ".forward" anlegen (falls diese noch nicht existiert) und dort die Adresse angeben, an die weitergeleitet werden soll. Vorteil ist, dass man nicht an die "/etc/aliases" heran muss.
In Kap. 3.2 des The Linux Mail User HOWTO von Eric Steven Raymond kann man nachlesen, wie das Ganze funktioniert:
http://www.faqs.org/docs/Linux-HOWTO/Mail-User-HOWTO.html#forwarding

