Tools: September 2007 Archive
Wenn der Windows Explorer immer in einem bestimmten Ordner, z.B. "Eigene Dateien" landet, kann das ziemlich lästig sein. In den Eigenschaften der Explorer.exe kann man deshalb folgende Änderung bei "Ziel" vornehmen:
%SystemRoot%\explorer.exe /e,C:\
Jetzt startet der Dateiexplorer immer in der Wurzel von C:\. Wer will kann hier natürlich etwas anderes angeben. (Eventuell heißt bei Euch das %SystemRoot% auch C:\Windows).
Außer diesen Einstellungen gibt es noch ein paar weitere, die hier wie folgt in der Syntax-Übersicht beschrieben sind:
explorer.exe [/n] [/s] [/e] [idlist][,/root,directory][[,/select],directory]
/e = Öffnet ein zweispaltiges Explorerfenster. Fehlt dieser Parameter wird im Explorer nur der Ordnerinhalt angezeigt.
/s = Öffnet ein einspaltiges Explorerfenster
/n = Öffnet jedesmal einen neuen Explorer
/root,dir = Stellt das Wurzelverzeichnis auf den Ordner ein, den man hinter der Option angibt. (kein zurückblättern möglich)
/select,dir = Legt fest, dass ein Ordner geöffnet wird und ein Objekt im Ordner selektiert ist
/idlist = Interne Option, über die der Explorer DDE-Befehle nutzen kann
Nach der Installation des neuen Debian Etch wird man feststellen, dass ein kleines hilfreiches Tool fehlt: nslookup.
Wer dies nachinstallieren möchte, kann dies mit folgendem Befehl tun:
apt-get install dnsutils
Wenn man wie viele Menschen auf diesem Planeten nicht glücklicher Besitzer einer eigenen IP-Adresse ist, so kann man trotzdem ständig erreichbar bleiben, in dem man dynamisches DNS verwendet. Unter Linux bietet sich hierfür das Tool ddclient an. Unter Debian kann man dieses wie folgt installieren:
apt-get install ddclient
Danach wird man durch die Installationsmenüs geleitet. Zuerst kann man sich einen Provider, bei dem man eine DynDNS-Adresse registriert hat, aussuchen (hier im Beispiel http://www.dyndns.org). Danach muss man seinen Domain-Namen angeben. Weiterhin folgt eine Abfrage des Login-Namens und des zugehörigen Passworts. Die Interface-Angabe lässt man am Besten erst mal leer und fügt sie hinterher in der Konfigurationsdatei ein. Zum Schluss kann man sich entscheiden ob man seinen "ddclient" im Daemon-Mode laufen lassen möchte (quasi Autostart).
Zu guter letzt, sollte die Konfigurationsdatei so abgeändert werden, dass unser ddclient sich über das Web updatet. Das bedeutet der ddclient sendet eine Anfrage an den DynDNS-Provider und übermittelt so die aktuelle IP. Mit diesen ganzen Auswahlen sollte die Konfigurationsdatei so aussehen wie in untenstehendem Beispiel:
# Configuration file for ddclient generated by debconf
#
# /etc/ddclient.confpid=/var/run/ddclient.pid
protocol=dyndns2
use=web
server=members.dyndns.org
login=**LOGINDATEN**
password=**PASSWORT**
**ADRESSE**.dyndns.org
PS: Wer mehrere DynDNS-Adressen gleichzeitig updaten will, sollte sich diesen Artikel einmal durchlesen: http://www.undertec.de/blog/2007/08/dynamisches-dns-ddclient-mit-m.html

