Neues in der Kategorie Windows

Unter Windows lassen sich bequem die Netzwerkeinstellungen von der Kommandozeile aus bearbeiten, was einem die lästigere Durchklickerei durch die System- und Netzwerkeinstellungen bis zu den Netzwerkadaptereinstellungen erspart. Dazu kann man einfach das Kommando "netsh" und seine vielfachen Unterbefehle nutzen. Die Dokumentation von "netsh" und ebenso seinen weitreichenden Unterbefehlen erhält man in dem man einfach jedes Mal nach dem Kommando die Hilfe mit "/?" aufruft.

Aber wieso sollte man die Netzwerkeinstellungen überhaupt von der Kommandozeile aus ändern wollen? Die Antwort hierauf heißt wechselnde Netzwerkumgebungen. Wer des öfteren seine Netzwerkumgebung wechselt und andere Adaptereinstellungen braucht, der kann sich einfach ein paar Batch-Skripte schreiben, die diese Arbeiten erledigen.

Wer zum Beispiel in ein öffentliches Netzwerk sich einloggt und dort die IP-Adresse sowie die DNS-Server per DHCP übermittelt bekommt, der kann seinen LAN-Netzwerkadapter auf folgende Einstellungen setzen:

netsh interface ip set address "LAN-Verbindung" dhcp
netsh interface ip set dns "LAN-Verbindung" dhcp

Zurück zu Hause kann man dann wieder die LAN-Verbindung mit festen IP-Adressen und festen DNS-Adressen bestücken (exemplarisch hier mal IP-Adresse, Subnetzmaske, Gateway-Adresse und DNS-Serveradresse eingesetzt):

netsh interface ip set address "LAN-Verbindung" static 192.168.1.2 255.255.255.0 192.168.1.1
netsh interface ip set dns "LAN-Verbindung" static 192.168.1.1

Oder alternativ wer zu Hause DHCP nutzt und nur einen festen DNS-Server nutzen will:

netsh interface ip set address "LAN-Verbindung" dhcp
netsh interface ip set dns "LAN-Verbindung" static 192.168.1.1

Beachten muss man bei diesen Kommandos, dass sie zum Beispiel unter Windows 7 erweiterte Rechte benötigen. Dazu kann man sie einfach mit dem "runas"-Kommando kombinieren und sie als Administrator aufrufen:

runas /noprofile /user:administrator "netsh interface ip set address \"LAN-Verbindung\" dhcp"

Achtung: Interne Anführungsstriche müssen durche einen Backslash maskiert werden und das Administrator-Passwort unter zum Beispiel Windows 7 muss gesetzt sein.

Nutzt man eine Batch-Datei kann man natürlich diese auch "als Administrator ausführen" im Kontextmenü der Datei starten.

Heise-Artikel zum Thema:
http://www.heise.de/netze/artikel/Windows-Netzwerkeinstellungen-einfach-umschalten-221769.html

Und hier eine passende FOrumsdiskussion zum Thema:
http://www.administrator.de/frage/netzwerkeinstellungen-batch-festlegen-95887.html

Wer es geschafft hat, dass sein altes 5,25" Laufwerk vom BIOS erkannt wird, der kann unter Linux mit dem folgenden einfachen Befehl das Floppy-Laufwerk mounten:

mount -t msdos /dev/fd1 /mnt/floppy

In diesem Beispiel hängt das 5 1/4 Zoll Diskettenlaufwerk am Anschluss B: des Diskettencontrollers. Dabei ist der Anschluss B: im Normalfall der Anschluss, der vom Mainboard aus gesehen vor der Verdrehung des Controllerkabels kommt. Hinter der Verdrehung und damit am Ende des Controllerkabels befindet sich Anschluss A: an dem im Normalfall wahrscheinlich das 3 1/2 Zoll Diskettenlaufwerk angeschlossen ist.

    -------
    |     |  Anschluss A:
    -------
    | | | |
    | X | |  Verdrehung des
    | X | |  Kabels
    | | | |
    -------
    |     |  Anschluss B:
    -------
    | | | |
    | | | |
    | | | |
    | | | |
-------------
| Mainboard |
|    mit    |
|  Floppy   |
|Controller |
-------------

Hat man diese Konfiguration, also das normale 3,5" Diskettenlaufwerk an A: und das 5,25" Laufwerk an B:, so muss man meist noch die korrekte Jumper-Einstellung am 5,25" Floppy berücksichtigen. Normale 3,5" Diskettenlaufwerke haben meist keine Jumper, weshalb es umso wichtiger ist, dem 5-1/4 Zoll Laufwerk mitzuteilen, an welchem Port es hängt. Bei den meisten 5-1/4 Zoll Floppys gibt es sogenannte "DS" Jumper Settings, wobei diese entweder von zum Beispiel 1-3 oder aber zum Beispiel von 0-3 durchnummeriert sind. Dabei steht "DS" für "Drive select". Hängt das 5,25" Floppy-Laufwerk also an B: und hat es Jumper Einstellungen von 0-3, dann sollte man hier im Normalfall den Jumper auf "DS 1" einstellen. Hat man dies getan, lohnt sich oft noch ein Blick ins BIOS. Meist muss man den BIOS-Systemen vorgeben an welchem Port welches Laufwerk hängt. Bei einem ASUS P2B Mainboard muss man also explizit angeben, dass unter A: das 3-1/2 Zoll Diskettenlaufwerk und unter B: das 5-1/4 Zoll Diskettenlaufwerk zu finden ist. Aber Vorsicht; nicht alle modernen BIOS-Systeme unterstützen den Anschluss von zwei Floppy-Laufwerken. Der Trend geht anscheinend zunehmend dahin, dass gar keine Floppys mehr unterstützt werden sollen.

Im Übrigen wer unter Windows 98 beide Laufwerke ansprechen möchte, der ist gut beraten, wenn er nach dem Anschluss beider Laufwerke erst einmal den Diskettencontroller aus dem Geräte-Manager entfernt und neustartet. Durch den Neustart des Systems wird der Controller samt Laufwerke neu erkannt, was eine richtige Installation garantiert. Wer diesen Schritt nicht macht, der kann unter Umständen nicht richtig auf beide Laufwerke zugreifen. Entweder behauptet Windows 98 das kein Datenträger eingelegt ist oder manchmal findet Win 98 nicht einmal das neue Laufwerk.

Wikipedia-Eintrag zu Diskette:
http://de.wikipedia.org/wiki/Diskette

englischer Forumseintrag zum Mounten von 5 1/4 Zoll Laufwerken unter Linux:
http://www.linuxquestions.org/questions/linux-hardware-18/mounting-5-1-4-floppy-488568/

Wer in eine VirtualBox ein Windows PXP mit 32 bit installiert und dann Counter Strike in der Version 1.6 spielen will, der kann eventuell auf Probleme mit der Maussteuerung treffen.

So ist ein typisches Problem, dass man die ganze Zeit nur die Decke oder den Fußboden betrachtet. Um dieses Problem zu lösen, muss man einfach "STRG rechts + I" drücken, wobei "STRG rechts" in diesem Fall die Host-Taste in der VirtualBox ist. Durch diese Tastenkombination kann der Mauszeiger-Integration aktiviert oder deaktiviert werden. Will man sich im Menü bewegen, so muss man die Tastenkombination erneut drücken, da sonst der Mauszeiger unsichtbar bleibt.

Ein weitere Problem ist, dass der Mauszeiger trotz eingestellter "Sensitivity" in Counter Strike, manchmal ein gewisses Eigenleben entwickelt. So springt das Blickfeld um bis zu 180 Grad bei einer schnellen Mausbewegung, obwohl die "Sensitivity" nicht zu hoch eingestellt ist. Um dieses Problem zu lösen, muss man in den Windowseinstellungen innerhalb der VirtualBox die Mauseigenschaften ändern. Einfach unter Windows "Systemsteuerung -> Maus -> Zeigeroptionen" den Haken bei "Zeigerbeschleunigung verbessern" entfernen. Und schon hat man das gleiche Counter Strike Spielvergnügen wie auf einem richtigen PC.

Eventuell ist es manchen schon aufgefallen: Selbst die neueste Firefox-Version (im Test Firefox 33.1.1) ist manchmal nicht in der Lage, Webseiten korrekt darzustellen oder diese sogar überhaupt erst komplett zu laden. Insbesondere betrifft dies Webseiten, die über Captcha-Inhalte aber auch Google Adsense Werbung, etc. verfügen. Generell scheint es so zu sein, dass Webseiten, die externe Inhalte nachladen, einfach nicht richtig dargestellt werden oder aber erst gar nicht richtig geladen werden.

Manchmal hängt dieses Problem schlicht und ergreifend einfach an den installierten Add-Ons, die Firefox daran hindern, seine Arbeit als Webbrowser korrekt durchzuführen. In diesem Fall scheint das Add-On "Avira Browser Safety 1.4.0" der Übeltäter zu sein. Zwar schützt die Safety-Funktion vor unerwünschten Überraschungen auf virenverseuchten Webseiten; jedochbehindert sie auch Inhalte die eigentlich erwünscht sind. Nichts destotrotz lassen sich nach dem Deaktivieren dieses Add-Ons alle getesten Seiten anstandslos aufrufen.

Anscheinend kann es passieren, dass Windows 7 den Avira Virenschutz nicht mehr erkennt. Daraufhin bekommt man vom Wartungscenter die Fehlermeldung, dass man nach einem geeignten Virenschutz suchen soll.

Auf der Homepage von Avira gibt es eine Anleitung, wie man den Virenschutz für Windows 7 wieder sichtbar macht: http://www.avira.com/de/support-for-home-knowledgebase-detail/kbid/1409

Allerdings sollte man nach Ausführung dieser Anleitung den Punkt 1 nochmal in umgekehrter Reihenfolge durchführen, da dies in der Anleitung fehlt und sonst keine Manipulationssicherung der Registry vorhanden ist.

Wer eine Migration seiner Postfächer von einer alten Thunderbird-Version zu einer neuen Version vornimmt, kennt das Problem vielleicht. Obwohl die Optionen "Beim Starten auf neue Nachrichen prüfen" und "Neue Nachrichten automatisch herunterladen" in den Konteneinstellungen der Postfächer gewählt sind, ruft Thunderbird keine Mails mehr automatisch beim Start ab. Das Thunderbird-Programm startet zwar ganz normal und zeigt ein "Fertig" in der Statusleiste an, aber neue Mails werden einfach nicht abgeholt. Erst durch das Drücken des Buttons "Abrufen" erhält man dann seine Mails. Besonders bemerkbar macht sich dieser Zustand, wenn man ein Konto verwendet, welches beim Start Mails abholen soll und man dabei das Passwort eingeben muss. Dies ist zugleich auch ein guter Test, ob man von dem Problem betroffen ist.

Mögliche Ursachen für diese Problematik findet man im Netz viele. Eine mögliche Ursache, welche das Problem in diesem Falle beseitigt hat, wird durch zusätzliche Add-Ons verursacht. So war für die alten Postfächer noch ein Add-On namens "Folderplane Tools Version 0.6.1" installiert. Und dieses Add-On scheint wohl Probleme mit der neuen Version von Thunderbird zu haben. Nach der Deaktivierung des Add-Ons und einem Neustart, hat Thunderbird für alle Konten ganz normal die Mails abgerufen, auch für die Konten, die eine Passwortabfrage beinhalten.

Andere Problemlösungen finden sich eventuell bei:
http://spegu.blogspot.de/2011/10/thunderbird-ruft-nicht-automatisch-e.html
http://forum.ubuntuusers.de/topic/thunderbird-ueberprueft-nicht-mehr-alle-accou/?flavour=mobile
http://thinkpad-forum.de/threads/139308-Thunderbird-E-Mails-beim-Start-Abrufen

Wer bei Windows 7 die falsche Tastenkombination drückt, dem kann es leicht passieren, dass der Bildschirm verkehrt herum dargestellt wird.

Man kann nämlich durch Drücken von "Alt Gr" und den Pfeiltasten das Bild entsprechend positionieren. Dies ist natürlich praktisch für Tablets, aber leider ziemlich bescheiden für Desktop-Rechner.

Wer also das Bild verkehrt herum hat oder es falsch seitlich vor sich sieht, kann entweder einfach den Bildschirm drehen, oder aber "Alt Gr" und "Pfeil nach oben" drücken.

Wenn man mit dem Task Scheduler / Taskplaner auf ein verbundenes Netzwerklaufwerk zugreifen möchte, so kann es zu folgendem Fehler kommen:

The system cannot find the path specified.

Dieser Fehler tritt immer dann auf, wenn man ein verbundenes Netzlaufwerk über seinen Laufwerksbuchstaben, z.B. "X:", anspricht. Das Anspechen über den Laufwerksbuchstaben funktioniert dabei nicht, da diese Laufwerkseinbindung anscheinend nur für den angemeldeten Benutzer gilt und von Hintergrunddiensten wie dem Taskplaner nicht mitverwendet werden kann.

Lösen kann man dieses Problem, in dem man den UNC-Namen verwendet, sprich so etwas wie "\\SERVER\VERZEICHNIS". Diese Art auf ein Verzeichnis zu zugreifen, wird auch von den Hintergrunddiensten verstanden und sollte bei korrekt vergebenen Benutzerrechten auch den Zugang gewährleisten.

Hier der Link zu einem englischsprachigen Forum mit der Lösung:
http://superuser.com/questions/640962/why-cant-a-task-scheduler-job-access-a-mapped-network-drive

Und hier der Link zu Wikipedia zu Erklärung von UNC-Namen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Uniform_Naming_Convention

Wer einen geplanten Task in den Taskplaner (englisch Task Scheduler) in Windows 7 einpflegt, kann folgende Warnmeldung bekommen:

This task requires that the user account specified has log on as batch job rights

Dies bedeutet im Normalfall, dass der entsprechende Nutzer keine Rechte hat, Batch-Jobs auszuführen. Man kann diesem Nutzer aber die Rechte verschaffen, in dem man unter Start, folgendes in das Such-/Startfeld eingibt:

secpol.msc /s

Ruft man diesen Befehl als normaler Nutzer auf, hat man natürlich keine Administratorprivilegien. Dies kann man aber einfach umgehen, in dem man eine Verknüpfung auf dem Desktop zu diesem Befehl anlegt und dann die Verknüpfung über das Rechts-Klick-Menü als Administrator ausführt.

Als nächstes ruft man folgenden Untermenüpunkt auf:

Local Policies -> User Rights Assignment -> Log on as batch job

Hier ruft man die Eigenschaften von "Log on as batch job" auf und kann hier den Benutzer samt Gruppe oder Domäne hinzufügen.

Diese Lösung findet sich auch auf folgenden englischsprachigen Webseiten:
https://support.winshuttle.com/hc/en-us/articles/200229820-This-task-requires-that-the-user-account-specified-has-log-on-as-batch-job-rights
http://www.power-programming.co.uk/post/2010/11/18/Task-Scheduler-This-task-requires-that-the-user-account-specified-has-Log-on-as-batch-job-rights.aspx
http://systemadministratorrecipes.blogspot.de/2013/02/this-task-requires-that-user-account.html

Wer eine kurze Anleitung für den Korrekturmodus von Word sucht, der wird unter http://prosawerkstatt.de/kurzanleitung-fur-word-korrekturmodus/ fündig. Die angegeben Anleitung ist für Word 2007 beschrieben, passt aber ganz gut auch zu Word 2003 und wahrscheinlich auch zu den neueren Versionen.

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